| Pkw-Maut - Die Angst vor der Abzocke |
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| Geschrieben von Sabrina | |
| 09.05.2006 | |
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Anhalten zum Abkassieren: Die Idee einer Pkw-Maut trifft in Deutschland auf heftigen Widerstand. Der Aufreger Pkw-Maut taucht so verlässlich auf wie das Ungeheuer von Loch Ness. Klar ist, die große Koalition wird die Autofahrer weiter schröpfen. Zunächst aber wohl nicht mit einer Abgabe für Pkw. Das Dementi kam schnell und war eindeutig. „Eine Pkw-Maut gibt es nicht mit der Union", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Norbert Röttgen, am Dienstag in Berlin. „Das planen wir nicht, das gibt es nicht.“ Dies gelte für die laufende Wahlperiode bis 2009 und nach bisherigem Stand auch darüber hinaus. Röttgen fügte an, dies sei auch die Meinung von Unions-Fraktionschef Volker Kauder. „Bild“ hatte die Autofahrer-Nation zuvor mit der Schlagzeile „Jetzt sollen wir auch noch Maut zahlen!“ erschreckt. Die Aufregung ist nicht neu. Immer wieder hatten Überlegungen in der Union für eine Pkw-Maut oder eine Vignette für Autofahrer für Aufregung gesorgt. Kauder hatte erst im Januar erklärt: „Das neue Maut-System (für Lastwagen) soll künftig auch für die Pkw-Maut zum Einsatz kommen, denn damit kann man eine wirklich streckenabhängige Gebühr verlangen.“ Er stellte im Gegenzug eine steuerliche Entlastung in Aussicht. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach damals wie heute von einer Phantomdiskussion. Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger liebäugelte immer wieder mit der Extra-Abgabe für Autofahrer. „Ich glaube, dass eine Pkw-Maut langfristig ernsthaft in Erwägung zu ziehen ist“, sagte der CDU-Politiker im September vergangenen Jahres. |
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| Letzte Aktualisierung ( 10.05.2006 ) |
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