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Der tiefe Fall des Peter H. |
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Geschrieben von Sabrina
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06.05.2006 |
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Ex-Personalvorstand Hartz drohen ein peinlicher Prozess und womöglich gar eine Gefängnisstrafe. Bis zum Sommer vergangenen Jahres war Peter Hartz einer der prominentesten und angesehensten Manager der Republik. Die Arbeitsmarktideen des langjährigen VW-Personalvorstands machte der damalige Kanzler Gerhard Schröder gar zu den Hartz-Gesetzen. Niemand hatte für möglich gehalten, dass dieser stets korrekt und seriös auftretende Gentleman-Typ jemals in schmuddelige Geschichten verwickelt sein könnte. Selbst zu dem Zeitpunkt nicht, als er Anfang Juli die „politische Verantwortung“ für die Affäre übernahm und zurücktrat.
Anklage wegen Untreue
Doch nach zehn Monaten umfangreicher Ermittlungsarbeit stuft die Staatsanwaltschaft Braunschweig den 64-Jährigen mittlerweile als einen der Hauptbeschuldigten in der VW-Affäre ein. Nach jetzigem Stand wird die Justiz Anklage wegen Untreue in mehreren Fällen erheben. Damit droht Hartz – neben einem peinlichen Prozess – sogar eine Gefängnisstrafe. Denn Untreue wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet.
Die Liste der Vorwürfe ist lang. Jahrelang soll Hartz Konzerngelder veruntreut haben, für Begünstigungen von Betriebsräten wie auch für eigene private Vergnügungen. Er soll sich etwa in einer von VW bezahlten Wohnung in Braunschweig mit einer Prostituierten getroffen haben, deren Dienste ebenfalls der Autobauer beglich.
Sexabenteuer von Schanghai bis Braunschweig
Die Einrichtung des Liebesnestes, in dem sich auch Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert vergnügen durfte, soll gar von Hartz in Auftrag gegeben worden sein. Insgesamt elf Fälle haben die Staatsanwälte aufgelistet, in denen sich Hartz auf Konzernkosten mit Prostituierten getroffen haben soll. Die Orte der vermeintlichen Sexabenteuer reichen von Schanghai über Bratislava bis nach Braunschweig. Quelle: FOCUS Diskutiere diesen Artikel in einem Forum. (0 Beiträge) Anzahl der Kommentare (0) - Diesen Artikel Kommentieren ... |
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Letzte Aktualisierung ( 10.05.2006 )
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