| Arbeitslosigkeit im Februar über Fünf-Millionen |
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| Geschrieben von Christian Häussler | |
| 28.02.2006 | |
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar um 36.000 auf 5,048 Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Januar erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Punkte auf 12,2 Prozent. Das berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg. Im Vergleich zum Februar 2005 habe sich die Lage hingegen verbessert, betonten von dpa befragte Banken-Volkswirte. Damals waren bei den Arbeitsagenturen 5,288 Millionen Erwerbslose - und damit rund 240.000 mehr - registriert. Die im Rahmen der Hartz-IV- Reform erstmals erfassten erwerbslosen Sozialhilfeempfänger hatten Anfang 2005 die Zahl der Jobsucher auf einen neuen Nachkriegs-Rekord getrieben. Dennoch warnten die Volkswirte davor, die Lage am Arbeitsmarkt wegen des erneuten Überschreitens der Fünf-Millionen-Marke zu dramatisieren. Nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Volkswirt Stephan Bielmeier hielten sich im Februar die be- und entlastenden Effekte in etwa die Waage: "Einerseits haben wir zwar Frost und Schnee als Einstellungshemmnis, andererseits spürt man auf dem Arbeitsmarkt allmählich auch die anspringende Konjunktur", betonte der Arbeitsmarkt-Experte. Auch Andreas Rees von der HypoVereinsbank warnte vor einer Überbewertung der absoluten Zahl der Erwerbslosen. "Man sollte nicht so auf die fünf Millionen schauen; wichtiger ist, wie es bei der Zahl der versicherungspflichtigen Beschäftigten weiter aufwärts geht. Und da sieht es derzeit ja schon ganz gut aus", betonte der Bankenvertreter. Immerhin habe deren Zahl seit Mitte 2005 um 100 000 zugenommen. Aber schon für die zweite Jahreshälfte rechnet Rees wegen negativer Konjunktur-Signale in den USA mit einer Fortsetzung des Jobabbaus in Deutschland. Bereits im Januar hatte die Zahl der Arbeitslosen über fünf Millionen gelegen. Auch als Folge des harten Winters nahm die Zahl der erwerbslosen Männer und Frauen um 408 000 auf 5,012 Millionen zu. Die Arbeitslosenquote stieg um 1,0 Punkte auf 12,1 Prozent. Zudem hätten mehrere Sondereffekte den starken Anstieg mitverursacht. So hatten viele Unternehmen Beschäftigten vor dem 1. Februar gekündigt, um sie noch in den Genuss der alten Arbeitslosengeld-Regelung zu bringen, die ihnen einen längeren Leistungsbezug sichert. Quelle: http://portale.web.de/Finanzen/Arbeitsmarkt/msg/6091097/ Diskutiere diesen Artikel in einem Forum. |
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