| Eine Million Langzeitarbeitslose fanden Job |
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| Geschrieben von Christian Häussler | |
| 11.12.2005 | |
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Elf Monate nach dem Start der Hartz-IV-Reform haben rund eine Million in Job-Centern betreute Langzeitarbeitslose eine neue Stelle gefunden. Weitere 530 000 hätten eine Ausbildung begonnen. Das geht aus einer Zwischenbilanz der so genannten Arbeitsgemeinschaften hervor. In den Job-Centern von 370 Kreisen und Kommunen werden Langzeitarbeitslose gemeinsam von Mitarbeitern aus Kommunen und den örtlichen Agenturen betreut. Hingegen lägen entsprechende Zahlen der 69 so genannten Optionskommunen, die ihre Arbeitslose in Eigenregie betreuen und damit in Konkurrenz zu den Arbeitsgemeinschaften stehen, derzeit noch nicht vor, betonte die Bundesagentur. Auch mit der Übermittlung von Daten für die Monatsstatistik an die BA hapere es bei einigen Kommunen immer noch. Viele angelieferte Daten seien nicht verwendbar. Nach Anlaufschwierigkeiten wegen des Aufbaus der Job-Center in den ersten drei bis sechs Monaten ist nach BA-Angaben dort inzwischen auch die Förderung der Langzeitarbeitslosen in Gang gekommen. Mehr als 1,4 Millionen Arbeitslosengeld-II-Empfänger hätten in den ersten zehn Monaten mit Unterstützung der Job-Center eine Trainingsmaßnahme oder eine Fort- und Weiterbildung begonnen. Im November hätten fast 550 000 erwerbsfähige Hilfsbedürftige an solchen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilgenommen. Insgesamt seien dafür bis Ende Oktober 2,1 Milliarden Euro ausgegeben worden. Insgesamt 2,7 Milliarden Euro seien bis zum Jahresende gebunden. In den Job-Centern seien inzwischen 47 000 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 18 600 aus der Bundesagentur, der Rest stamme aus den Sozialverwaltungen der 370 Städte und Kreise. Diese hatten sich am Jahresanfang 2005 im Zuge der Hartz-IV-Reform für eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Arbeitsagenturen entschieden. Entgegen des ursprünglichen Anspruchs, Arbeitslose in grundsätzlich allen Fragen allein zu beraten, suchten inzwischen erste Options-Kommunen die Unterstützung der Arbeitsagenturen. So hätten zahlreiche Städte und Kreise vom Angebot der Bundesagentur Gebrauch gemacht, Ausbildungsstellen an Jugendliche zu vermitteln. Eine Reihe von Optionskommunen nutze gegen Erstattung der Kosten auch den Psychologischen Dienst der BA. Angaben über die Zahl dieser Städte und Kreise machte die BA nicht. |
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| Letzte Aktualisierung ( 12.12.2005 ) |
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