| Wie hoch sind die Gehälter? |
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| Geschrieben von Christian Häussler | |
| 13.11.2005 | |
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Seit dem 1. Januar 2004 müssen Leiharbeitnehmer grundsätzlich genauso so viel verdienen wie ein vergleichbarer Mitarbeiter des Einsatzbetriebes. Allerdings kann tarifvertraglich etwas anderes vereinbart werden. Auch Zeitarbeitsfirmen schließen inzwischen Tarifverträge mit Gewerkschaften ab. In der Praxis verdienen Leiharbeitnehmer meistens weniger. Denn aufgrund der kürzeren Einsatzzeit sind sie nur theoretisch mit den Festangestellten des Einsatzbetriebes vergleichbar. Die Differenz kann bis zu 20 % betragen – im Einzelfall sogar noch mehr. Dafür trägt das Zeitarbeitsunternehmen das Vermittlungsrisiko. Kann ein Arbeitnehmer nicht vermittelt werden, darf er zu Hause bleiben. Das Gehalt läuft trotzdem weiter. |
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Theoretisch ist es tatsächlich so, dass Zeitarbeiter genauso viel verdienen müssten wie Festangestellte. Aber Theorie hat meist mit der Praxis wenig gemein. Im Schnitt verdient ein Leiharbeitnehmer wesentlich weniger für die gleiche Arbeit. Als diese Regelung eingeführt wurde, haben sich alle Zeitarbeitsfirmen schnell 'den Tarifverträgen' angeschlossen um diese Regelung ad absurdum zu führen. Hier hat sich die entsprechende Gewerkschaft einen ganz schönen Bock geschossen und man kommt doch glatt ins Grübeln auf welcher Seite die eigentlich steht. Das Vermittlungsrisiko trägt heute einzig und allein der Arbeitnehmer. Dafür wurden nämlich sogenannte 'Zeitkonten' geschickt eingerichtet.Die Zeitarbeitsfirmen vereinbaren mit den Entleihern eine höhere Stundenarbeitszeit als die mit dem Mitarbeiter vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Kassieren gleichzeitig Überstundenzuschlag von dem der Mitarbeiter nichts sieht. Die erarbeiteten Plusstunden werden auf diesem Zeitkonto gesammelt und bei Nichteinsatzzeiten abgebucht. Fakt ist auch, dass einige unserer Politiker die Zeitarbeit in den Himmel heben, auch gleichzeitig in den entsprechenden Vorständen sitzen. Wobei mir hier auch noch die Frage durch den Kopf schiesst, weshalb die hohen Herren neben ihrer anspuchsvollen politischen Tätigkeit überhaupt noch die Zeit finden für einträgliche Nebenjobs. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Ich möchte mich zu diesem Satz gerne äußern: |








