| Kritik an Agentur für Arbeit |
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| Geschrieben von Christian Häussler | |
| 08.11.2005 | |
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Fast ein Jahr nach der Einführung von Integrationskursen ist die Kommunikation zwischen den Agenturen für Arbeit und den Ausländerbehörden nach Ansicht des Städtetages immer noch lückenhaft. Von den rund 1,3 Millionen Ausländern in Baden-Württemberg hätten bisher rund 13.000 einen Integrationskurs besucht. Die Agenturen für Arbeit teilten den Ausländerbehörden nicht in ausreichendem Maße mit, welche bereits hier lebenden Ausländer Arbeitslosengeld II bekämen, sagte Städtetagssprecher Manfred Stehle. Er berief sich auf Angaben von Bund und Land. Von den 13.000 Ausländern, die den Kurs besucht hätten, seien 2.045 dazu verpflichtet worden, weil sie kaum oder gar nicht Deutsch sprechen könnten und Empfänger von Arbeitslosengeld II seien. Es müssten aber noch mehr Ausländer zur Teilnahme an diesem Kurs verpflichtet werden, betonte Stehle. Zudem würden viele Neuzuwanderer von den Ausländerbehörden oft gar nicht über Integrationskurse informiert. Ausländer sollten auch kooperieren Der Städtetag bemängelt auch die Integrationsbereitschaft eines Teils der Ausländer und Spätaussiedler. "Integrationsverweigerung kann nicht geduldet werden." Bei den jugendlichen männlichen Spätaussiedlern seien soziale Isolation, Drogenkonsum und steigende Gewaltbereitschaft kennzeichnend für die Eingliederungsprobleme. Daneben spielt auch die angespannte finanzielle Situation der Städte eine Rolle beim Thema Integration. Nach Angaben von Stehle haben sie kaum Geld für zusätzliche, dringend notwendige Integrationsleistungen. Das Land solle deshalb ergänzende Finanzhilfen bereitstellen. Diskutiere diesen Artikel in einem Forum. |
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