| Weniger Arbeitslose im August |
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| Geschrieben von Christian Häussler | |
| 26.08.2005 | |
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Experten gehen davon aus, dass im August weniger Menschen ohne Arbeit in Deutschland registriert sein werden. Grund dafür ist aber nicht die Konjunktur, sondern die Ein-Euro-Jobs. Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird sich im August leicht entspannen. Nach Berechnungen von Arbeitsmarktexperten wird die Zahl der Arbeitslosen im August mit 4,77 Millionen um rund 50.000 geringer sein als im Juli dieses Jahres. Grund dafür ist nach Ansicht der Experten aber nicht die Konjunktur, sondern die verstärkte Schaffung so genannter Ein-Euro-Jobs und andere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Darüber hinaus wachse bei den Unternehmen aber die Bereitschaft, neue Arbeitskräfte einzustellen, hieß es. Die offizielle Zahl will die Bundesagentur für Arbeit (BA) am nächsten Mittwoch bekannt geben. «Das Schlimmste ist überstanden» «Ich sehe zwar im Moment noch keinen gigantischen Aufschwung, aber das Schlimmste am Arbeitsmarkt ist überstanden», sagte HypoVereinsbank-Ökonom Andreas Rees der Nachrichtenagentur dpa. «In den nächsten Monaten kann es da noch die eine oder andere positive Überraschung geben.» Viele Unternehmen hätten sich in den vergangenen drei bis vier Jahren für den Wettbewerb fit gemacht. Auch für die DZ-Bank hat der deutsche Arbeitsmarkt den Tiefpunkt überschritten: «Mehr als eine minimale Belebung sehe ich aber nicht. Dazu ist das Wachstum der Wirtschaft noch zu schwach», sagte DZ-Bank-Volkswirt Bernd Weidensteiner. Für den August rechnet er mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 50.000 bis 60.000. In den vergangenen fünf Jahren war die Erwerbslosenzahl im August nur um durchschnittlich 22.500 gesunken. Konjunktur liefert keine Impulse Dagegen beurteilen Arbeitsmarktexperten der Deutschen Bank und der Commerzbank die Lage auf dem Stellenmarkt zurückhaltender. Nach Ansicht des Deutsche-Bank-Analysten Stephan Bielmeier hat in den beiden vorangegangenen Monaten - neben dem im Sommer üblichen Saisoneffekt - hauptsächlich die Ausweitung so genannter Ein-Euro- Jobs und die steigende Zahl von Ich-AGs zu einem Rückgang der Erwerbslosen beigetragen. «Konjunkturell sehe ich derzeit noch keine Impulse. Dazu ist das gesamtwirtschaftliche Wachstum zu schwach», unterstrich Bielmeier. Ähnlich sieht dies auch sein Kollege von der Commerzbank, Ralph Solveen: «Mit der Konjunktur hat die augenblickliche Entwicklung nichts zu tun». |
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| Letzte Aktualisierung ( 25.08.2005 ) |
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