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  • Rechtsanwalt wirft ARGE Rhein-Sieg - im Fall Achim H. - Höhepunkt einer Tendenz vor
    Bochum – In einem offenen Brief hat sich der Bochumer Anwalt für Sozialrecht Martin Reucher an Bundeswirtschaftminister Michael Glos, den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Hans-Jürgen Weise, an den Regierungspräsidenten Peter Lindlar der Bezirksregierung Köln und an die Vorsitzende der Arbeitsagentur Bonn/Rhein-Sieg, Marita Schmickler-Herriger gewandt. Anlass ist der Fall von Achim H., dessen langjähriger Freund und Mitbewohner, Harald G. im Juli 2008 den Freitod wählte. Nach Ansicht der ARGE Rhein-Sieg bewohnt Achim H. nun »unangemessenen Wohnraum« und verwehrt ihm übergangsweise die Übernahme der vollständigen Kosten der Unterkunft. Nach Ansicht der ARGE ist eine Unterbringung in einem Obdachlosenheim zumutbar.

  • Vergabe ohne Zweifel?
    Kammertermin am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg zum Thema „Sittenwidriger Wucherlohn in Vergabe-ABM“, 21.August 08 Von Maja Binder (maja.binder|_|fu-berlin.de) und Dipl.-Inf. (FH) Mario Pehle (www.errorinitus.de) Berlin - Polizisten in vollständiger Kampfmontur stehen vor dem Gerichtsgebäude [1] am Magdeburger Platz in Berlin. Junge Leute warten vor dem Gebäude. Doch das Interesse gilt nicht der Verhandlung um den Diplombibliothekar Michael Schreck, der wegen des Verdachts des sittenwidrigen Wucherlohns in einer Vergabe-ABM klagt. Das Interesse der Menge gilt vielmehr einem Gerichtstermin der von Kaiser’s Tengelmann gekündigten „Emmely“ [2]. Auch im Gebäude eilen die Polizisten umher. Es ist noch Zeit bis zum Beginn der Verhandlung um die Vergabe-ABM. Also lauschen wir noch kurz der Verhandlung um „Emmely“ . Es drängt sich dort der Eindruck auf, einer absurden Veranstaltung beizuwohnen – was auch aus den Reaktionen des etwa 100 Personen starken Publikum zu entnehmen ist.

  • Die Organisierung der Unorganisierbaren
    Veranstaltung am Dienstag 9.9.08, 19:00 Uhr, Alte Feuerwache, Cafeteria, Gathe 6, Wuppertal Der Kampf von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn und Queens (New York) gegen Ausbeutung und Rechtlosigkeit.

  • Arge Krefeld behindert Schulbildung von Hartz IV Kindern
    Schulkosten-Ein immer wiederkehrender Horror für die Finanzen eines Alge II Empfängers,obwohl die Sozialgesetzgebung hierfür eine Lösung bietet wird diese nicht angenommen ,sondern man versucht den Hilfsbedürftigen tiefer in die Hilfsbedürftigkeit zu treiben.So der Versuch der Arge Krefeld.Hier mein Erfahrungsbericht:

  • NRW - Es gibt nichts zu feiern!
    Auf zum NRW-Tag nach Wuppertal am 29. August Aufruf zur Demonstration gegen die Bildungspolitik der Landesregierung 16:00 Uhr Tribunal gegen die Politik der Landesregierung 18:00 landesweite Kundgebung und Demonstration vor der Wuppertaler Stadthalle. Am 29. August wird Wuppertal für einen Tag zur inoffiziellen Landeshauptstadt. Im Rahmen des sogenannten NRW-Tags (29.-31. August) feiert sich die Regierung selbst und hält am besagten Freitag in der historischen Stadthalle in Wuppertal-Elberfeld eine öffentliche Kabinettssitzung ab. Doch die MinisterInnen kommen nicht allein! Ein breites Bündnis gesellschaftlicher Gruppen wird am gesamten Wochenende durch vielfältige Aktionen aufzeigen, wo die politische Führungsriege Nordrhein-Westfalens versagt hat.

  • Hartz IV-Bezieher im Düsseldorfer Landtag unerwünscht
    Fraktion der NRW-Grünen sollte sich schämen Bonn/Düsseldorf – Das Erwerbslosen Forum Deutschland wirft dem Düsseldorfer Landtagspräsidium vor, mit seiner am vergangenen Mittwoch getroffenen Entscheidung, dass für den 12. September geplante Hartz IV-Hearing im Düsseldorfer Landtag nicht zu genehmigen, dass Hartz IV-Bezieher im hohen Haus unerwünscht sind. Der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel ( Linkspartei), der Wuppertaler Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein »Tacheles e.V.« und das »Erwerbslosen Forum Deutschland« hatten seit Monaten ein entsprechendes Hearing mit prominenten Experten geplant. Schon vor der Sommerpause hatte der Generalsekretär der NRW-Landes-CDU, Hendrik Wüst deutlich gemacht, dass seine Fraktion die rechtmäßig angemeldete Veranstaltung des Landtagsabgeordneten, Rüdiger Sagel verhindern wollte. Wüst hatte verlauten lassen, »es müsse verhindert werden, dass die Linke einen Raum im Landtag bekommt». In der am Mittwoch getroffenen Entscheidung wurde dem Abgeordneten Sagel zwar deutlich gemacht, dass er als Landtagsabgeordneter jederzeit in den Räumlichkeiten des Landtages ein Hearing veranstalten könnte, nicht jedoch am 12. September.

  • Hartz IV-Hearing unter Brücke statt im Landtag
    Landtagspräsidium verweigert LINKE-Abgeordneten Sagel die Raumgenehmigung - Farce nach politischer Einflussnahme von CDU-General. Das Hartz IV-Hearing am 12. September wird nach der ablehnenden Entscheidung des Landtagspräsidiums jetzt nicht im Landtag NRW, sondern vor dem Landtag unter der Rheinkniebrücke stattfinden, so der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel, DIE LINKE. NRW. Düsseldorf - Das Landtagspräsidium hat in meiner Anwesenheit zwar gestern bestätigt, dass es mein gutes Recht als Landtagsabgeordneter ist, Expertenhearings im Landtag zu organisieren und dazu auch öffentlich einzuladen. Allerdings - so das Landtagspräsidium - könne das von mir geplante Hartz IV-Hearing zwar an jedem anderen Tag, aber nicht am 12. September im Landtag stattfinden. Die Begründung, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, dass es sich dabei um eine Parteiveranstaltung handele, ist fragwürdig und fadenscheinig. Denn aus der Einladung geht klar hervor, dass ich als Abgeordneter die Veranstaltung organisiere und durchführe, und nicht die Partei, denn ich kenne die Regel des hohen Hauses und die Gesetzeslage. Es ist ein einmaliger Vorgang, dass das Landtagspräsidium aufgrund einer Meldung einer Nachrichtenagentur einem Landtagsabgeordneten die Genehmigung zur Durchführung einer Veranstaltung verweigert, dies...

  • Pflegeassistent – Adelsprädikat für prekäre Arbeitsbedingungen?
    von Hans-Jürgen Graf Die Redaktion der Zeitschrift für soziale Themen, „Horch amol aus Franken“, hat sich mit einem Schreiben an das Bundesgesundheitsministerium gewandt um damit die Stellungnahmen der Gegner des Vorhabens „Langzeiterwerbslose als Pflegeassistenten bei Demenzkranken“, zu unterstützen.

  • Das Verhörzimmer
    Gandenlos gerecht oder du bist schuld, weil du ALG2 beziehst... Die Zimmertür trägt die Aufschrift Beratungsbüro Keine Namen wie an den Türen rechts und links, nur eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Der Raum selber wirkt kahl,unpersönlich wie viele ähnliche Zimmer in anderen Behörden. In der Mitte ein junge Frau, blass und kompakt mit einer dicken Akte - meiner Akte. Sie stellt sich nicht vor, ihr Blick eher abschätzend. Sie bittet mich um Verständnis, daß mein Vorgang seit einiger Zeit gesperrt sei, aber sie hätte erst gestern wieder einen des Betruges überführt.

  • Mein Leben mit Hartz IV in Reutlingen - Antwort von Politiker
    So und diese Antwort bekommt man von unseren Politikern....... Sehr geehrte Frau S.... für Ihr Schreiben, in dem Sie sich über Ihre Behandlung in der Agentur für Arbeit ein Reutlingen beklagen, danke ich Ihnen. Ich habe mich nach Erhalt Ihres Schreibens umgehend an die Reutlinger Agentur gewandt und um eine genaue Schilderung des Sachverhaltes und der möglichen Versäumnisse aufgrund Ihrer Vorwürfe gebeten. Unter Vorbehalt des Datenschutzes erhielt ich nun Antwort auf meine Nachfrage.

  • Wir-sind-wichtig
    Beruflicher Erfolg ist der Fetisch der modernen Zeit. Über seine Schattenseiten für die Lebensqualität vieler Menschen, bei denen seelische Störungen stetig zunehmen, wird jedoch erstaunlich oft geschwiegen. Dabei treten sie immer sichtbarer zutage.

  • Hartz IV: ARGE lädt zu Termin in der Vergangenheit ein
    ARGE Euskirchen bombardiert junge Mutter mit Einladung zur Sicherstellung ihrer Kinder – Dies mal soll sie in der Vergangenheit erscheinen Euskirchen/Bonn – Die »Sicherstellung der Kinder« scheint ein besonderes Anliegen der Euskirchener Hartz IV-Behörde zu sein. So erlebt es jedenfalls in diesen Wochen Frau H aus der Stadt in der Eifel. Vergangenes Wochenende wurde sie von der Behörde für Montag (18.08.) zu einem Gespräch eingeladen, indem es um die Sicherstellung ihrer Kinder gehen sollte. Vertreter des Erwerbslosen Forum Deutschland waren bei dem Gespräch ebenfalls zugegen und erlebten eine bizarre Behördenposse der »besonderen Art». Frau H. sollte tatsächlich einen ihr unbekannten Herrn Winter mitbringen und der Sachbearbeiter sagte im Beisein ihrer beiden Kleinstkinder (7 Monate und 2 ½ Jahre), dass ihr Kind jetzt über drei Jahre wäre und sie deshalb arbeiten müsse. Auf die offensichtlichen Fehler angesprochen reagierte er mit Schuldzuweisungen auf die Leistungsabteilung und hielt es auch nicht für notwenig sich für ein derartiges Schreiben zu entschuldigen, was Frau H. in helle Panik versetzt hatte. Eigentlich hatte die junge Mutter und das Erwerbslosen Forum Deutschland gedacht,...

  • Bürobesetzung in Kölner ARGE
    Köln - Es ist bekannt, dass die Poststelle der ARGE Köln Kalk sich weigert, eine Eingangsbestätigung für persönlich abgegebene Unterlagen auszustellen. Alternativ bleibt den Betroffenen nur der Postkasten - wobei der jeweilige Sachbearbeiter dann dennoch behaupten kann, nichts empfangen zu haben - ein kostenpflichtiges Einschreiben oder aber zwei bis drei Stunden Wartezeit im Eingangsbereich. Strategie und Schikane, erwerbslose Menschen zu erniedrigen. Dass es auch anders gehen kann, haben gestern (21.08) über 10 AktivistInnen aus dem Spektrum der KEAs (Kölner Erwerbslose in Aktion e.V.) und der Kampagne 'Zahltag!' erfolgreich durchgesetzt.

  • Schluss mit Schmarotzertum! So unterstützen Sie die geheime Sozial-Polizei
    Von Marius Baumann Leider nicht im Spielraum der Sozialfahnder: Festnahme!! Erfreulicherweise hat das Privatfernsehen (hier: Sat1) seine wichtige Rolle zur Pflege guten deutschen Brauchtums (Denunziation, Verfolgung, Fertigmachen von so Gesocks und so) wieder einmal mehr ernst genommen und begleitet von nun an jeden Mittwoch Abend die Geheime Sozialpolizei (im Folgenden kurz: GeSozPo) in einem investigativen Akt des Neojournalismus bei ihrer schweren aber fairen Arbeit. Hauptziel: actionlastig und quotenträchtig dokumentierte Abschaffung des Schmarotzertums als kleinsten Schritt gegen die Verschwendung von Steuergeldern (aus der Militärtaktik entlehnte Strategie des „Krümelaufklaubens“). Wünschenswert wäre gleichwohl eine Aufstockung sowohl der journalistischen als auch der GeSozPo-Ermittlungsbefugnisse.

  • SAT 1 Doku: ....Und sie wissen nicht was sie tun ....
    Der Antwort-Brief von SAT 1 Chef hat mich dazu gebracht, mir einige Gedanken darüber zu machen. Hier der Link zu dem Brie (http://www.elo-forum.org/attachments/mitteilungen-erwerbslosen-forum-deutschland/2495d1219177505-programmdirektor-sat-matthias-alberti-antwortet-unseren-oeffentlichen-brief-sat1_matthias_alberti_19_08_08.pdf)f : Eine andere Idee wäre ja lt. dem SAT 1-Antwortbrief schon da gewesen - nämlich die Gehälter der Unternehmenschefs ins Vesier zu nehmen. Wobei SAT 1 mit Sicherheit mehr Einschaltquoten hätte, würden sie mal richtig gut recherchieren - was ja eigentlich richtige Redakteure machen sollten - und die Managerköpfe und unsere sogenannten Entscheidungsträger, Politiker genannt, unter die Lupe nehmen würden. Da könnte der Staat nämlich wirklich viel Geld sparen und die Einschaltquoten, die Werbung und somit die Einnahmen für den Sender würden mit Sicherheit dann auch stimmen. Aber so wird auf die Untersten runtergetreten (die vor kurzem noch zur Mittelschicht gehörten) - die können sich sowieso nicht mehr wehren. HartzIV-Menschen gibt es sehr viele in Deutschland. Da sich die HartzIV-ler über diese Sendung so sehr aufregen und sich ungerecht behandelt fühlen, wird sich SAT 1 die...

  • Sat.1 Doku-Serie löst schon vor Sendebeginn Diffamierungskampagne aus
    Auch diesmal macht »BILD« den Auftakt Bonn/Berlin – Das Erwerbslosen Forum Deutschland sieht die Befürchtungen einer erneuten »Hetzkampagne» gegenüber Hartz IV-Bezieher durch die geplante Sat.1 Doku-Seirie »Gnadenlos Gerecht« bestätigt. Die »Bild»-Zeitung hätte schon vor Ausstrahlung der ersten Folge unter dem Titel »Türkische Familie baut Luxus-Villa mit Hartz IV» eingeläutet und »unsere Meinung nach bewusst eine Familie mit Migrationshintergrund vorgeführt», so Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland. Erst gestern hatte Sat.1 Programmchef Matthias Alberti in einem Fax an die Initiative damit geworben, dass »das neue Format Sympathien und Verständnis für Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – staatliche Hilfen zum Leben benötigen». »Alberti hat unsere Befürchtungen nicht verstanden und muss sich nun vorwerfen lassen, die Zündschnur für die »Bild»-Zeitung gelegt zu haben», wie Behrsing betonte.

  • Mein Leben mit Hartz IV in Reutlingen
    Hartz IV - das heisst kämpfen kämpfen kämpfen Nachricht: nachfolgend ein kleiner Bericht über mein Leben mit Hartz IV bzw Leben ist so kaum noch möglich ! Deutscher Sozialstaat ??

  • Es geht schon los
    von Karl-Heinz Strohmeier Wie schon von aus früheren Sendungen bekannt, so bringt die BLÖD, Verzeihung es sollte natürlich BILD Zeitung heißen, einen Vorausbericht über die Tätigkeiten der Offenbacher Hartz4 Detektive . Heute am 20.August brachte die BILD Zeitung , wie allgemein erwartet mit einem Vorausbericht über die Offenbacher Hartz4 Ermittler und Ermittlerinnen die Bombe zum platzen. Fast eine ganze Seite wird einer türkischen Familie gewidmet, die nach Ansicht von den sogenannten Sozialermittlern zu Unrecht Hartz4 beziehen und folgerichtig strich die zuständige Arge blitzschnell den betroffenenLeistngsempfängern die komplette Unterstützung.

  • Sat.1 kann sich die öffentlichen Ratschläge an das Erwerbslosen Forum sparen
    TV-Serie »Gnadenlos Gerecht« kann zu einem signifikanten Anstieg von Denunziationen führen Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland hat seine Kritik an der vom TV-Sender geplanten Doku-Serie »Gnadenlos Gerecht« erneut bekräftigt und davor gewarnt, dass derartige Sende-Formate zu einem signifikanten Anstieg der Denunziation gegenüber Hartz IV-Bezieher auslösen kann. Zu den in der Tageszeitung »B.Z« öffentlich gerichteten Ratschlägen von Sat.1 an das Erwerblosen Forum Deutschland, wonach der Verein ein Interesse haben müsste, dass «solche Fälle öffentlich» gemacht werden müssen» reagierte der Sprecher der Initiative, Martin Behrsing damit, dass »man derartige gut gemeinte Ratschläge von Sat.1 nicht braucht». Sat.1 Sprecherin Kristina Fassler hatte gegenüber der »B.Z.« die Kritik und Sorgen des Erwerbslosen Forum Deutschland zurückgewiesen, die der Erwerbslosenverein vergangene Woche in einem öffentlichen Brief an den Sat.1-Prgrammchef Matthias Alberti gerichtet hatte. Eine Antwort von Alberti steht jedoch noch aus.

  • ARGE Skurril: Der Amtsschimmel hat ein Gesicht
    Erst will ARGE Euskirchen Kinder sicherstellen, dann soll eine Hartz IV-Bezieherin noch einen ihr völlig unbekannten Mann mitbringen. Landkreis und Arbeitsagentur Brühl sollen sich entschuldigen Euskirchen/Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland hatte am Wochenende über eine Mutter zweier Kinder (Alter 2 ½ Jahre und 7 Monate) berichtet (*), die von der ARGE Euskirchen in helle Panik versetzt wurde. Die Hartz IV-Behörde hatte sie zum persönlichen Gespräch eingeladen, um mit ihr über die »Sicherstellung« ihrer Kinder zu reden. Dazu sollte sie ihren Partner mitbringen. Die Mutter hatte das Erwerbslosen Forum informiert, dass heute (Montag) bei dem Gespräch zugegen war. Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland bezeichnete den Termin, als eine Behördenposse der besonderen Art, die keine TV-Sendung, wie »Verstehen Sie Spaß« hätte besser umsetzen können. Gleichzeitig erwartet die Initiative eine Entschuldigung der Arbeitsagentur Brühl und des Landkreises Euskirchen als zuständige Träger der Arbeitsgemeinschaft. * http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200808171904.html (hartz-iv/hartz-iv/-200808171904.html)

  • BA zu: „Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen“
    Nürnberg - In verschiedenen Medien wurde am Wochenende unter der Überschrift „Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen“ berichtet, die Bundesagentur für Arbeit (BA) wolle mit einem neuen Förderprogramm Langzeitarbeitslose in Pflegeheime vermitteln. Dazu stellt die Bundesagentur folgende Informationen zur Verfügung, um die Diskussion zu versachlichen.

  • Mutter zweier Kleinstkinder soll arbeiten – ARGE will deshalb Kinder «sicherstellen»
    ARGE aus der Eifelstadt Euskirchen versetzt Mutter in Panik Euskirchen/Bonn – In regelrechte Panik versetzte ein Schreiben der Euskirchener Hartz IV-Behörde eine Mutter zweier Kleinstkinder von 7 Monaten und 2 ½ Jahren. Die Eifeler Behörde hatte die Mutter angeschrieben und sie zu einem persönlichen Gespräch für Montag (18.August) eingeladen, um mit ihr über die »Sicherstellung der Kinder« zu sprechen. Dazu sollte sie ihren Partner mitbringen, der vollschichtig arbeitet und ergänzende Hartz IV-Leistungen benötigt. So heißt es in dem Schreiben wortwörtlich: »Bitte kommen Sie schon mit Herrn Z.. Behandelt wird u. A. die Sicherstellung der Kindern (sic!). Da sie ALG –II Leistungen nachdem SGB II erhalten, ist diese (sic!) Einladung Folge zu leisten«.(1) Aus Angst um eine eventuelle zwangsweise Fremdbetreuung ihrer Kleinkinder wandte sich die Mutter, Frau H. an das Erwerbslosen Forum Deutschland, zumal sie schon vor der Geburt ihres zweiten Kindes von der Euskirchener ARGE – trotz Muterschutz – in die ARGE zitiert wurde, um über ihre »berufliche Situation« zu sprechen.

  • Soll Müntefering ab September die SPD retten?
    SPD hofft auf Ende der Führungskrise Düsseldorf (ots) - Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Franz Müntefering wird im September seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter wieder in vollem Umfang aufnehmen. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Samstagausgabe) unter Berufung auf die SPD-Bundestagsfraktion. Müntefering sei zunehmend unzufrieden mit der Entwicklung der SPD. Mit seiner Rückkehr verbinde sich in Teilen der Sozialdemokratie die Hoffnung auf ein stärkeres Eingreifen des 68-Jährigen bei der Bewältigung der derzeitigen Führungskrise der Partei, so die Rheinische Post.

  • Hartz IV-Bezieher sollen Demenzkranke betreuen
    München (AFP) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will offenbar mehrere tausend Langzeitarbeitslose in Pflegeheime vermitteln. Wie die Süddeutsche Zeitung (Samstagsausgabe) berichtet, sollen sie in der Versorgung von Demenzkranken eingesetzt werden. Dem Blatt zufolge dürfen Heime nach dem neuen Pflegegesetz für diese Bewohner zusätzliches Personal einstellen, die Kosten übernehmen demnach die Pflegekassen. Derzeit würden überall in Deutschland Bewerberpools gebildet, sagte eine BA-Sprecherin der Zeitung. Teilnehmen könne jeder, der sich für die Arbeit in einem Heim interessiere und für eine Weiterbildung in Frage komme.

  • SAT.1 soll geplante Doku-Reihe »Gnadenlos gerecht - Sozialfahnder ermitteln« grundlegend überdenken
    In einem offenen Brief an SAT.1 Programmchef Matthias Alberti erwartet das Erwerbslosen Forum Deutschland eindeutige Klarstellungen. Sorge vor einer ähnlichen Missbrauchsdebatte wie 2005, die vom damaligen Arbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) nach einer ZDF-Doku entfacht wurde Bonn – In einem offenen Brief hat sich das Erwerbslosen Forum Deutschland an den Programmchef von Sat.1, Matthias Alberti gewandt und ihn aufgefordert, dass die am Mittwoch beginnende Doku-Reihe »Gnadenlos gerecht - Sozialfahnder ermitteln« überdacht wird oder der Sender eine grundlegende Klarstellung gegenüber den Zuschauern abgibt. Alberti wurde daran erinnert, dass im Herbst 2005 eine ähnliche Sendung des ZDF eine völlig überzogene Missbrauchsdebatte durch den damaligen Bundesarbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clment (SPD) ausgelöst hatte, die darin gipfelte, dass er Arbeitslosen »parasitäres Verhalten» vorwarf und von einer völlig »irrationalen» Zahl von 20 Prozent Missbrauch sprach. Die anschließend einsetzende »Stimmungsmache», die besonders von Spitzenpolitiker der Union gegenüber Hartz IV-Bezieher geschürt wurde, hätte zu einer erhebliche Stigmatisierung dieser Gruppe beigetragen. Erst die Veröffentlichung der tatsächlichen Missbrauchszahlen durch die Bundesagentur für Arbeit hätte zu einem Abklingen und Meinungsumschwung in den Medien und Menschen gegenüber...

  • Gericht untersagt Kameradenkreis der Gebirgstruppe als Kriegsverbrechertreffen" zu bezeichnen
    Befremden und Entsetzen über Gerichtsentscheidung „Befremden und Entsetzen“ äußerte die Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. - ein Zusammenschluss von friedens- und gesellschaftspolitisch Engagierten - über eine Entscheidung des Landgerichts Nürnberg-Fürth, die in der Konsequenz dazu führe, „Kritik am Auftreten und Verhalten von Angehörigen der Nazi-Wehrmacht und deren Verbrechen zu unterbinden“. Das Gericht hatte auf Antrag des Sprechers eines „Kameradenkreises“ von Gebirgsjägern dem Journalisten und Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Ulrich Sander, bei Androhung hoher Geldstrafen im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung untersagt, dem „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ vorzuwerfen, er veranstalte „Kriegsverbrechertreffen“.

  • Auch SPD-Mindestlohn schützt nicht vor Altersarmut
    on Karin Telljohann Die SPD und der DGB planen in Bayern ein Volksbegehren für den Mindestlohn in Höhe von 7,50 € in der Stunde, um damit der zunehmenden Altersarmut zu begegnen. Wenn man 40 Stunden in der Woche für den Mindestlohn arbeitet, erhält man bei einem Stundenlohn von 7,50 € ein monatliches Bruttogehalt von 1300 €.

  • Hessisches Landessozialgericht Hessen lässt Hartz IV-Regelsätze überprüfen
    Als sachverständige Gutachter wurden Dr. Rudolf Martens vom Partitätischen Wohlfahrtsverband und Frau Dr. Irene Becker, FB Wirtschaftswissenschaften, Projekt Soziale Gerechtigkeit an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main beauftragt Darmstadt – Erstmalig seit Einführung von Hartz IV hat ein ranghohes Landessozialgericht ein Gutachten zu den Regelsätzen bei Hartz IV in Auftrag gegeben. Geklagt hatte eine Familie mit einem Kind, der die Regelsätze zu niedrig bemessen erschienen, und hatte dies 2004 in ihrer Klage ausführlich vorgetragen.

  • Nach Tod seines Mitbewohners – Obdachlosenheim sei für verbliebenen Hartz IV-Bezieher zumutbar
    ARGE weigert sich die Kosten der Unterkunft für eine Übergangszeit zu zahlen und verweist auf das Obdachlosenheim Bonn/Rhein-Sieg-Kreis – Das Erwerbslosen Forum Deutschland wirft der ARGE Rhein-Sieg menschenverachtenden Umgang in Zusammenhang mit einem Freitod des Hartz IV-Beziehers H.G und dem verbleibenden Mitbewohner Achim. H. vor. H.G. wurde nach einer Vermisstenanzeige von Achim H.., vor drei Wochen tot in seiner Garage aufgefunden, nachdem dieser seine Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt dem erheblichen Druck der ARGE Rhein-Sieg nicht mehr standhalten wollte. Die beiden hatten zusammen ein Wohnung angemietet und sich die Kosten der Unterkunft geteilt. Sofort nach dem Tod wurde Achim. H. bei der ARGE Rhein-Sieg vorstellig und der Behördenleiter der ARGE in Troisdorf versprach, dass er vorerst in der Wohnung bleiben könne und die vollen Kosten der Unterkunft getragen würden, bis er eine angemessene Wohnung findet. Nach einem heutigen Schreiben will sich jedoch die ARGE nun nicht mehr an ihr Versprechen halten und nur einen Anteil an den Unterkunftskosten bezahlen.

  • Internationalen RassistInnen-Kongress verhindern!
    DEMO:SIE KOMMEN NICHT DURCH! WIR SIND SCHON DA! Köln - Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro Köln“ will vom 19. bis zum 21.September 2008 eine „Anti-Islamisierungs-Konferenz“ durchführen. Zu diesem Treffen, das mitten in der Kölner Innenstadt auf einem öffentlichen Platz angekündigt ist, werden mehrere hundert Rassistinnen und Rassisten aus ganz Europa erwartet.

  • Erneute Panne bei der BA – Falsche Empfänger angeschrieben
    Nürnberg – (pr-sozial) Erneut ist es bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu einer Computer-Panne gekommen. Durch einen einen Fehler in einem Computerprogramm zur automatischen Adressierung wurden bundesweit rund 12.000 Schreiben den falschen Empfängern zugestellt. Es handelt sich um Einladungen zu Gesprächen oder Vermittlungsvorschläge. Briefe mit sensiblen Daten – wie z.B. Bescheide über Arbeitslosengeld – sollen den Angaben zur Folge nicht betroffen sein.

  • BA lässt sich bei Hartz IV mit Befriedigend bewerten – Erhebliche Zweifel angebracht
    Bonn/Nürnberg – Überraschend hat heute die Bundesagentur für Arbeit Ergebnisse einer Umfrage vorgelegt, wonach die „Hartz IV-Kunden“ die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften mit befriedigend bewertet hätten. Dies sei das Ergebnis einer Befragung von 35.000 Arbeitslosengeld II-Bezieher in fast allen 374 Jobcentern. Das Erwerbslosen Forum Deutschland meldete erhebliche Zweifel an den Ergebnissen an. Dies widerspreche den Ergebnissen des Bundesrechnungshofes, sowie den eigenen Erhebungen. Ebenso hätte es die Bundesagentur für Arbeit unterlassen, ihre Untersuchung und Methoden offen zu legen.

  • Poesie mit Folter-Huhn
    Protest gegen unverzeihlichen Fauxpas Mit wem vergleicht man am besten einen ewig oberkellnerhaft gekleideten Reimeschmied, der in der Würzburger Theaterstraße 1–3 emphatische Main-Poeme namens „Geisterkraft“ in frittierfettgeschwängerter Luft und Fast-Food-Ambiente mit pathetisch ausholenden Gesten unters hühnerbeinkauende Volk wirft, nachdem drei Tage zuvor am Ort des Grauens eine bundesweite Peta-Kampagne gegen KFC stattgefunden hat? Da ist man schon gleich wieder an die „beispiellose Instinktlosigkeit“ von Frank Bsirske erinnert und fragt sich, ob der Fauxpas ohne Grenzen jetzt noch öfter Schule macht. Um den Affronteur ein wenig zur Besinnung zu bringen, blieb die hühnererprobte Aktionskünstlerin Heike Pauline Grauf dem gequälten Federvieh treu und tauchte zur Lesung am heutigen Sonntag bei Kentucky Fried Chicken in narrensicherer Eulenspiegeltracht auf – mit einer Packung Protest-Flyer für den Überflieger. (Der sich, nebenbei, für den besten Dichter der Welt hält.) Sein Name: Stefan Schenkl. (Ab heute: „Hühner-Schenkl“.) Als Grauf dann auch noch ein paar Reime in die Runde warf – nämlich: „Im Hühner-KZ Romanzen?! Schenkl, schnür deinen Ranzen!“ und: „KFC ist echt zu kraß, du bist verbannt vom Berg Parnaß!“ schaute Herr Hühner-Schenkl sehr...

  • Olympia-Eröffnung: "Reporter ohne Grenzen" protestiert weltweit
    Online-Demo vor Stadion - Piratensender in Peking zu Presse- und Meinungsfreiheit Berlin (ots) - Zeitgleich zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking demonstriert Reporter ohne Grenzen (ROG) heute weltweit vor chinesischen Botschaften für mehr Presse- und Meinungsfreiheit in China. Mit einem riesigen Banner, das die Olympischen Ringe als Handschellen zeigt, fordert ROG in Berlin ein Ende der Zensur, die Freilassung inhaftierter Journalisten sowie mehr Recherchefreiheit für Auslandkorrespondenten.

  • Skandalöse Anklage: Aus Öffentlichkeitsaktion gegen Ein-Euro-Jobs wird „Hausfriedensbruch“
    Fünf Mitglieder des Hanauer Sozialforums am 12.August vor dem Hanauer Amtsgericht Hanau - Im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Protestaktionen gegen 1-Euro-Jobs durch das Hanauer Sozialforum, kam es im März 2007 zu einer etwa 10-minütigen Begehung im Elektrogeräte Recyclingcenter der AQA (Agentur für Qualifizierung und Ausbildung) in Nidderau-Heldenbergen. Ziel dieser unangemeldeten, aber völlig ruhig verlaufenden Protestaktion war es, mehr Informationen zur Situation in dieser größten Einsatzstelle für 1-Euro-Jobber im Main-Kinzig-Kreis zu sammeln: Regelmäßig sind dort bis zu siebzig 1-Euro-JobberInnen beschäftigt.

  • Hartz IV - Senkung von Regelsätzen für Kinder ab dem Schulalter
    Vierter Anlauf seit 1990 Von Rainer Roth 2005 wurden mit Einführung von Hartz IV die Regelsätze für Kinder von sieben bis siebzehn Jahren aus Armutsfamilien gekürzt. Weitgehend unbekannt ist, dass dieser Angriff auf das Existenzminimum von Familien mit Kindern schon der vierte innerhalb der vorangegangenen 15 Jahre ist. Alle diese Angriffe standen und stehen unter dem Motto, das Regelsatzniveau zu senken, um das Lohnniveau senken und darüber Renditen erhöhen zu können.

  • KölnPass ist kein Erfolg im Kampf gegen Armut
    Kölner Erwerbslose in Aktion – kritisieren städtische Bilanz Köln - Der hochgelobte KölnPass ist kein Erfolg! Aus den Zahlen der gestern vorgelegten Bilanz geht eindeutig hervor, dass nur rund 40 Prozent aller ALG-II-Empfänger einen KölnPass besitzen.[rd. 120.000 Personen nach SGB II (Leistungsüberblick Seite 1); 48.482 KölnPass-InhaberInnen (Leistungsüberblick Seite 7)]

  • ARGE in Nürnberg stellt Leistung für sechsköpfige Familie ein!
    Die Arge in Nürnberg, Stadtteilverwaltung Nord, hat einer sechsköpfigen Familie mit 4 Kindern, zwei kurz vor dem schulpflichtigen Alter und zwei bereits in der Schule, die Leistung völlig eingestellt.

  • Reich werden Dank Hartz IV- Zockt Berliner Arbeitsvermittlung Arbeitslose ab?
    «Joblife Arbeitsvermittlung» erstellt haarsträubende Massenbewerbungen und kassiert für jedes Schreiben auch noch 5 Euro. (Pressemitteilung zur freien Verwendung) Lesen Sie auch dazu: 1 (http://www.erwerbslosenforum.de/joblife/1.pdf)). Der Antrag auf Bewerbungskosten beim Job-Center war ja Grundlage für den Vertrag und kündbar war er auch jederzeit zum Monatsende. Die Dienstleistung kam prompt, doch Walter G. traute seinen Augen nicht.

  • SPD feuert Hartz IV-Verfechter und Atomlobbyist Wolfgang Clement
    Beginn einer Chance für die SPD? Berlin - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement will sich mit aller Macht gegen seinen drohenden Ausschluss aus der SPD wehren. Der Ex-Arbeits- und Wirtschaftsminister will die Bundesschiedskommission der Partei anrufen, um gegen den vom nordrhein-westfälischen SPD-Schiedsgericht beschlossenen Rauswurf anzugehen, kündigte der frühere Innenminister Otto Schily (SPD) an. Schily – Freund von Clement und zur Zeit Urlaubsgefährte – fungiert derzeit als Rechtsbeistand für Clement. In der SPD entbrannte eine heftige Debatte über den Umgang mit dem Verfechter der lange umstrittenen Agenda 2010 und der für Erwerbslose als grausam empfundene Hartz IV-Gesetze. ´Den Zorn der Hartz IV-Bezieher zog er auf sich, als er im September 2005 Missbrauchsvorwürfe gegenüber ALG II-Empfänger vorbrachte und ihnen ein parasitärisches Verhalten vorwarf. Der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil rief die Partei zur Besonnenheit in dieser Diskussion auf.

  • Seit Drei Jahren Arbeitslos – DANK ARGE (Breisgau-Hochschwarzwald)
    Seit drei Jahren ist Bruno S. erwerbslos und klagt die Hartz-IV Behörde an. So schafft die Hartz-IV-Behörde Breisgau-Hochschwarzwald gezielt Dauerarbeitslose, verschwendet Steuergelder. Schwarzwald/Breisgau - Es hätte so einfach sein können. Als Ende März der Vertrag von Bruno S. auslief, war er schon im Gespräch für eine neue Dauerstelle. Dazu war ein Umzug notwendig und er hat mehrfach bei seinen Fallmanager nach Informationen gefragt. Nach dem mit sehr gut bestandenen Unternehmenstest bekam er den Arbeitsvertrag zum 1. Aug. Von der ARGE gab es keine Informationen zum Umzug. Verschiebung des Arbeitsbeginns auf den 1. Sep. – immer noch keine Informationen. Das war's dann – Arbeitsvertrag geplatzt. Der Abstieg in die Dauerarbeitslosigkeit begann. Das ereignete sich 2005. Im Dezember erhielt Bruno S. mit dem Fallmanagerbericht die schriftliche Bestätigung der Sabotage: Eine Vermittlung nach xxx konnte wegen fehlender Umzugskostenerklärung der Arge nicht erfolgen . Die ARGE hat den Umzug nicht einmal abgelehnt – ein Darlehen hätte ausgereicht – sondern rein gar nichts getan. Rückfragen und Beschwerden wurden vom Geschäftsführer abgewimmelt. Weitere Nachforschungen sind nicht zielführend – basta. Schaden...

  • Und wieder macht Nürnberg mobil für soziale Gerechtigkeit
    In den letzten Monaten waren Verstösse der Sozialbehörden der Stadt Nürnberg immer wieder Thema in den Medien. Wir sprachen nun Oberbürgermeister Dr. Maly, auf die Situation in der STADT DER MENSCHENRECHTE an: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Maly, unglaubliche Zustände herrschen in der Stadt der Menschenrechte. Zustände, die nicht in Ihrem Interesse sein können und die Sie sicherlich nun abstellen werden, nachdem Sie Ihnen bekannt geworden sind.

  • Tipps zum Lufthansa Streik
    Wir veröffentlichen diese Meldung, obwohl sie eigentlich eine Werbung darstellt. Aber wenn es Reisenden hiflt....(Redaktion PR-SOZIAL) Seit Montag, 28. Juli 2008 ist ein Großteil der Lufthansa-Beschäftigten an Deutschen Flughafen in den Streik getreten. Vom Streik besonders betroffen sind zentrale Flughäfen wie Hamburg oder Frankfurt. Servicenummer4you.de gibt hilfreiche Tipps wie Reisende dennoch ans Ziel kommen

  • Hartz IV: Nach Bericht des Bundesrechnungshof sofortige Konsequenzen gefordert
    Bundesregierung und große Koalition bleiben Antworten schuldig Bonn – Nach den vernichtendem Urteil des Bundesrechnungshof, wonach Erwerbslose nur völlig unzureichend betreut werden und es einen massiven Missbrauch von Ein-Euro-Jobs gibt, fordert das Erwerbslosen Forum Deutschland sofortige Konsequenzen. Es könne nicht sein, dass jährlich eine Milliarde Euro Steuergelder für sinnlose Arbeitsgelegenheiten verschwendet werden, während in den Job-Centern zu wenig Personal beschäftigt sei, dass dazu auch viel zu häufig unqualifiziert sei. Es sei verwunderlich, dass auf Seiten der Regierung und großen Koalition so gut wie keine Reaktion geben würde. « Lieber verschwendet man eine Milliarde Euro für völlig sinnlose Ein-Euro-Jobs, um ca. 500.000 Menschen aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden zu lassen, als dass man eingesteht, Hartz IV ist völlig gescheitert. Nach wie vor verzeichnen wir 7 Millionen Hartz IV-Bezieher. Soviel zum Aufschwung des Arbeitsmarktes», sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

  • EMAIL - Anfrage in der Redaktion Anne Will
    In der Sendung am 27. Juli 2008 ist die sog. soziale Hängematte Thema der politischen Talksendung Anne Will - das, obwohl längst nachgewiesen ist, daß diese Vorstellung von Menschen im Bezug von Regelsatzleistungen nach dem Sozialgesetzbuch, also Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder Sozialhilfe, nicht nicht den Tatsachen entspricht. Man folgert daraus, dass bei einem geringen Unterschied zwischen beiden Einkommen doch niemand arbeiten wird ... Nur, die Menschen arbeiten trotzdem. so der Soziologe Prof. Vobruba, UNI Leipzig über das Ergebnis einer Studie zu genau dieser Frage 'soziale Hängematte'. Für OWL gegen Sozialabbau mehr als Grund genug in der Redaktion anzufragen ...

  • 97. Bayreuther Festspiele: Wiederaufnahme von «Tristan und Isolde»
    Bayreuth - Zehn Jahre betrug die Wartezeit für eine Karte, um die Wiederaufnahme von Richard Wagners Oper «Tristan und Isolde» in der Regie von Christoph Marthaler bei den 97. Bayreuther Festspielen am Samstag zu sehen. Es ist nach der Premiere 2005 das zweite Aufführungsjahr für Wagners großes Liebesdrama «Tristan». Die Sänger wurden für ihre gesanglichen Kunst mit frenetischen Beifall bedacht.

  • Viel weniger darf es auch nicht sein...
    Kommentar von Edith Bartelmus-Scholich Mit erfrischender Offenheit hat die in der CDU aktive Unternehmerin Jette Joop in einem Interview des Kulturmagazins ‚Cicero’ klar gemacht, wo ein existenzsichernder Mindestlohn liegen muss. 12 Euro Stundenlohn sind ihrer Meinung nach für die Grundexistenz notwendig. Vollzeitbeschäftigte (38,5 Wochenstunden) würden damit auf 2079,00 Bruttolohn und als Alleinstehende auf ca. 1.330,00 Euro Nettolohn im Monat kommen.Joops Idee vom Mindestlohn in dieser Höhe verdient Zustimmung. Der Durchschnittsverdienst in der BRD liegt bei etwas mehr als 3000 Euro. Zwei Drittel davon als Mindestlohn anzusetzen, macht volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch Sinn. Mit einem Mindestlohn von 12 Euro könnte die Inlandsnachfrage wirkungsvoll stimuliert werden. Die Folge wäre ein Aufschwung in Handel und Dienstleistung, der auch mit dem Aufbau neuer Beschäftigung zu menschenwürdigen Bedingungen einhergehen würde. Mit 12 Euro Mindestlohn wäre zudem die Gefahr gebannt, dass auch nach Einführung eines Mindestlohns dieser noch durch Transferleistungen aufgestockt werden müsste. Es würde damit die Förderung nicht existenzsichernder Arbeitsplätze nach dem Kombilohnmodell wegfallen.

  • Gysi: SPD ist für die Linke im Moment nicht koalitionsfähig
    Berlin (ots) - Die SPD ist nach Worten von Linken-Fraktionschef Gregor Gysi für seine Partei derzeit nicht koalitionsfähig. Die SPD ist im Moment für uns nicht koalitionsfähig, weil sie neoliberal ist , sagte Gysi im Interview mit dem Tagesspiegel am Sonntag. Für 2009 bezeichnete er ein Linksbündnis im Bund als sehr unwahrscheinlich . Dafür müssten SPD und Linke sich inhaltlich so nahe sein, dass Kompromisse möglich seien. Außerdem müsse es dafür eine gesellschaftliche Stimmung geben. Beides sehe ich nicht, zumindest noch nicht. Die größte Hürde für ein Bündnis mit der SPD sei nicht die Außenpolitik. Wenn wir auch für Hartz IV und die Rente ab 67 sind, werden wir als Partei überflüssig , sagte Gysi.

  • Bundesrechnung verteilt vernichtende Noten an Hartz IV-Verwaltungen
    Berlin - Der Bundesrechnungshof hat scharfe Kritik an der Arbeit der Job-Center gerügt. Dies berichtete die «Hannoversche Allgemeine»heute in einem Vorabbericht. Neben Mängeln in der Beratung der Arbeitsuchenden kritisiere der Rechnungshof Missbrauch mit den Ein-Euro-Jobs.

  • NRW-CDU Fraktion für «Lex specialis» bei Hartz IV
    «Nicht die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat Priorität, sondern die Bekämpfung von Arbeitslosen» Bonn – Mit scharfer Kritik hat das Erwerbslosen Forum Deutschland auf die Erklärung des arbeits- und sozialpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion NRW, Norbert Post reagiert. Dieser hatte die Streichung der Mittel für die Arbeitslosenzentren damit begründet, dass es nicht die Aufgabe eines Bundeslandes sein kann, Arbeitslosenzentren zu fördern, die Bescheiden der staatlichen Argen widersprechen. Der Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland, Martin Behrsing warf Post darauf hin vor: «Post und die CDU-Landtagsfraktion möchten in NRW eine Lex-specialis für Erwerbslose. Genau so gut kann man dann in Zukunft auf die Gehälter für Richter an Sozialgerichten verzichten. Denn auch staatlich bezahlte Richter entscheiden gegen staatliche Argen. Die CDU zeigt damit ihr wahres Gesicht. Nicht die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat Priorität, sondern die Bekämpfung von Arbeitslosen und deren Ausgrenzung.»


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