Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und Perspektivlosigkeit lassen den Osten ausbluten - wer kann, der geht. Immer mehr Sachsen suchen ihr Heil im Westen oder im Ausland. Die Schweiz ist für viele das Traumziel: hoher Lebensstandard bei hervorragender Bezahlung, für arbeitssuchende Deutsche gibt es kaum bürokratische Hürden. Ausländische Arbeitskräfte werden dringend gebraucht.
Sabine und Vicky aus Dresden haben ihren sicheren Job in der Heimat gekündigt, leben nun gemeinsam in der Nähe der Metropole Zürich. Beide arbeiten in verschiedenen Krankenhäusern, aber die jungen Frauen sind sich einig: der Schritt hat sich gelohnt - nicht nur finanziell. Für den 43-jährigen Klempner Andreas aus Rabenau war der Job in der Schweiz sogar der letzte Ausweg - aus Hartz IV und Schuldenfalle. Doch die Eidgenossen betrachten die Neuankömmlinge aus dem Osten mit zunehmendem Argwohn.
Die Reportage hat sieben Sachsen in ihrer neuen Heimat besucht und zeigt den harten Arbeitsalltag in der Schweiz. Der Film beleuchtet Hintergründe und fragt nach den Problemen der Gastarbeiter aus Ostdeutschland.
Im europäischen Vergleich ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland recht hoch.
Doch während hierzulande viele Menschen verzweifeln, suchen ausländische Unternehmen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Eine Chance für diejenigen, die den Schritt in die Fremde wagen.