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Grundeinkommen: Was würdest du tun?
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Politisches
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THEMA: Grundeinkommen: Was würdest du tun?
#11770
Re: Grundeinkommen: Was würdest du tun? vor 10 Jahren, 11 Monaten Karma: 11
Hallo Perestroika,

nun versteh ich, warum wir irgendwie aneinander vorbei reden. In Deinem Profil fand ich eine ganz andere Webseite, als die ide Du hier zum Thema angegeben hast. Die ist ja noch viel interessanter! Warum muß man über Umwege zu der Seite gelangen?
Falke
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#11771
Re: Grundeinkommen: Was würdest du tun? vor 10 Jahren, 11 Monaten Karma: 0
Nabend Falke!

Ja, in dem Forum wohne ich zur Zeit. Das ist das Forum von Götz Werner, der Mensch der auch öfter im Fernsehen zwei Sätze sagen darf, ein von 100en (oder mehr?) die sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigen. (ich hab keine Glotze)
Durch seine Sendungen treibt er recht viele Leute auf seine Homepage und so auch in das Forum. "viel" heißt im Vergleich zu ähnlichen Foren in denen aber meist nur der Admin und ein zwei Kumpels wirken.

Die Leute sind alle ganz nett und treten fürs Grundeinkommen ein. Mir selbst ist es aber zu langweilig immer über dasselbe zu schreiben und zu lesen und daher spazier ich ein Bißchen im Internet, erkunde die Stimmung.

Für die Akademiker ist das grundeinkommen nur als Thema für Doktorarbeiten und fette Schwarten interessant. Für gutversorgte Mittelständler ist es was für diverse Fantastereien.
Ich dachte eigentlich, daß Hartz4-Empfänger daran ein besonderes Interesse haben müßten. Aber das scheint nicht ganz der Fall zu sein. Im Gegenteil! Da gibts beträchtliche Widerstände.
Die "linken" Erwerbslosen lehnens es ab, weil das "Großkapital" dadurch die "Unterschicht" befriedet. Dann gibts ja keine Umstürze mehr. Niemand zündet Autos an, wie in Frankreich.
Die gewerkschafts-orientierten Erwerbslosen sehen darin ein Aufweichen von Tarifverträgen und ein Überflüssigwerden von Gewerkschaften. Und ihr hier werdet wahrscheinlich euer Forum baden gehen sehen!

Na, ganz so schlimm ist es nicht. Aber merkwürdig ist schon, daß die Widerstände ausgerechnet bei denen zu finden sind, die seit zwei Jahrzehnten staatlich gemobbt, schikaniert und kontrolliert werden. Anscheinend haben die Menschen Angst davor, ihre Ketten zu verlieren. Sowas gabs in der Menschengeschichte öfter. Wahrscheinlich gingen die ersten Sklavenaufstände vor Tausenden Jahren auch mehr gegen die Sklaven als gegen die Sklavenhalter!
Napoleon und seine riesige Armee zog seinerzeit durch ganz Europa, verjagte Fürsten und Könige und hob die Leibeigenschaft auf. Die leibeigenen Bauern hatten aber nichts eiligeres im Sinn als in die Armeen ihrer Könige und Fürsten einzutreten um gegen Napoleo und seine "Barberei" zu kämpfen.

Ein Lehrer oder Sozialarbeiter hat ja erstmal nichts davon, er kriegt halt nur von zwei Stellen seine Kohle, in der Summe ist es vermutlich dasselbe wie jetzt. Der einzige Vorteil wäre, daß die Panik vor Arbeitslosigkeit auf ein gesundes Mindestmaß zurückgedrängt würde.

Perestroika
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