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Gründung einer Partei für Arbeitslose
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Politisches
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THEMA: Gründung einer Partei für Arbeitslose
#11879
Re: Gründung einer Partei für Arbeitslose vor 10 Jahren, 11 Monaten Karma: 11
Hallo antonello60,

Es wird zeit, ich bin dabei.

@ Torsten, obwohl ich Arbeit habe versuche ich hier den Arbeitslosen mit Rat und Tat zu helfen. Was kam denn von Dir bisher ausser Deinen Sprüchen? Propagandisten gibt es genug aber nur wenig Menschen, die mit Taten helfen.
Falke
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#12037
Re: Gründung einer Partei für Arbeitslose vor 10 Jahren, 11 Monaten Karma: 0
Thorsten sollte vielleicht erstmal die Klassiker des Marxismus-Leninismus studieren!
Ich hab hier die ersten drei Bände vom Lenin, wo er sich -gewissermaßen am Anfang seiner Laufbahn- mit der damaligen Realität auseinandersetzt. Das wichtigste nennt sich "Die Entwicklung des Kapitalismus in Rußland", ein Buch, welches etwa 600 Seiten umfaßt. Dort werden Menschen, Pferde, Pflüge und Äcker gezählt, Berufe, Dörfer, Fabriken usw.

Mit welchen Menschen Thorsten heute im Jahre 2006 eine Partei der Arbeiterklasse aufbauen will, ist mir ein Rätsel. Von 82 Mio Bürgern sind derzeit 39 Mio erwerbstätig, und von den 39 Mio sind eine schrumpfende Minderheit "Lohnarbeiter" und von diesen ein Tropfen auf dem heißen Stein "Industrieproletariat". Bauern gibts noch ganze 500.000 Stück.
Gerade der Mangel an Arbeitern und Bauern dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb der Traum vom "Arbeiter und Bauernstaat" vermutlich für immer ausgeträumt ist.

Genausogut könnte man dazu aufrufen eine Bauernbefreiungsarmee zu günden um die Gutsbesitzer und europäische Könige aus dem Land zu treiben!

Ähnliches gilt für die mysteriöse Arbeitslosenpartei. Außer, daß Menschen arbeitslos sind haben sie nicht viel gemeinsam. Es gibt arbeitslose Akademiker, Studienabbrecher, Putzfrauen, Monteure, Bauarbeiter usw usf. In dieser Menge sind alle politischen und weltanschaulichen Richtungen vertreten. Und es ist eine Tatsache -wie man auch an Thorsten sieht- daß die Menschen eher verrecken, als ihre einmal eingenommene Weltanschauung gegen eine andere umzutauschen.
Man kann allenfalls mit Arbeitslosen, die ungefähr auf derselben Wellenlinie liegen eine Partei gründen, die eben in allen sonstigen Fragen sich auch einigen können: soll die Bundeswehr in Afghanistan verdoppelt oder abgezogen werden, soll Alkohol wie Heroin verboten oder Heroin wie Alkohol legalisiert werden, sollen Algerien, Marokko und Lybien in die EU aufgenommen werden, oder wird der Krieg gegen diese Staaten erklärt. Solche und viele andere Fragen werden in einer Partei zwangsläufig relevant.
Nichts wäre dümmer jemanden, nur weil er arbeitslos ist, seine eigene Weltanschauung aufzudrücken.

Die "Deutsche Arbeitslosen Partei" steht ja genau vor dem Problem. Der Name hört sich schon recht nationalistisch an.
http://www.deutschearbeitslosenpartei.de

Revolutionäre Politik kann und muß man auch heute noch machen, aber eben auf Grundlage des Realexistierenden und nicht irgendwelcher Hirngespinste.

liebe Grüße
Perestroika
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#12724
Re: Gründung einer Partei für Arbeitslose vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
hallo thorsten,
du has ja so recht. etwa wieder einen apparat mit wasserkopf und viel gelaber, der sich sehr schnell vom
übrigen blockflötenbetrieb vereinnahmen läßt?-nein danke.
hatten wir son mal, hieß sed.ic stell mir eher örtliche
kleien gruppen vor, zellen artig organisiert, die unabhängig von einander handeln, aber vernetzt sind,so das gleichzeitige aktionen möglich sind. dieses alberne
spielchen namens parlamentarischer demokratie ist ohnehin eher was für ausgebildete winkeladvokaten.
getrennt marschieren, vereint schlagen..
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#12782
Re: Gründung einer Partei für Arbeitslose vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
hallo perestroika,
hast recht. wer sagt eigentlich, daß die arbeitssklaven einer gesellschaft auch deren totengräber sind? sosehr ich den alten charlie schätze, so gebe ich ihm in diesem punkt doch nicht recht. arbeitslose lohnsklaven können entsprechen ihrer sozialisierung, bei niedrigem bildungsstand nur neue arbeit fordern. die aufhebung des ganzen systems kommt dabei gar nicht in frage, gerade auch bei der heutigen ideologischen lenkung durch die kapitalistischen medien. und die oligarchie bietet dann ntürlich auch arbeitsplätze für 5 euro oder weniger...
die gründung einer partei, die die fortsetzung der lohnsklaverei fordert ist damit obsolet...
die 67er revolte war ein rein intellektueller aufstand ohne die basis materieller not, wie heute und wirkte mit ihren folgen (raf usw) bis ende der achtziger.
ergo: revolten sind immer eine frage des bewußtseins der akteure und nicht materiell determiniert. man wird sich wohl zukünftig mit diejenigen mit funktionierendem verstand+eigener würde verbünden müssen. und sind leider nur wenige...
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#12783
Re: Gründung einer Partei für Arbeitslose vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
hallo torsten,
nochwas zur arbeiterpartei. die erfinder dieser parteien, egal ob bebel oder uljanow haben sich gedacht, man könne den sozialismus nach dem vorbild der dutschen reichspost organisieren. andere, wie herr dschugaschwillij und herr stresemann fanden diese ideen gut, haben sie aber unterschiedlich fort geführt. die ergebnisse kennen wir. beides war fatal für die historische arbeiterbewegung. inwieweit diese überhaupt in der lage war, über den engen horzont vom gegensatz kapital/arbeit hinauszukommen, sei mal dahingestellt. tatsache bleibt aber doch, daß parteien eher brutstätten des geistigen gleichschritts und der tötung jeder kreativität sind. und die zukünftigen aufgaben sind doch wohl zu komplex, als das man sie apparatschiks überlassen sollte...
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