Forum
Willkommen, Besucher
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?

Minijob: Gehalt für 3 Monate bekommen, Rückzahlung
(1 Leser) (1) Besucher
Mini-Jobs
Zum Ende gehenSeite: 1
THEMA: Minijob: Gehalt für 3 Monate bekommen, Rückzahlung
#15863
Minijob: Gehalt für 3 Monate bekommen, Rückzahlung vor 8 Jahren, 7 Monaten Karma: 0
Hallo,
bin alleinerziehend mit 2 Kindern, erhalte ALG II, Berlin Kreuzberg- Friedrichshain.
Habe immer alles gemeldet, x-mal meine Kto Auszüge abgegeben,bin wirklich immer kooperativ gewesen.Bewerbe mich wie eine Irre auf jede freie Stelle.
Bin auch bei PVs eingetragen.Oder gehe als Praktikantin für 40h für umsonst arbeiten...

Hatte von 10.2008 bis 01.2009 einen Minijob als Tutorin angenommen:
5 h die Woche für 7€ die Stunde= 140,- im Monat und habe alles bereits im Vorfeld bei der Arbeitsagentur angegeben: Arbeitsvertragkopie (mehrmals zugeschickt).

Nun hat der Arbeitgeber, die Zentrale Bezügestelle Cottbus mir den Lohn für 3 Monate in einem Betrag überwiesen = 3 * 140€ = 420€ im Dezember, und einen Lohn a 140€ im Februar, macht insgesamt 560€ für 4 Monate Arbeit.
Jetzt habe ich einen Bescheid, nachdem ich 938,19 € zurückzahlen soll, da der Betrag(420€) für den Monat zählt, in dem er gezahlt wurde.

Also erstens werden mir von den 420 € 265 € abgezogen.Wegen der Freigrenze.Wären aber eigentlich 96 €, ist immerhin eine Differenz von 196 €!
Bei dem Selbstbehalt von 108€ für die 140€, muss ich schon bei 32€ schlucken, ist aber halt so.

Und: Last but not least: für oben genannten Zeitraum wird mir die Hilfebedürftigkeit abgesprochen.

Geht sowas überhaupt, das kann doch nicht Rechtens sein?
Da überlegt man sich doch, ob der Ehrliche der Dumme ist oder ob man überhaupt arbeiten soll, wenn man dann das doppelte von dem was man verdient hat, zurückzahlen soll.
<br><br>Post ge&auml;ndert von: rosangela03, am: 26/03/2009 12:18
rosangela03
NULL
Fresh Boarder
Beiträge: 1
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
NULL
 
#15872
Re: Minijob: Gehalt für 3 Monate bekommen, Rückzahlung vor 8 Jahren, 7 Monaten Karma: -5
rosangela03 schrieb:
Hallo,
bin alleinerziehend mit 2 Kindern, erhalte ALG II, Berlin Kreuzberg- Friedrichshain.
Habe immer alles gemeldet, x-mal meine Kto Auszüge abgegeben,bin wirklich immer kooperativ gewesen.Bewerbe mich wie eine Irre auf jede freie Stelle.
Bin auch bei PVs eingetragen.Oder gehe als Praktikantin für 40h für umsonst arbeiten...

Hatte von 10.2008 bis 01.2009 einen Minijob als Tutorin angenommen:
5 h die Woche für 7€ die Stunde= 140,- im Monat und habe alles bereits im Vorfeld bei der Arbeitsagentur angegeben: Arbeitsvertragkopie (mehrmals zugeschickt).

Nun hat der Arbeitgeber, die Zentrale Bezügestelle Cottbus mir den Lohn für 3 Monate in einem Betrag überwiesen = 3 * 140€ = 420€ im Dezember, und einen Lohn a 140€ im Februar, macht insgesamt 560€ für 4 Monate Arbeit.
Jetzt habe ich einen Bescheid, nachdem ich 938,19 € zurückzahlen soll, da der Betrag(420€) für den Monat zählt, in dem er gezahlt wurde.

Also erstens werden mir von den 420 € 265 € abgezogen.Wegen der Freigrenze.Wären aber eigentlich 96 €, ist immerhin eine Differenz von 196 €!
Bei dem Selbstbehalt von 108€ für die 140€, muss ich schon bei 32€ schlucken, ist aber halt so.

Und: Last but not least: für oben genannten Zeitraum wird mir die Hilfebedürftigkeit abgesprochen.

Geht sowas überhaupt, das kann doch nicht Rechtens sein?
Da überlegt man sich doch, ob der Ehrliche der Dumme ist oder ob man überhaupt arbeiten soll, wenn man dann das doppelte von dem was man verdient hat, zurückzahlen soll.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Post geändert von: rosangela03, am: 26/03/2009 12:18



Moin

So wie ich bei dir lese, versucht dich das Amt, wie man hier sagen würde, übern Leisten zu ziehen.

Ein gut gemeinter Rat:

Lege Widerspruch via Fax mit Sendebericht gegen den Bescheid ein, das ist das A &amp; O (pass ja auf den Sendebericht auf!!! Der überführt deine Arge beim Lügen)

Mit dem Bescheid und dem Widerspruch den du natürlich via FAX an deine Arge geschickt hast, dessen Sendebericht du natürlich wie Gold behandelst, machst du dich auf zum Sozialgericht (In Berlin sollte es sowas geben) und beantragst eine Einstweilige Verfügung, das dir das Geld gezahlt wird was dir zusteht und das man dir das Geld richtig berechnet. Wenn du 140€ im Monat verdient hast, gehören du minimum 100€/Monat davon.

Sollte sich deine Arge lieber mit Kaffee abpumpen beschäftigen, reichst du entweder übern Rechtsanwalt oder direkt übers Sozialgericht die Klage ein. Das dauert in der Regel 6 Monate.

Info: Eine Arge muss sich innerhalb von 3 Monaten auf deinen Widerspruch schriftlich melden!

Wenn die Klage in die Gänge gekommen ist, wirst du schriftlich benachichtigt. Mit dieser Benachrichtigung gehst du zum Amtsgericht und holst dir einen Beratungsschein für den Rechtsanwalt. Den bringst du natürlich zu einem Rechtsanwalt deines Vertrauens (Denn die Arge lügt, das sich die Balken biegen)

Und bevor du fragst, woher ich das habe:

Ich habe es selbst so gemacht und gegen meine ehemaligen Sklaventreiber gewonnen vor dem Sozialgericht Köln

Liebe Grüße aus dem Rheinland
ThunderKiss
NULL
Fresh Boarder
Beiträge: 15
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
NULL
 
Zum Anfang gehenSeite: 1
Moderation: admin, , , Tom