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Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein
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Kündigung
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THEMA: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein
#13421
Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: 0
Hallo allerseits, wäre dankbar für einen Tipp in meiner verzwickten Siuation: Bin 58 Jahre und habe seit September 2006 einen befristeten Arbeitsvertrag (bis Jan. 2008) laufen. Die Probezeit habe ich bestanden, aber kurz darauf gab es gewaltige Probleme. Mein Arbeitgeber mault nun öfter rum und ist mit meiner Arbeit nicht mehr zufrieden. Mir geht das so ziemlich auf die Nerven, ich bin am Ende des Tages fix und fertig und schon in ärztlicher Behandlung wegen eines Beruhigungsmittels. - Nun habe ich die Absicht meinem Arbeitgeber vorzuschlagen, dass er mir kündigen kann. So ist er mich als unliebsame Arbeitnehmerin los und ich bin eben ein paar Monate früher arbeitslos. - Wenn das so wäre, würde mir das AA dann eine dreimonatige Sperre geben? Gibt es überhaupt für mich eine Möglichkeit, ohne Sperre zu kündigen ? - Ich hatte eigentlich dasrauf spekuliert, als 58jährige nach Ablauf des befristeten Vertrages nicht mehr vermittelt zu werden (mit der 58er - Regelung). - Wäre dankbar für jeden bruachbaren Ratschlag. Danke und Grüße von der Jodlerin
Jodlerin
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#13430
Re: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: -6
Hallo Jodlerin,

von einer eigenen Kündigung rate ich dir dringend ab. Dann wird dir unterstellt, du hättest deine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt und deine Leistungen für 3 Monate um 30% gekürzt (AlgII) bzw. du bekommst eine 3monatige Sperre (AlgI) und in dieser Zeit gar nix.
Lass dich, falls du es mit dem Arbeitgeber nimmer aushältst, auch keinesfalls auf einen "Aufhebungsvertrag" ein, das hätte dieselben Konsequenzen.
Wenn dein Chef dich loswerden will, soll er dir fristgerecht kündigen! Tut er das nicht, dann überleg dir, ob du dich ein Weilchen "ausklinkst", indem du dich krankschreiben lässt (nachdem du ja sogar schon in Behanldung bist und Medikamente brauchst!).

LG vom Bergmännchen
bergmännchen
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#13434
Re: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: 0
Hallo Bergmännchen,
danke für die Info. Gut, dass ich hier nachgefragt habe; hatte bei der ganzen Sache von wegen eigene Kündigung ein ungutes Gefühl.
Kann mir eine Sperre oder eine Kürzung des ALG auch gar nicht leisten.
Werde also jetzt öfter zum Arzt gehen, der mir sowieso eine Krankschreibung nahelegte.
Nocghmals Dank und
LG
von der Jodlerin

(die in Deinen Bergen vielleicht ganz gut jodeln könnte.)
Jodlerin
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#13493
Re: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: 0
Hallo Ihr Lieben, ich muss nochmal auf meinen Fall zurückkommen: Eine längere Krankheit kann mir der Arzt nicht attestieren, lediglich hin und wieder mal 2 bis 4 Tage, sagt er.
Selber kündigen würde für mich eine Sperre bedeuten.
Habe deshalb mit meinem Chef Klartext geredet und ihm gesagt, dass ich bei einer eventuellen Kündigung seinerseits nichts einzuwenden hätte. Da er ja mit meiner Arbeit nicht mehr zufrieden sei.
Und nun sagt er, nein, er sehe keinen Grund mir zu kündigen und ausserdem müsse mein befristeter Vertrag eingehalten werden. Also eine vorherige Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Frist (Jan 2008) ginge nicht.
Das würde bedeuten, ich komme gar nicht aus dem Vertrag raus.
Selbst wenn ich jetzt selbst kündigen möchte und eine Sperre bei der ARGE in Kauf nehme, ginge das nicht ??
Ich kann kaum glauben, dass ich überhaupt keine Möglichkeit der Kündigung haben soll.
Kennt sich da jemand bei befristeten Verträgen aus ?
Bin für jeden hilfreichen Ratschlag dankbar.
Liebe Grüße
von der Jodlerin
Jodlerin
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#13496
Re: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: -6
Hallo Jodlerin,

natürlich kannst du auch ein befristetes Arbeitsverhältnis kündigen! Musst dich halt an die Kündigungsfrist halten, die in deinem Arbeitsvertrag schriftlich vereinbart sein muss. Meistens 6 Wochen zum Monatsende oder sowas, lies einfach mal nach.

Schade, dass dein Arzt dir keine längere Krankheit attestieren kann. Was war das für ein Arzt - dein Hausarzt? Falls ja, hast du's mal mit nem anderen Arzt probiert? Psychiater oder sowas, der dir psychosomatische Beschwerden aufgrund der Arbeit attestieren könnte?

Wenn du niemanden auftreibst, wirst du dich weiterhin reinschleppen müssen. Wenn dein Chef behauptet, er sehe keinen Grund dir zu kündigen - gibt es dann evtl. sogar die MÖglichkeit, im Rahmen eines klärenden Gesprächs mit dem Chef mal alles auf den Tisch zu bringen? Dass du dich wegen seines Verhaltens fertig fühlst und gesundheitliche Probleme bekommst? Warum du den Eindruck gewonnen hast, er will dich lossein? Falls ein klärendes Gespräch nichts hilft, kannst du ihn dann nur noch solange ärgern, bis er dich vielleicht doch von sich aus rausschmeißt. Hier musst du aber aufpassen: Eine verhaltensbedingte Kündigung (Dinge absichtlich falsch machen, Leute beleidigen oder unentschuldigt Fehlen z.B.) ist auch ein Sperrzeit-Tatbestand.

Hast du die Möglichkeit, z.B. 1 oder 2 Tage ohne Krankschreibung zu fehlen? Das gibt's in vielen Firmen, dass erst ab dem 3. Tag der Arbeitsunfähigkeit eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt werden muss. Evtl. kannst du deinen Chef ja verärgern, indem du jede Woche 1-2 Tage plötzlich erkrankst und dann wieder ein bisschen da bist usw. usw..
Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass es dir bald besser geht!

LG vom Bergmännchen
bergmännchen
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#13500
Re: Kündigung in beidseitigem Einvernehmen - gibts ein vor 10 Jahren, 6 Monaten Karma: 0
Hallo Bergmännchen,
nein, in meinem befristeten Arbeitsvertrag steht leider kein einziges Wort zu Kündigung. Also auch nichts über eine Kündigungsfrist. Der Vertrag ist sehr kurz und knapp gehalten, also vom ... bis..... als ... beschäftigt. Die ersten 6 Monate gelten als Probezeit.

Und das ist es. Selbst die Personalabteilung war etwas unsicher als ich jetzt mal nach einer Kündigungsfrist nachfragte. Haben dann etwas vom Aufhebungsvertrag gesagt, der evtl. anstatt einer Kündigung möglich sei.

Der Arzt, der mich nur ein paar Tage für schlimmste Notfälle krankschreibt, ist kein Neurologe oder ähnliches, er ist Orthopäde. Die Rückenschmerzen kommen von Verspannungen oder Anspannungen, denke ich, weil ich so wenig locker bei der Arbeit bin.

AU ist übrigens erst ab 3. Krankheitstag fällig...
Werde mal baldmöglichst zum Neurologen gehen und mein Leid klagen.

Erstmal danke für deine Tipps und
lieben Gruß
die Jodlerin
Jodlerin
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