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müssen die nebenkosten übernommen werden ?
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KdU & Wohnraum
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THEMA: müssen die nebenkosten übernommen werden ?
#14333
müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: 0
hallo

hab bescheid über den betrag, der von den nebenkosten übernommen wird. zu zahlen hab ich 108,09 euro und die arge übernimmt davon 18 euro.

meine miete wird vollständig übernommen und ich bin der meinung, die nebenkosten dann auch.

denn auch der restliche betrag ist für mich viel geld
widerspruch werde ich natürlich hinschicken.

oder liege ich da falsch?

kann mir das jemand beantworten?

danke euch schon mal für hilfe, auch ein link hilft mir natürlich.


webmamsel
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#14334
Re: müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: -6
hmm also bei mir werden die nebenkosten mitgezahlt die stehn ja im Mietvertrag dadurch ergibt sich ja die Warmmiete und nur die zählt oder meinst du Nebenkostenabrechnung ?

Gruß

Tom
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#14338
Re: müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten  
hallo webmamsel!

habe da was gefunden,ich hoffe es hilft dir ein wenig.
für weitere fragen bitte posten.

gruß franky


Hartz IV: Miete, Heizkosten & Nebenkosten

Ihnen stehen die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung zu, „soweit diese angemessen sind“ (§ 22 Abs. 1 SGB II). Die Angemessenheit richtet sich nach Wohnungsgröße und Preis. Bei der Größe gilt die Faustregel 45 – 50 qm für eine Einzelperson, 60 qm für Paare, 75 qm für 3 Personen sowie 10 bis 15 qm für jede weitere Person. Bei selbstgenutztem Wohneigentum gelten 130 qm Wohnfl äche pauschal als angemessen, ansonsten erfolgt eine Einzelfallprüfung. Wichtiger als die Wohnungsgröße sind die "angemessenen Kosten"!

Häufig richten sich die Kommunen nach den förderfähigen Mieten im Wohngeldgesetz (Mietpreistabelle zu § 8, in der Regel werden die Mietgrenzen für Altbauwohnungen herangezogen, siehe Wohngeldbroschüre der Bundesregierung unter www.bmvbw.de) oder nach den unteren Werten im örtlichen Mietspiegel!

Die Kommunen unterscheiden zum Teil auch zwischen Bestandsmieten und Neuanmietungen. Für erstere gelten höhere Sätze, um bestehende Wohnverhältnisse zu schützen. In Düsseldorf z.B. liegt die Differenz für einen 4-Personen-Haushalt immerhin bei rund 170 Euro.

Was muss ich bei "unangemessenen" Mietkosten tun?
Die Kommune ist grundsätzlich verpflichtet die vollen Wohnungskosten bei Hartz 4 zu erstatten. Dabei dürfen Anteile von Mitbewohnern oder Angehörigen, die kein ALG II beziehen, abgezogen werden. Wenn Ihr ALG IIBescheid nicht alle Unterkunftskosten berücksichtigt, ohne dass Ihnen dies plausibel ist, fragen Sie Ihren Sachbearbeiter nach der Grundlage der Kürzung. Lassen Sie sich die für Sie geltenden "angemessenen" Kosten erläutern. Im Zweifel sollten Sie fristwahrend (4 Wochen nach Bescheiderteilung) Widerspruch bei der im Rechtsbehelf genannten Stelle einlegen. Auch Mieterorganisationen wie der Mieterbund sind eine gute Anlaufstelle bei Fragen zu den örtlichen Wohnungskonditionen.

Auch wenn Ihre Unterkunftskosten bei ALG II oberhalb von den laut Amt "angemessenen" Kosten liegen, müssen Sie nicht gleich mit einem Zwangsumzug rechnen. Die ARGE wird Ihnen eine Frist setzen, bis zu der es die Kosten übernimmt und Sie auffordern, sich um eine billigere Wohnung zu bemühen und diese Bemühungen nachzuweisen. Die "Schonfrist" beträgt allerdings nicht immer 6 Monate, sondern ist ebenfalls vom Einzelfall und dem örtlichen Wohnungsmarkt abhängig. Die Gesetzesformulierung lautet „in der Regel jedoch längstens für 6 Monate“ (§ 22 Abs. 1 SGB II). Teilweise wurden ALG II-Empfängern jedoch kürzere Fristen von 3 oder 4 Monaten eingeräumt.

Vorsicht: Sie können die eingeräumte Schonfrist nicht voll ausschöpfen, wenn bereits vorher eine geeignete Wohnung zur Verfügung steht. In diesem Fall verlieren Sie zwar nicht Ihren kompletten Unterkunftskostenanspruch, aber er wird auf den "angemessenen" Teil gekürzt. D.h. das Amt zahlt Ihnen nicht mehr die komplette Miete. Wenn ein Umzug – auch nach Ablauf der "Schonfrist" – nicht möglich oder zumutbar ist, haben Sie weiter Anspruch auf die tatsächlichen Kosten. Die Kommunen haben in der Regel Bagatellgrenzen eingeführt, bis zu der eine Überschreitung der „angemessenen“ Miete noch akzeptiert wird. Diese Grenzen sind örtlich unterschiedlich.
Tipps

• Prüfen Sie zunächst, ob das Amt in Ihrem Fall alle Umstände berücksichtigt hat. Evtl. rechtfertigen besondere Umstände (z.B. nicht-hilfebedürftige Angehörige im Haushalt, Pfl egebedürftigkeit) einen besonderen Wohnbedarf.

• Nur wenn Sie Eigenbemühungen zur Senkung "unangemessener" Unterkunftskosten verweigern oder die Eigenbemühungen unzureichend sind, kann die Agentur die Erstattung der Wohnungskosten kürzen. Wenn Sie trotz Eigenbemühungen keine billigere Wohnung fi nden und die Agentur Ihnen keine entsprechende Wohnung nachweisen kann, müssen auch in Zukunft die Kosten der Wohnung in voller Höhe übernommen werden. Eine Anrechnung und damit Kürzung des Regelsatzes ist dann nicht zulässig.

• Sofern Sie Ihre bisherige Wohnung nicht halten können oder wollen, sollten Sie Ihre Suchbemühungen von Anfang an gut nachvollziehbar dokumentieren (Wohnungsamt einschalten, Wohnungsbaugesellschaften anschreiben, Anzeigen auswerten, Internetrecherche etc.). Sie sind nur verpfl ichtet, innerhalb des Zuständigkeitsbereiches des ALG II-Trägers zu suchen (kreisfreie Stadt oder Landkreis). Wenn Sie in Ihrer Wohnung bleiben wollen, denken Sie auch an die Möglichkeit einer Untervermietung.

(quelle gegen-hartz.de)<br><br>Post ge&auml;ndert von: franky, am: 19/08/2007 11:46
Franky

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#14348
Re: müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: 0
vielen dank an euch

ja, ich meinte die nebenkosten abrechnung.

ich werde mich an die verbraucherzentrale wenden, die werden sicherlich wissen, ob das so richtig ist.

ihr habt mein schreiben ja nicht vor augen, das mit zahlen vollgestopf ist, wo ich aber nicht draus schlau werde.


das hier hat franky mir zukommen lassen

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Ihnen stehen die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung zu, „soweit diese angemessen sind“ (§ 22 Abs. 1 SGB II). Die Angemessenheit richtet sich nach Wohnungsgröße und Preis. Bei der Größe gilt die Faustregel 45 – 50 qm für eine Einzelperson, 60 qm für Paare, 75 qm für 3 Personen sowie 10 bis 15 qm für jede weitere Person. Bei selbstgenutztem Wohneigentum gelten 130 qm Wohnfl äche pauschal als angemessen, ansonsten erfolgt eine Einzelfallprüfung. Wichtiger als die Wohnungsgröße sind die &quot;angemessenen Kosten&quot;!

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danch müssten die kosten übernommen werden, denn meine wohnung ist im zulässigen bereich.

mal schauen was dabei rauskommt

danke

webmamsel
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#14349
Re: müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: -6
hmm ich hab die Nebenkostenabrechnung ans Amt geschickt und hab aber noch keine Antwort dazu erhalten ich habe mich aber glaube ich auch darauf berufen wie du es schon sagtest das die tatsächliche miete übernommen werden muß

Naja schau mer mal was dabei rumkommt.

Gruß

Tom
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#14352
Re: müssen die nebenkosten übernommen werden ? vor 10 Jahren, 3 Monaten  
hallo webmamsel!

du kannst dich aber auch an eine arbeitslosenberatungs-
stelle wenden,die können dir auch dabei helfen.

ich denke auch mal das du es mit einen widerspruch ruhig mal versuchen solltest,gegen den bescheid.

hoffe du hast erfolg!

gruß franky
Franky

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