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ArGe lässt uns seit Monaten hängen!!!
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KdU & Wohnraum
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THEMA: ArGe lässt uns seit Monaten hängen!!!
#13541
ArGe lässt uns seit Monaten hängen!!! vor 10 Jahren, 5 Monaten Karma: 0
Hallo zusammen,

wir haben inzwischen ein großes problem, denn die ArGe lässt und seit monaten hängen und uns geht langsam die puste aus...

mein mitbewohner und ich bewohnen eine 3-zimmer-neubauwohnung mit etwa 65 qm für die wir ca 330,- €/warm bezahlen... jeder bewohnt ein zimmer der rest wird gemeinsam genutzt... ich bin der hauptmieter und mein mitbewohner hat einen offziellen untermietvetrag mit mir und dem vermieter... jeder ist ein eigene bedarfsgemeinschaft... und das scheint auch alles okay, denn mein algII-antrag ist ohne beanstandungen bewilligt worden...

das problem betrifft meinen mitbewohner... der ist im august letzten jahres bei mir eingezogen, da ich langfristig mit arbeitslosigkeit gerechnet habe und mit ´ner 65qm-wohnung? brauch ich nicht weiter reden... so kam es auch... firmenschließung und arbeitslos seit jahreswechsel... algI zu gering und wird durch algII aufgefüllt...

um das nocheinmal zu verdeutlichen: er ist im august 2006(!) aus einem anderen landkreis hergezogen... und zwar wegen eines jobs hier, sprich er war nicht(!) arbeitslos... zum jahreswechsel musste er seinen zivildienst antreten und dieser wurde aber mitte februar aus gesundheitl. gründen bereits beendet... und seit dem muss er um die kohle kämpfen...

man sagte ihm er hätte, da er unter 25 ist, nicht ausziehen dürfen... und das ist mir total unverständlich, da er zu diesem zeitpunkt weder arbeitslos war, noch innerhalb eines jahres eine arbeitslosigkeit zu erwarten war... dabei sagen doch alle man solle flexibel sein und für einen job umziehen... und wenn es dann einer tut ist es aber auch nicht richtig...

er musste also nachträglich nochmal den antrag stellen von zu hause ausziehe zu dürfen... als gelernter bürokrat (er ist verwaltungsfachangestellter) hat er den antrag korrekt und unter angabe der gesetzlichen grundlagen ausgefüllt und eingereicht... und das war ende märz, spricht ist zwei monate her... seit dem hat er ergebnislos drei mal persönlich vorgesprochen und x mal angerufen... man sagte ihm der antrag würde einer "bezirksdirektion" zugesandt die darüber befinden würde...

sory, aber irgendwie scheint dort die hälfte keine ahnung von ihrem job zu haben... wenn ich so kätzerisch sein darf? vielleicht sollten sie lieber ihm den job geben...

sein letzter anruf war gestern... die dame im call-center (über die man die ArGe bei uns ausschließlich telefonisch erreichen kann!) zeigte sich (wie alle außer seiner sachbearbeiterin!) darüber verwundert dass er den antrag überhaupt ausfüllen musste, da er ja während einer sozialversicherungspflichtigen beschäftigung auszog... weiterhin meinte sie "da steht nix drin"?! - wie jetzt? da steht nix drin? (sorry, aber ich platze gleich!)

man bewilligte ihm also im februar zunächst nur 276 euro, als würde er noch zu hause wohnen... im folgemonat erhielt er dann aber (ohne zutun) den vollen satz von 345 euro plus die differenz des vormonats... nur der mietanteil fehlte... und fehlt bis heute... keiner trifft ein aussage, egal ob und wie oft man persönlich vorspricht oder anruft...

und langsam aber sicher gehts auch ans eingemachte... wir haben uns um die miete weiter zahlen zu können schon geld geliehen und auf dem absoluten minimum gelebt... butterstulle zum abendbrot war auch keine seltenheit... nun sind wir aber trotzdem schon fast eine volle miete im rückstand und erwarten darüber (nach rücksprache mit dem vermieter) in der nächsten woche eine mahnung...

eigentlich bin ich nur mitbewohner... aber was soll ich machen? ihn anmahnen? ihn hungern lassen? was wird von mir erwartet?

wir haben grad mal hochgerechnet... wenn wir unsere kohle zusammenschmeißen und alle rechnungen sowie die rückständige und laufende miete bezahlen, bleiben uns beiden zusammen noch 20 euro zum leben für diesen monat... keine ahnung wie das gehen soll, aber es wird uns nix anderes übrig bleiben... ich meine, unsere eltern helfen uns wo sie können... aber die sind auch keine großverdiener...

damit wissen war jetzt zumindest wo wir stehen... am untersten ende der gesellschaft...

was können wir tun? welche schritte können wir gehen?

vielen danke für euer gehör und vielleicht auch ideen...

Liebe Grüße aus Magdeburg, Andi<br><br>Post ge&auml;ndert von: boerMD, am: 01/06/2007 14:01
boerMD
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