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Umzugskosten vom Amt
(1 Leser) (1) Besucher
KdU & Wohnraum
Zum Ende gehenSeite: 12
THEMA: Umzugskosten vom Amt
#11777
Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren Karma: 0
hallo

Da wir (2 erwachsene und ein Behindertes Kind)jetzt mitte November umziehen wollen( vom Amt genehmigt )
von 52 Qm in eine 69 Qm.Gibt es jetzt wieder Probleme mit dem Amt.
Wir sollten damals einen Kostenvoranschlag von einer Umzugsfirma einholen zwecks übernahme der Kosten.
Nun waren wir beim Amt bei einer Sachbearbeiterin die neu ist.(bei uns im Amt geht es wie wahrscheinlich überall drunter und drüber).

Die war . Als sie den Kostenvoranschlag sah sagte sie , das dies aber hoch sein würde. Als wir ihr sagten das, die anderen vorschläge noch höher liegen würden als der mitgebrachte, sagte sie nur sie müsste die anderen ebenfalls sahen. Was kein problem ist da wir die noch haben.
aber nun fragte sie ob wir denn keine Freunde hätten oder Familien-verwandschaft.
Da wir keine freunde haben und zum Grösten teil auch keinen kontakt mehr zur verwandschaft , verneiten wir dies. Sie sagte aber da wir schon lange in der Stadt wohnen ,würde sie das nicht glauben.
Wenn das wirklich stimmen würde ,sollten wir das Schriftlich machen.Auch fragte sie ob nicht auch das Kind mithelfen kann. Als wir ihr sagten das das Kind behindert ist,sagte sie nichts darauf.
Wie sollen wir das bitte schön schreiben , das wir keine Hilfe von freunden oder verwandten haben ?
Formlos aufn Blatt Papier? in etwa so : Da wir NAMEN keine Freunde und verwandschaft haben die beim Umzug helfen können, beantragen wir die Kostenübernahme durch ein umzugsunternehmen. Unterschrift , datum ,ort.

Zudem kam sie wiedermal damit, das das amt uns ja nicht aufgefordert haben, umzuziehen:sick:
Als sie nach der jetzigen grösse fragte und nach der neuen Wohnungsgrösse, sagte sie nur neunmalklug, das uns ja max 75 Qm zustehen würden. ohh mann......

Die damlige sachbearbeiterin bei der wir beim ersten Mal waren, ( die auch den umzug abgesegnet hatte und uns damals gesagt hat das wir nur einen Kostenvoranschlag vorlegen bräuchten)und mit der man sich ruhig und vernünftig unterhalten konnte ist leider dauerkrank.

Was sollten wir nun machen auch in Bezug auf das schreiben das wir keine Freunde oder dergleichen habnen ??

Bitte um einen Schnellen Rat, danke

Gruss
prob30
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#11782
Re: Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren  
Hallo,

also dass was eure Sachbearbeiterin hier treibt ist eine Frechheit.

Ihr seit nicht verpflichtet einen Nachweis darüber zu führen, dass ihr keine private Hilfe zum Umzug habt.

Habt ihr bereits eine schriftliche Zusage zur Kostenübernahme durch eure ehemalige Sachbearbeiterin ???

Wenn nicht, stellt sich die Frage ob ihr bereits einen Antrag in schriftlicher Form gestellt habt ?

Wenn nicht, umgehend einen schriftlichen Antrag einreichen, lasst euch eine Bestätigung darüber geben oder per Einwurfeinschreiben versenden.
Hierbei fügt eben ein dass ihr keine private Hilfe in Anspruch nehmen könnt und dadurch ein Umzug nur durch eine Umzugsfirma erledigt werden kann.

Oki, muss zwar nicht sein .... doch umgeht man damit die unmögliche Sachbearbeiterin.
Sollte sie weiter rumzicken, sucht ein Gespräch mit dem Amtsleiter !

Kopf hoch !!!!
Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#11784
Re: Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren Karma: 0
Hallo Sabrina

Ja es ist eine bodenlose Frechheit, in unseren Augen schon Strafbar:angry:

Danke für die Info das wir nicht verpflichtet dafür sind einen Nachweiss darüber zu führen ob man private hilfe hat oder nicht für einen Umzug.Ich dachte schon es hat sich was in Deutschland geändert in diesem Punkt, möglich ist ja mittlerweile so fast alles hier.

Die schriftliche zusage zur kostenübernahme haben wir nicht, da die freundliche sachbearneiterin von damals uns sagte das wir nur einen kostenvoranschlag mitbringen müssten und dann alles weitere schriftlich gemacht würde.
Aber leider ist sie danach auf dauer bis heute krank geworden. Und womit umgeht man die Freche sachbearbeierin ? indem wir einen schriftlichen antrag auf umzugskostenübernahme stellen und den Empfang quittieren lässt ?
und ich habe auf der 1. oben beitrages vergessen das die freche sachbearbeiterin auch gesagt hat (nach den frage mit den vorgesetzten)das wir nur 48 euro bekommen für einen mietwagen für den umzug.?????und ich hatte vergessen das das nicht direkt von ihr kam das sie uns nicht glauben würde das wir keine freunde haben für den umzug. Sondern auch von dem vorgesetzten nach der frage von sachbeareiterin mit dem Vorgesetzten.???? was gehr da ab ?Sorry das ich das vergessen hatte, war wohl beim schreiben durch den Wind.

Und gibt einen Vordruck für diese Kostenübernahmeantrag ?

Und Wir wollen morgen früh ( bin rechtschuztversichert)uns zusätzlich bei unserer Anwätin für Sozialrecht ein wenig schlau machen in dieser sache.

Weil irgendwie habe wir das Gefühl das das allles sehr knapp wird , zeitlich gesehn. Da unser umzugstermin entweder am 17.11 oder max eine woche später stattfinden soll. Wir müssen ja noch die alte wohnung renovieren bis zum letzten des Novembers


Liebe Grüsse an dich Sabrina und alle anderen die hier vorbildlich mit rat und Tat zur Stelle stehn. Wären die politiker und Wirtschaftsbosse genauso würde Deutschland wirklich blühn.

Gruss<br><br>Post ge&auml;ndert von: prob30, am: 06/11/2006 19:37
prob30
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#11791
Re: Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren Karma: 0
Hallo hier sind wir wieder.
Wir kommen gerade von unserer Anwältin zurück.
Zu dem nachweiss das man keine Private Hilfe hat für den umzug, sagte sie, das es ab den 1.8.06 einen nachweiss bzw Erklärung diesbezüglich braucht.Sie sagte uns aber auch dazu, das man als Privatperson auch für vorhandene Freunde oder mithelfende Verwandschaft bei unfällen haftet(was wir nicht können )oder bei Beschädigungen von umzugssachen von uns ,haften die freunde oder Verwandschaft aber nur beschränkt.Zudem kann so eine private Hilfe auch nicht eingefordert werden(SG Düsseldorf, Beschluss vom 15.05.2005-S 35 SO 118/05 ER)
Also sollten wir dabei bleiben ,was ja auch der Wahrheit entspricht, das wir keine Private Hilfe haben.Sie gab uns diesbezüglich einen entsprechenden Auszug aus dem Gesetzbuch als Kopie mit. Erst wenn das Amt immer noch querschiesst, sollten wir zu ihr wiederkommen , ab da würde sie es dann übernehmen.

Zudem sagte sie ,das wir erst mal mit den anderen Kostenvoranschlägen zu der sachbearbeiterin gehen sollten und dort dann den Antrag auf kostenübernahme stellen.Also habe die beim Amt das Formular für den Kostenübernahmeantrag oder habe ichdas jetzt falsch verstanden ?


Gruss<br><br>Post ge&auml;ndert von: prob30, am: 07/11/2006 16:08
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#11792
Re: Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren  
hallo prob30!

erst einmal gut das ihr euch nicht von der behörde einschüchtern laßt und euch zur wehr setzt!

geht am besten zur eurer zuständigen arge und nehmt die anderen kostenvoranschläge der anderen speditionen mit, den antrag auf kostenübernahme müßt ihr bei der arge stellen, die auch das passende formular dafür vorrätig haben müßten, ansonsten gibt es noch die möglichkeit des formlosen antrages!

hoffe ihr habt erfolg!

gruß franky
Franky

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#11793
Re: Umzugskosten vom Amt vor 11 Jahren  
Hallo,

wenn ich deinen Beitrag so lese stellt sich mirr die Frage was für eine Rechtsanwältin dass wohl gewesen sein muss.

Fakt ist, wenn man niemanden hat der einem helfen könnte kann man darüber auch keinen Nachweis führen ...Punkt......
Natürlich kann man ohne Probleme ein Schreiben aufsetzen und darin festhalten dass man keine private Hilfe bekommen kann.
10 Freunde und wenn man die fragt kommen Antworten wie ich habe es im Kreuz der andere hat Fusspilz und die weiteren haben keine Lust um Möbel zu schleppen, nun was wollte die Sachbearbeiterin dann tun ???

Ferner gibt es keine Nachweispflicht darüber dass man Nachweis darüber führen muss keine private Hilfe zu haben beim Umzug.

Was nunmehr die Umzugskosten betrifft, so würde ich dir den Rat geben, dir Zeitnahe Kostenvoranschläge zu besorgen.... so viel du auftreiiben kannst.
Dies Dokumentiert ganz klar wie hoch die tatsächlichen Kosten sind.
Denke daran, schriftlichen Antrag stellen ....wichtig !!!

Hoffe es hilft dir ein wenig, doch es regt mich immer auf wenn Änwälte oder Kollegen/Kolleginnen einen solchen Unfug erzählen und Menschen einfach leiden lassen.

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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