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wo beschwert man sich über argen???
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Fragen & Probleme
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THEMA: wo beschwert man sich über argen???
#8388
wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 0
kommunikation/erreichbarkeit meiner ARGE katastrophal!!!

stillschweigen mit system?

also bei mir in münchen ARGE Sozialbürgerhaus Nord ist das katastrophal ich kann tel. kaum jemanden erreichen.
faxe werden nicht zur kenntnis genommen. emailadresse hat mir die sachbearbeiterin gar nicht gegeben und meinte da schaut
sie nicht jeden tag rein. kann man sich das heute noch erlauben???

jetzt ist meine sachbearbeiterin im urlaub man weiss nicht genau wann sie wiederkommt.
die eigentliche vertretung derer ebenfalls im urlaub also bin ich mit einer dritten konfrontiert, deren befugnisse äusserst eingeschränkt sind.

die findet jetzt meinen weiterbewilligungsantrag alg II nicht und ich musste heute einen zweiten stellen zu dem ich allerdings eine eidesstattliche versicherung abgegeben habe, dass ich den anderen an der infothek persönlich abgegeben habe und die dame an der infothek sogar vor meinen augen mit eingangsstempel versehen und mit der sprach ich heute die kann sich an mich erinnern.

ich habe kein geld für juni bekommen keine miete, kein strom, keine finanzamts-raten, kein tel nichts bezahlt.
jetzt wollen die ständig noch zusätzliche unterlagen, so dass sich das ganze bis zum sankt nimmerleinstag zieht und ich habe echt angst!!!


lfaxe brauchen laut einer aussage einer sachbearbeiterin im selben haus zwei tage bis sie an die bearbeitung gelangen laut auskunft der dame an der infotheke 30 min. wer lügt da jetzt?

wenn ihr mich fragt, betreiben die das mit absicht und system um die leute abzuschrecken, zahlungen nicht zu leisten

wo kann man sich beschweren?

die an der info meinte an einer hauptstelle der arge oder als einzelfall, weclher ich nicht bin - als ich im haus war habe ich auch einen fall mitbekommen, bei dem das mädchen am schluss sagte, ob sie jetzt einen zeugen braucht um zu beweisen, dass sie da war.

ich hätte offensichtlich einen gebraucht, damit unterlagen die ich PERSÖNLICH abliefere auffindbar u vorhanden sind

demnächst mit zeugen, diktaphon und videokamera

das ist doch wirklich himmelschreiend und dann keine kommunikation das ist die grösste frechheit!

wem gehts auch so wir sollten da echt was gemeinsam dagegen unternehmen!!!!
wer macht mit?

mir reichts hab eine stinkwut!

petex mmeheo@yahoo.de
petex
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#8402
Re: wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten  
Hallo petex.

Zum Thema Fax kann ich Dir sagen, das es in den meisten Argen kein Fax gibt wie es wahrscheinlich jeder kennt.
Alle Faxe werde statt sie an einem Gerät auszudrucken, wie eine E-Mail in einem virtuellen Postfach gespeichert. Nicht jeder hat Zugriff auf dieses Postfach. SOllten jedoch zufällig alle mit Zugriffsrechten krank, im Urlaub etc. sein, kann man sich den Zugriff von der EDV-Verwaltung als privilegierten Nutzer freischalten lassen. I.d.R ist es so, das das Postfach ein bis zwei mal am Tag aufgerufen und die eingegangenen Faxe, e-Mails etc. ausgedruckt werden.
Dann werden diese an das "zuständige" Team weitergeleitet.

Es soll so sein, das dringende Sachen sofort bearbeitet werden, nun ist es ja leider so, das, wenn man auf Hartz IV angewiesen ist, eigentlich JEDES Anliegend dringend ist.

Denkt immer daran, die Mitarbeiter in den Argen sind auch nur Menschen, stellt Euch vor, was sie an einem Arbeitstag erleben (von der Menge könnt Ihr Euch überzeugen wenn Ihr die Warteschlangen seht).

Verständlicherweise sind viele sauer und nutzen die Chance, wenn sie eh da sind, Ihren Ärger Luft zu machen. Und vor allem aufzuzeigen wie ungerecht dieses System ist. Das ist vollkommen legitim und auch verständlich.
Nur muss man auch bedenken, das die Mitarbeiter der Argen dies ca. 20 mal am Tag hören und der Umgangston und die Lautstärke ist nicht immer so wie es für einen KOntakt angemessen wäre.
Wenn man aufgeregt ist kann man eben manchmal auch nicht objektiv denken.

Die Mitarbeiter der Argen haben dieses Gesetz auch nicht verfasst. Sie haben die DIenstanweisungen, die die Umsetzungen des Gesetzes im internen Verkehr regeln nicht geschrieben. In 90 % der Fällen haben sie nicht mal darum gebeten überhaupt in einer Arge arbeiten zu müssen.

Und, dann betrachtet man das mal.

Man muss eine Arbeit verrichten, in die man vielleich "zwangsweise umgesetzt" wurde, und ein Gesetz umsetzen, von dem man nix hält. Natürlich darf man sich dies nicht anmerken lassen, weil es sonst "Konsequenzen" vom Arbeitgeber folgen.
Die reine Arbeit muss von zuwenig Personal erledigt werden, weil so eine Zusammenlegung einen Abbau des Personals (mit Fachkentnissen) bedeutet.
So, vielleicht kann man sich nun schon ungefähr vorstellen wie es ist unter diesen Voraussetzungen jeden Tag auf die Arbeit gehen zu müssen. Dann kommt noch hinzu, das täglich bis zu 20 Kunden Ihren Ärger Luft machen. Und man würde am liebsten sagen, ja...Sie haben recht, das ganze Gesetz ist Sch....,die Umsetzung noch mehr, wenns nach mir ging würden Sie sofort Ihr Geld bekommen.

Und leider ist es so, das mit den bereits oben erwähnten Dienstvorschriften, genau geregelt ist welche Unterlagen angefordert werden müssen. Ob das sinnvoll, gerecht oder nötig ist, darüber entscheidet nicht der Mitarbeiter.

Und zum Auszahlen von Geld bedarf es immer zwei Mitarbeiter. Wenn geregelt ist das man ohne diese Unterlagen nicht zahlen kann, dann hat man als kleiner Angestellter da keine Chance. Macht man es doch gibt der jeweilige Vorgesetzte (der die Kassenrechte hat-wer die hat ist übrigends auch genau geregelt......) die entsprechende Anweisung nicht frei.
Hat ein normaler, kleiner Angestellte vielleicht die Kassenrechte und gibt das auf eigene Faust frei, kommt das spätestens raus, wenn das Aufsichtsamt zufällig diese AKten prüft oder der Fall das nächste mal auf dem Tisch liegt und ein anderer es sieht.
Und dann hat man sich wegen einem "Amtsverschulden" zu verantworten.

Nicht Alg II bezogen (da kenn ich keine Fall), aber allgemein ist es so, das schon bekannt war, das es in einem bestimmten Bereichh ein Urteil gibt und man es bisher falsch angewendet hat.
ABer, bevor die entsprechende Dienstanweisung nicht da ist bzw. bevor die vorgesetzte Stelle die Umsetzung der Änderungen nicht angeordnet hat, darf man sie nicht umsetzen.

Der ganze Komplex BA, ist ein riesiges bürokratisches Hinderniss. Es werden ja auch ständig Stellen gestrichen, das Problem ist, das man diese Stellen an der Basis streicht und nicht bei denen die komplett praxisfern diese Regelungen beschließen.

Und sicher, es gibt die call-center, nur sind 9 von 10 dieser Mitarbeiter von aussen. D.h. sie kennen die gesetzlichen Regelungen nicht, haben nicht den Überblick über die Bearbeitungswege und geben definitiv oft falsche Auskünfte.

Zum Thema, wie lange braucht Post bis sie beim Mitarbeiter ist möchte ich dies anhand eines Beispieles verdeutlichen.

Montag: sie werfen den Brief zu Hause in den Briefkasten

Dienstag: er landet im Sammelbriefkasten (großer Sack bei der Post) und wird so gegen 8 Uhr (unterschiedlich) dem Amt gebrachtbzw. ein Mitarbeiter geht zu Post und holt die Briefe ab

Im AMt landen sie erst mal in der Poststelle, dort muß vertrauliche Post erst mal aussortiert werden, was vertraulich Post ist, ist natürlich geregelt (Dienstanweisung...), so werden Briefe an den ärztlichen und psycholigischen Dienst und an die Personalstelle nicht geöffnet, ebenso sollten auch keine Briefe geöffnet werden auf denen "vertraulich" steht, oder bei denen der Empfängername über der Dienststelle steht( Bsp. An Hernn x, Arbeitsagentur y ->nicht öffen, Arbeitsagentury, z.Hd. herrn x->öffnen)
So, nachdem das dann raussortiert ist, werden diese Briefe mit einem Posteingangsstempel versehen, darauf steht der Name der Behörde, und das Datum. Die Mitarbeiter der Poststelle müssen dann noch die zuständige Stelle einzeln eintragen.
Der Rest der Briefe wird geöffnet. Einzelblätter werden erst mal geheftet, damit nix verloren geht, dann kommt auf das Schriftstück wieder einen Stempel. Sollte es sich jedoch um Originale handeln (Urkunden etc.), wird der Brief in dem sie drinwaren angeheftet und der STempel dann darauf gemacht.
Gut, nehmen wir mal an das ist dann erledigt und der Mitarbeiter der Post verteilt diese im Hause.

Die Post für einen Bereich wird normalerweise gesammelt übergeben, gehen wir mal davon aus es ist mittlerweile 9.30 Uhr.
Die Tagespost vom Vortag wird an die Registratur gegeben, wo die AKten abhängen. Wenn der dortige Mitarbeiter Glück hat, haben sich ein paar Kunden die Mühe gemacht Ihre Kundennummer zu vermerken (ca.30%), für die restlichen muss er die Kundennummer suchen damit er das Schriftstück der Akte zuordnen kann. Durch das gaaanz tolle neue Internetgestütze verbis, welches natürlich IMMER funktioniert und NICHT ständig abstürzt (...) wird nach der EIngabe von Name und Geburtsdatum oder Name und Geburtsdatum oder Rentenversicherungsnummer, die Kundennummer gesucht. Da diese Daten i.d.R. nicht in grossen roten Lettern oben draufstehen, muss der Mitarbeiter unterschiedlich lange den Brief lesen bis er die Daten hat.
OK, gehen wir davon aus er hat alle Daten, dann zieht er die jeweilige Akte, legt das Schriftstück rein und sortiert die AKten den vierschiedenen Teams zu.
Ist das erledigt, so werden die Akten zu den Teams gebracht. Der Teamleiter nimmt die AKten und schaut was ganz dringend ist (z.B. Kontoänderungen..), nimmt die raus und verteilt den Rest dann den zuständigen Kollegen, wobei jeder bestimmte AUfgabe hat, die wiederum festgelegt sind.
OK, gehen wir mal davon aus, das das alles um 14 Uhr erledigt ist und die Akten bei den zuständigem Mitarbeiter landet. Ist dieser halbtags beschäftigt ist er um diese Zeit schon zuHause. Bei vollbeschäftigten müssen diese ANliegen zwischen den Kundenkontakten erledigt werden. Da die sehr zahlreich sind, wird man ständig wieder rausgerissen und muß von vorne anfangen. Hinzu kommt, das das supertolle PC-Programm, gibt man 20 Minuten nix ein weil man z.B. grad einen Kunden hat, automatisch geschlossen wird, die eingegebenen Daten werden natürlich NICHT gespeichert.
So, hat man dann vielleicht etwas Zeit wird der Posteingang erledigt. Wenn nicht, muss man darauf hoffen, das man am nächsten Tag mehr hat, nur kommt dann ja wieder die nächste Post...
Und man muss immer wieder den Hass und Verärgerung der Kunden einstecken. Und das jeden Tag die Woche.

Wenn man das Pech hat krank zu werden und eine Woche zu fehlen, kann man sicher sein, das sich nach der Rückkehr wieder was verändert hat an den Regelungen.

So ist das, und glaubt mir, die Beschäftigten können nix dafür. Die kotzt das genauso an wie Euch, aber sie haben keine Möglichkeit etwas daran zu ändern und müssen nach aussen demonstrieren das das halt so seine Richtigkeit hat.
Faule EIer, die es toll finden Macht zu mißbrauen, die gibt es überall. Nur ist es nicht schön mit Ihnen in einen Topf geworfen zu werden.
Nicht alle Hartz IV-Empfänger sind Schmarotzer, nicht alle Deutschen Nazis, nicht alle Blonden dumm usw....
Glaubt einer, das man ohne Hemmungen derzeit zugeben möchte, das man da arbeitet???


Mein Tip als Insider ist folgender :

Beschwert Euch bei der vorgesetzten Stelle (bei Arbeitsagenturen ist das die Regionaldirektion). Welche das ist kann man im Internet erfahren.
Und nur zur Information, für ganz Hessen arbeitet dort (Kundenreaktionsmanagement) eine Person....EINE.

Von der Arbeitsbelastung kann man sich es z.B. so vorstellen, das auf einen Mitarbeiter 200-500 Kunden kommen.
Bevor es die call-Center gab war es z.B. so, das man für jeden Anruf ganze11 sekunden zur Nachbearbeitung hatte, dann wurde die Leitung wieder freigeschaltet. Und ANrufe sind möglich, auch wenn der Hörer nicht aufliegt.
Da man in 11 sekunden den Fall normalerweise nicht abschließend bearbeiten kann, mus man sich schnell Notizen machen und das dann nach dem Kundenverkehr und zusätzlich zu den wartenden Akten erledigen. Ist dann vielleicht ein Kollege krank oder im Urlaub muss man dessen Arbeit noch zusätzlich übernehmen.

Also, ich bitte alle Ihren Frust nicht an den kleinen abzulassen, eine Krankenschwester kann auch nix dafür, das bestimmte Medikamente nicht mehr verschrieben weren, eine Verkäuferin kann auch nix dafür das die Mehrwertsteuer steigt, die findet es sicher auch nicht toll, kann aber deswegen nicht die Artikel billiger verkaufen.

Es gibt nur einen Weg um die Politik zu überzeugen das es so nicht geht, engagiert Euch, wenn Ihr Probleme habt beschwert Euch und zwar beim Direktor und der ranghöheren Stelle aber nicht bei den kleinen Mitarbeitern, weil DIE KÖNNEN NIX DAFÜR....

Betreffend der E-Mail-adresse, so hat jeder Mitarbeiter eine eigene,z.B. Max.Mustermann@arbeitsagentur.de.und für jede Stelle gibt es ein Teampostfach, fragt danach.
Vielleicht kann es ja jemand nachvollziehen das man nicht so ganz glücklich ist jedem den vollen Namen mitzuteilen (oder würdet Ihr das hier machen?).

Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag gewähren, damit Ihr seht wieviel Steine einem in den Weg gelegt werden.
Und die Konsequenz die die Politik dann darauszieht ist wieder Stellen zu streichen. Natürlich nicht bei den "Häuptlingen", sondern beim Fußvolk.
Mitarbeiter

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#8405
Re: wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten  
AUF JEDEN FALL MUSS SICH WAS ÄNDERN UND ZWAR SEHR SCHNELL

irgendwann krachts

kein wunder, dass aggression u kriminalität wachsen!
lasst uns eine petition oder unterschriftensammlung machen

GEMEINSAM SIND WIR STARK
petex

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#8406
Re: wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: -6
Mitarbeiter schrieb:

Und leider ist es so, das mit den bereits oben erwähnten Dienstvorschriften, genau geregelt ist welche Unterlagen angefordert werden müssen.


Kommt man irgend wie an diese Dienstvorschriften / Dienstanweisungen heran?
Vielleicht können wir damit dem ein oder anderen etwas besser / schneller / effektiver helfen...

Vielen Dank
admin
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Admin
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#8420
Re: wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten  
ich denke es würde schon sehr viel helfen, wenn es mal eine aufstellung gäbe, was die an unterlagen fordern dürfen u was nicht
und genaue regelungen wegen datenschutz!!!
dienstanweisungen gibts irgendwo ein paar im netz
soweit ich weiss glaube bei tacheles oder sozialhilfe leitfaden
petex

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#8425
Re: wo beschwert man sich über argen??? vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: -7
Hallöchen,

also am besten du schreibst mal eine Beschwerde an folgende eMail Adresse: info<ät>ombudsrat.de
Dreamer37
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