|
Hallo zusammen,
die Firma in der ich arbeite, ein kleines mittelständisches Bauunternehmen, steuert nun zum zweiten Mal innerhalb von anderthalb Jahren in die Insolvenz. Bereits jetzt werden die Gehälter zwei bis drei Wochen zu spät bezahlt.
Beim letzten Mal konnte mein Lebensgefährte das fehlende Einkommen noch abfangen, doch jetzt lebe ich alleine.
Sollte es wieder, und soviel ist sicher, zu einer baldigen Insolvenz kommen, sehe ich drei Monate lang keinen Penny- wenn überhaupt. Seit Monaten schreibe ich nun Bewerbungen (Bürokauffrau) aber natürlich immer nur Absagen.
Da das Unvermeidliche immer näher rückt stelle ich mir folgende Fragen und wollte mal eure Meinungen/Erfahrungen wissen:
-Wenn ich aufgrund dieser Umstände kündige, bekomme ich dann Arbeitslosengeld?
-Würde mir eher ein Aufhebungsvertrag weiterhelfen- wegen Arbeitsamt?
-Da ich im Insolvenzfall wieder für drei Monate kein Einkommen habe, bezahlt das Arbeitsamt ja auch nichts, aber wie schauts beim Sozialamt aus? Von wegen
Miete? Evt. als Darlehen? Wie stehen da die Chancen?
-Sicherlich stehe ich besser dar, arbeitsamttechnisch "sauber" den Vertrag zu beenden und mich erstmal mit einem 630€-Job über Wasser zu halten. Aber wie
komm ich da am besten raus?
-Was wäre, wenn ich einfach krankfeiere bis dass sie mich kündigen? Sicher nicht die feine (und schon gar nicht meine!) Art, aber wenns nicht anders geht
als Mittel zum Zweck? Der Job macht micht eh krank, sprich Migräne, meine Schuppenflechte kommen wieder, der Magen rebelliert nur noch und das Klima
ist schlichtweg zum kot...
Aber was tun? Wie würde es mit einem Aufhebungsvertrag gehen? Oder wenn ich gar kündige? Muß ja alles weiter bezahlen und hab noch einen Kleinkredit
am Hals. Bin auch bei der Verdi und möchte mich auch gerne mal mit denen unterhalten, doch zuvor wollte ich erstmal eure Meinungen/Erfahrungen erfragen.
Bin für jede Hilfe & Tips dankbar, denn ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll.
|