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Zuzug aus dem Ausland (Deutscher)
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Fragen & Probleme
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THEMA: Zuzug aus dem Ausland (Deutscher)
#6324
Zuzug aus dem Ausland (Deutscher) vor 11 Jahren, 8 Monaten  
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe in meinen Fall eine spezielle Frage.

Ich, 43, wohne zur Zeit mit meinen Sohn 18 J. in einem nichteuropäischen Land, Rumänien.
Durch Nichteinhaltung von Versprechen einen Partners bin ich und mein Sohn unschuldig
in einer Notlage geraten. Wir haben kein Geld mehr, können hier nicht mehr die Miete bezahlen,
Stromrechnungen usw. Internet wird wohl auch bald abgeklemmt. Es wäre jetzt zu mühseelig
alles jetzt zu schreiben, inwiefern wir in diese Notlage geraten sind. Auf jeden Fall bekommen
wir hier keine Hilfe, so die deutsche Botschaft. Diese meinte, ich müssen wieder nach Deutschland
zurückkehren.

Ich habe an Sie ein paar Fragen, weil ich mich nicht so genau damit auskenne.

Unser letzter Wohnung war in Baden Württhemberg. Ich habe dort ca. 3 Jahre gelebt.
Da ich jedoch aus Hannover komme, auch mein Sohn dort geboren ist, würden wir lieber nach
Hannover ziehen. Ich habe auf grund von ein paar guter Qualifikationen bessere Chancen
wieder eine Arbeit zu bekommen. In BW wäre dies nicht der Fall. Dauerarbeitslosikkeit wäre
mein Begleiter.

1. Kann ich direkt nach Hannover ziehen oder muss ich wieder zurück in mein
letztes Heimatgebiet BW ziehen? Der Umzug nach Hannover, eigentlich nur 6 Koffer, finanziere
ich selber. Dieses könnte ich mir grade noch leisten, da ich den Umzug bezahlt bekomme (Freund)
Könnte das Sozialamt mir vorschreiben, in welches Bundesland ich ziehen muss?

2.Inwiefern bezahlt mir das Sozialamt vorläufig eine Pension, bis ich eine Wohnung gefunden habe?
Nach Erkundigungen sind die Preise pro Person zw. 20-35 Euro pro Person und Tag.
Selbstverständlich finde ich binnen 14 Tagen eine Wohnung, da in H. der Wohnungsmarkt sehr offen ist.
Zur Not wohnen wir in einer WG, egal.

3. Seit 10 Monate existiert ein Termin für eine Heirat. Die Besorgung der Unterlagen hat sehr viel
Geld gekostet, inkl. Übersetzungen, Apostillen usw. und hat fast ein Jahr gedauert.

Die Heirat wäre Mitte Juni. Ich weiß, kein Geld, aber heiraten wollen. Die Heirat war bereits
längere Zeit vor meiner Notlage geplant. Ich weiß noch nicht, ob ich den Termin verschieben soll
oder nicht.

Inwiefern kann dann überhaupt meine zukünftige Frau mitkommen und nach H. ziehen? Meine Frau würde hier
auch warten, bis ich wieder Fruß gefasst habe. Sie denkt dahingehend sehr vernünftig.
Meine Frau würde sogar sofort eine Arbeit finden, hat sogar schon ein Vorstellungsgespräch,
da sie sich bereits in H. beworben hat. Ab Mai könnte sie anfangen, aber sie bekommt nichts
schriftlich. Sie sprich sehr gut deutsch und würde auch als Zimmermädchen, Küche usw. eine Arbeit bekommen.

Auf jeden Fall wollen wir den Staat nur kurzfristig auf der Tasche liegen, nicht länger als 2 Monate.

Anmerkung:
ALG I oder II würde ich nicht bekommen, da ich meistens selbstständig war. Das ist bereits klar.

Vielen Dank

Dieter
Dieter_L

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