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Erklärung über das Nichtzustandekommen
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Fragen & Probleme
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THEMA: Erklärung über das Nichtzustandekommen
#5831
Erklärung über das Nichtzustandekommen vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
Erklärung über das Nichtzustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses - welche Gründe darf ich angeben, damit ich keine Kürzung der Leistung erhalten?

Hi Leute,

ich bitte um eure Hilfe!

Ich wurde soeben bei meiner ARGE vorgeladen und man teilte mir mit, dass ich zu meinem letzten Bewerbungsgespräch Stellung nehmen soll.

Das Antwortschreiben des Arbeitgebers an die ARGE beinhaltete: "(war zum Ankreuzen) Keine Übereinstimmung erzielt wurde beim Lohn/Gehalt. Mein Angebot 1000 € Seine/Ihre Forderung 2000 €.

Tastsächlich wurde auch darüber gesprochen, wie er es sich vorstellt, wie ich, ein alleinverdienender Familienvater mit Frau und 4 Kinder, meine Familie mit 1000 Euro ernähren soll, da ich in meinem früheren Job 2300 Euro (verheiratet, ohne Kinder -netto) hatte.

Er sagte, dass er mich so nicht brauchen kann, denn ein Mitarbeiter, der ungern in die Arbeit kommt und sein Gesicht hängen läßt und wegen des Einkommens demotiviert ist, bringt ihm nichts.

Wir einigten uns, dass ich fachlich nicht qualifiziert genug sei.

Umso mehr war ich überrascht, dass jetzt auf einmal der Arbeitgeber als Grund bei der ARGE: keine Übereinstimmung erzielt beim Lohn/Gehalt angeführt wurde.

Meine Sachbearbeiterin erklärte mir, dass mein Verhalten eine Arbeitsvereitelung sei und
wies mich darauf hin, dass ich mit einer Kürzung von etwa 30 % jetzt zu rechnen habe.

Ich soll jedoch nochmal bei dem Arbeitgeber vorsprechen und die Sache aus der Welt schaffen.

Mehrere Anrufe beim Arbeitgeber um Terminvereinbarung bzgl. der Klärung des Sachverhaltes blieben erfolglos.

Ich soll das Schreiben meiner ARGE, d. h. nähere Erläuterungen, warum aus meiner Sicht das Beschäftigungsverhältnis / die Arbeitsangelegenheit nicht zustandegekommen ist bzw. abgebrochen wurde, ausfüllen.

Kann mir bitte jetzt einer sagen, was ich da reinschreiben kann, damit ich keine Kürzung bekomme?

Vielen Dank im Voraus.
charly
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#5855
Re: Erklärung über das Nichtzustandekommen vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 3
HI
ich bin der Ansicht, du solltest dir ganz ganz schnell einen Anwalt für Sozialrecht nehmen (Beratungsschein beim Amtsgericht holen, dann ist die Beratung kostenfrei).
Alleine auf´s Blaue hin würde ich überhaupt nichts erklären und ausfüllen.
Ich bin auch der Meinung, daß es nicht deine Aufgabe ist, diesen potentiellen Arbeitgeber nochmals aufzusuchen und die Angelegenheit zu klären. Der Arbeitgeber hat seine Meinung zum Sachverhalt geäußert, und wird ihn bestimmt nicht wieder ändern oder zurücknehmen.

Also: Rücken stärken lassen mit professioneller Hilfe!
viel Erfolg:P
kittie
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#5902
Re: Erklärung über das Nichtzustandekommen vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
Hi Charly,

Ich wuerde dir auch den sofortigen Weg zum Anwalt empfehlen.
Es ist doch aber schon merkwuerdig das die "qualifizierten Vermittlungen" von AA/Argen sich gezielt in diesem unteren Lohnniveau abspielen.
Die Unternehmen zahlen nur noch diese Loehne weil Du dir den Rest ja vom Amt holen kannst ... Hiermit wird die Gewinnsucht der Unternehmen - durch unsere hohen Herrschaften welche trotz Ihrer ueberhoeten Einkommen (die von uns mitfinanziert werden) nicht mal fuer ihre eigene Rente aufkommen muessen/koennen - ganz legal auf dem Buckel des Volkes subventioniert.

Ich finde dies einfach nur zum

Gruss Richy<br><br>Post ge&auml;ndert von: Richy, am: 09/03/2006 21:57
Richy
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Marcus Tullius Cicero, r&ouml;m. Politiker 106 - 43 v. Chr.
 
#5904
Re: Erklärung über das Nichtzustandekommen vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
Hi Leute,

ja, das hat die mir von der ARGE auch gesagt, dass ich jeden Job annehmen müsste und die ARGE ja eh bei mir immer einen Differenzbetrag darauf zu legen hätte! So, ein Blöd(mann)!! Als würd ich nie mehr ne Chance bekommen mit gut 30 Jahren in meinem Beruf zu arbeiten!

Jetzt nochmal zum Ausfüllen der Erklärung:

Wenn ich das so ausfüllen würde, wie ich es sehe, dann steht doch Aussage gegen Aussage, oder?

Im Zweifel für den Angeklagten, oder?

Ich könnt doch dann immer noch zum Anwalt gehen, wenn die mir die Leistungen kürzen - wegen Widerrufsrecht, oder?

- und würd die Tusse von der ARGE nicht verärgern.

Was meint ihr?

LG
charly
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#5912
Re: Erklärung über das Nichtzustandekommen vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
dass ich jeden Job annehmen müsste und die ARGE ja eh bei mir immer einen Differenzbetrag darauf zu legen hätte! So, ein Blöd(mann)!! Als würd ich nie mehr ne Chance bekommen mit gut 30 Jahren in meinem Beruf zu arbeiten!

Manche der Fallmanager/innen sind wohl fuer ihre Ueberheblichkeit und Verachtung beruehmt/beruechtigt.

Wenn ich das so ausfüllen würde, wie ich es sehe, dann steht doch Aussage gegen Aussage, oder?

Im Zweifel für den Angeklagten, oder?

Darauf wuerde ich mich nicht verlassen... vor allem nicht, wenn Du sowiso keinen halbwegs guten Draht zu deinem Fallmanager hast. Du solltest dir auf jeden Fall rechtlichen Beistand hinzuziehen. Dazu holst Du dir beim zustaendigen Amtsgericht einen Beratungsgutschein fuer einen Sozialanwalt. Bei einer evtl. Kuerzung der Leistung sofort Wiederspruch einlegen wg. unbilliger Haerte und einer drohenden unabwendbaren Notlage.
Und immer dran denken:Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, bloss nicht den Kopf haenen lassen!
Gruss Richy
Richy
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