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Praktikum ja..., aber....???
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Fragen & Probleme
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THEMA: Praktikum ja..., aber....???
#531
Praktikum ja..., aber....??? vor 12 Jahren  
Hallo,

ich bin seit einigen Monaten arbeitslos und erhalte Arbeitslosengeld II. Seit Anfang diesen Jahres, bevor ich meine Schule abgeschlossen habe, suche ich bereits vergebens einen Job (ich wollte ja vor meinem Studium 1 Jahr arbeiten).
Das Arbeitsamt hat sich in dieser Zeit kein einzigstes Mal um mich gekümmert.
Wie gesagt, nun bin arbeitsols und habe mir Gedanken gemacht wie ich meine Situation verbessern könnte, wenn kein Job in Sicht ist.
Es kam mir die Idee, dass ein oder mehrere Praktika nicht schaden könnten, denn auch im Lebenslauf würde sich das besser machen.
Aber was, wenn das Praktikum unbezahlt ist....
So, ich fragte also beim Arbeitsamt nach. Der Herr an der anderen Leitung meinte, dass ein Praktikum von maximal 12 wochen okay wäre, und das Geld in diesen Wochen bezahlt würde, falls das Pr. unbezahlt wäre.
Kaum war das mit dem Praktikum geklärt und ich wusste entlich wie es weitergehn soll, da schaue ich am nächsten Tag in den Briefkasten und der war voll mit Stellenangeboten vom Arbeitsamt.
Nichts gegen Arbeit, aber ist das nicht ein bischen merkwürdeig?? Das dachte ich mir jedenfalls und als ich mir die Angebote so anschaute, da könnte ich einfach nur noch den Kopf schütteln. Lauter Sachen, für die ich keinerlei Qualifikation hatte und wofür ich überhaupt nicht geeignet bin.
Aber ich bin ja nicht doof und weiß, dass ich mich bewerben muss und einfach alles tun muss um eine dieser Stellen zu bekommen, denn sonst gibts ja Abzug, wenn man das nicht tut.
Okay ich habe mich natürlich überall beworben.

Nun habe ich aber folgendes Problem: Ich würde tatsächlich ein super Praktikum bekommen, was allerdings unbezahlt wäre. Ich würde das Praktikum wahnsinnig gerne annehmen, doch ich befürchte, dass die Arbeitsplätze, für die ich mich beworben habe über dem Praktikum stehen und ich quasi erst abwarten muss wie es mit den Bewerbungen weiterläuft.
Ich hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Call-Center als Call-Center Agentin (ich, ohne jegliche Erfahrung, zurückhaltend und auch nicht besonders redegewandt, schlechte Englischnote!!!!?????- ich meine, nicht das der Job schlecht wäre, aber trotzdem ist der Job nichts für jeden. Welche Zukunft sollte das denn haben???). Okay, ich habe mich natürlich darüber vorher informiert und weiß, dass eine Einarbeitungszeit von ca. 2 Wochen üblich ist und dass man wirklich nicht zu glauben braucht man müsste dort nur ein wenig zu quasseln. Was war also bei dem Vorstellungsgespräch? Es stellte sich heraus, dass dieses kleine Call- Center genau zur Zeit des Weihnachtsgeschäfts mich nach einem Probetag 8 Wochen lang (unrealistisch) ohne Bezahlung einarbeiten würde (also das Arbeitsamt solle bezahlen). Vertrag gibts erst nach den 8 Wochen. Bei wem klingelt es da nicht???? Was soll ich dann nur machen? Ich kann nicht einfach sagen, dass ich für den Job ungeeignet bin! Mir wird ja das Messer an die Kehle gehalten! Ich kann auch den Probetag nicht absagen. Vor allem reicht der Probetag doch auch gar nicht aus um eine Entscheidung zu fällen.
Es wird also daruf hinauslaufen, dass ich für dieses Call- Center arbeiten muss und das Praktikum, das was mir wirklich etwas bringen würde, das kann ich sausen lassen.
Ich weiß ganz genau, dass ich nach ein paar Wochen wieder auf der Straße sitzen werde, weil ich kein Mensch bin der gerne und viel redet und damit noch fähig ist Geld zu machen. Und was habe ich dann davon?
Keinen Job, das Praktikum ist auch weg.

Sehe ich die Sache richtig, oder idt ein Praktikum vom Arbeitsamt gleichwertig zu behandeln. Ich meine wie würde das Arbeitsamt reagieren, wnn ich das Praktikum annehme und den Probetag beim Call- Center ablehne???

Was kann ich denn nur tun??? Hat von euch jemand einen Ratschlag?

Gruß
duroalesi
duroalesi

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#658
Re:Praktikum ja..., aber....??? vor 12 Jahren Karma: 0
also ein praktikum von 2 wochen ist in der regel machbar. bitte vorher absprechen beim sachbearbeiter.

sollte es länger sein, musst du ein bescheinigung vorlegen.
das du nach praktikumsende im betrieb übernommen wirst. weil länger ein praktikum zu machen ist lauf arge. nur ausbeutung.

ein jahrespraktika kannst du dir auch abschminken. da du dann ja logischerweise dem arbeitsmarkt nicht mehr zur verfügung stehst.

bloodyromance
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Junior Boarder
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graphgraph
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#714
Re:Praktikum ja..., aber....??? vor 12 Jahren  
Bei solchen sachen bitte ich um Vorsicht. Ich kenne dies aus eigener Erfahrung. Meine Sachlage war zwar etwas anders, aber cih habe die Stelle auch nicht angenommen.
Es ging um folgendes. Im Jahre 2003 bezog ich Arbeitslosenhilfe. Ende des Jahres wurde ich vom AA zu einem Bewerbungstraining verdonnert. Ich sage deshalb verdonnert, weil ich das schon 2 mal mitgemacht hattte. Während dieses Bewerbungstrainings, hatte ich mich in einem Handyshop beworben. die haben eine Büro(hilfs)Kraft gesucht.Ok, es kam auch zu einem Vorstellungsgespräch, in dem man mir mitteielte, das sie über das Internet verkaufen wollen. Aber da sie nicht wissen wie das anläuft, würden sie mich einstellen, aber eben über eine Förderung vom AA.Mir war ganz schnell klar, das die nur auf die Förderung des AA aus waren. Da habe ich garnicht lang Nachgedacht und abgesagt! Es stellte sich heraus, das nach 3 Monaten dieses Geschäft geschlossen wurde.
Ich habe dies auch meinem SB berichtet und er meinte, es gäbe genug "Schwarze Schaafe" die dies ausnutzen und meine Entscheidung war völlig in Ordnung.
ramona34

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