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Mitwirkungspflicht trotz befrist. Arbeitsvertrag?
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Fragen & Probleme
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THEMA: Mitwirkungspflicht trotz befrist. Arbeitsvertrag?
#4582
Mitwirkungspflicht trotz befrist. Arbeitsvertrag? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo,
Ich hab letztes Jahr ALGII bezogen, seit 1.1. hab ich ne Stelle, befristet bis 30.6. Ich hab mich rechtzeitig bei der Arbeitsagentur angemeldet, da ich genug verdiene, Volle Beiträge zahle ich selbst, in ner gesetzlichen KK, mein Arbeitgeber auch seinen Anteil.
Die haben jedoch im Januar weiterbezahlt (was gut war, weil mein erstes Gehalt erst Ende Januar kam)
Ich habe heute einen Brief erhalten, in dem die mich auffordern Unterlagen zu meiner Arbeit (Gehalt, Arbeitsdauer, Arbeitgeber, etc.) einzureichen, und die übliche Drohung, dass sie mir sonst laufende Leistungen kürzen.
Meine Frage ist jetzt die Folgende:
Wieso schreiben die, ich wäre immer noch mitwirkungs-pflichtig?
Eigentlich hatte ich die ja gebeten, die Leistungen einzustellen. Ich frage mich jetzt halt nur, ob sich das „Nicht-Mitwirken“ evtl. auf die Zukunft auswirken kann, weil es kann eben gut sein, dass ich ab Juli / August wieder in der Schlange stehe.
Weiß da jemand Bescheid. Ich wär Euch sehr dankbar, wenn sich jemand im Bezug auf meine Situation äußern könnte, da ich keine Lust habe, denen über meine Einkünfte Auskünfte zu geben, weil die das meiner Meinung nach einen #*/$-dreck angeht und die mich in Ruhe lassen sollen, weil ich gerade monatlich Kohle abdrücke, um ihren Arbeitsplatz zu bezahlen. Und ich habe gerade wirklich keine Lust und Zeit wieder durch die halbe Stadt zu fahren, um in irgendwelchen Schlangen zu stehen und mir die schlechte Laune von denen reinzuziehen

Wie gesagt, ich wäre sehr dankbar, wenn jemand was wüsste,

Einen lieben Gruß,

Stefan
tefo

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#4583
Re: Mitwirkungspflicht trotz befrist. Arbeitsvertrag? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
hi stefan............

erstens,wenn ich richtig gelesen habe haben die dir noch den januar bezahlt..........obwohl du arbeit hattes...in diesem falle hättest du deinen träger schnellstens über die lohnfortzahlung informieren müssen...ich weiß ...wie soll ich nu und des und jenes. ist aber so..............es kann durchaus passieren das du das geld rückzahlen mußt.


zum thema unterlagen:

des geht die nichts an.wenn die dumm kommen ,sag den einfach ,sie mögen doch froh sein das du ,wenn auch befristet, einen arbeitsplatz auf dem ersten arbeitsmarkt bekommen hast.


du bist momentan aus dem SGB draußen also hast du auch keine pflichten gegenüber deinem träger!


kein bezug der leistung,keine pflichten!!!!!!!


ich denke mir das ist eine masche,sodass sie später mal sagen können.. her xx, sie haben ja kohle verdient und sparen können da eventuell ein neubezug vom SGB in zukunft eventuell ansteht...........


gruß manu


ps. teile denen mit das du leistungen erhalten hast,obwohl du in einem arbeitsverhältnis warst...........und wenn möglich....geld mitnehmen und einzahlen!!! bei deinem träger.............schnellstens.so bleibt dir übles erspart.. wir kennen hier fälle wo der träger massivst gegen den ehemaligen empfänger vorgegangen ist. teilweise mit strafanzeigen!!!!!!
manu

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#4588
Re: Mitwirkungspflicht trotz befrist. Arbeitsvertrag? vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 3
auf jeden Fall würde ich mich denen vom Amt in Verdindung setzten. Da es ja nicht mehr möglich seinen Berater direkt am Telefon zu erreichen, hast ja immer die Pappnasen vom Call-Center am Telefon, machst du das unbedingt schriftlich.

Sonst geht dir das so wie mir. Ende Augst 2004 habe ich bei Zeitarbeitsfirma einen Arbeitsvertrag über 20 Stunden unterschrieben, mit der Zusage, ich würde ab dem 01.10.2004 bei dem Betrieb, wo ich gearbeitet habe, in den ersten Arbeitsmarkt kommen. Dieses entsprach dann in keinster Weise den Tatsachen. Darauhin habe ich dann sofort die Arbeit eingestellt und die Agentur für Arbeit informiert. Da ich ja einen Arbeitsvertrag über 20 Wochenarbeitsstunden unterschrieben hatte, wurde mir dann auch noch das ALG 1 in Höhe von ca 500 Euro gekürzt. Von dem Sklaventreiber habe ich ausserdem nicht einen müden Euro gesehen.

Diese Stelle hatte ich gefunden im Internet unter www.meine stadt.de. Sie wurde von der Agentur für Arbeit ins Netz gestellt.

Und jetzt kommt der Hammer!!!!!!!!

Im Mai 2005 bekam ich Post vom Hauptzollamt, Abteilung Schwarzarbeit, ich hätte das Arbeitsamt beschissen und hätte meine Tätigkeit verspätet gemeldet. Daraufhin durfte ich dann nochmal 250 € an eine Arbeitsloseninitiative als Geldbuße spenden, da beim Arbeitsamt angeblich keinerlei Informationen im PC vorhanden waren.

Gott sei Dank habe ich zwischenzeitlich wieder einen unbefristeten Arbeitsplatz gefunden und das mit 55 Jahren. Deswegen sollte man sich nie entmutigen lassen. Irgendwann wird man schon wieder einen Arbeitsplatz finden, bei manchen geht es schnell, bei anderen dauert es leider manchmal etwas länger.

Hallo Tefo!!!!

Vergess nicht dich am 30.03.2005 bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden, da dein Arbeitsvertrag ja nur bis zum 30.06.2006 befristet ist, ansonsten gibt es wieder Sperre der Unterstützung.
Jim
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