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Regelsatz f. Unterk.+Heizung
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Fragen & Probleme
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THEMA: Regelsatz f. Unterk.+Heizung
#3941
Regelsatz f. Unterk.+Heizung vor 11 Jahren, 10 Monaten Karma: 0
Hallo,
ich habe es bereis schon mal versucht, war vielleicht zu umfangreich? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen:

Wie hoch ist eigentlich der Regelsatz für Unterkunft (2 Personen)und gibt es einen Regelsatz für Heizkosten?

Leider steige ich diesbezgl. nicht durch den Bescheid durch,z.B wieviel bewilligt wurde.
Dake für jeden Tip
mum
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#3945
Re: Regelsatz f. Unterk.+Heizung vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hallo mum,

die Miete richtet sich nach den bei geltendem Mietspiegel je qm Wohnfläche.
Bei 2 Personen werden 60 qm als angemessen angesehen.

Erkundige dich bei deiner Gemeinde/Stadt bzw. Kreisverwaltung nach dem Mietspiegel deiner Region.

Beispiel: Wohnungsgröße --> 40 qm --> Mietspiegel 3.-€ je qm = 40 x 3 ergibt 120.-€ (Kaltmiete) dies würde dein Amt dann übernehmen müssen.

Was nun die Heizkosten anbelangt, so müssen diese in tatsächlicher Höhe übernommen werden, natürlich müssen diese in einem Rahmen auch angemessen sein ... dies hängt jedoch auch mit der Wohnungsgröße/Altbau u.s.w. zusammen.
Erst einmal muss diese in tatsächlicher Höhe übernommen werden.

Hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag ein wenig helfen.

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#3963
Re: Regelsatz f. Unterk.+Heizung vor 11 Jahren, 10 Monaten Karma: 0
Hallo Sabrina,
danke für Deine Antwort. Ich weiß nicht, ob Du meinen ersten Beitrag / Frage auch gelesen hast. Da hatte ich versucht, mein ganzes Problem zu umreißen.
Ich habe ein Haus am Hals, da ist schon das erste Problem. Natürlich sind das mehr als nur die 60 qm die mir und meiner Tochter zustünden.
Ich denke nur, dass man mir dann auch entsprechend einer 60qm großen Mietwohnung die Kosten zubilligen sollte. Ebenso die Heizkosten. Insgesamt sind mir für Unterkunft und Heizung 306 Euro bewilligt worden. Da meine Darlehen an Zinsen schon höher sind, frage ich mich natürlich, ob uns nicht mehr zusteht.Ich hatte mich bisher nicht so sehr damit auseinandergesetzt, weil ich einen Minijob hab, das Haus und das Kind.Und die Zeit die mir blieb, hab ich verzweifelt nach einem richtigen Job gesucht. Nur leider geht mir inzwischen die "Luft" aus und da der Folgeantrag jetzt drastisch gekürzt wurde, weiß ich nicht mehr weiter. So setzte ich im Moment die Priorität auf die wohl folgende Auseinandersetzung mit dem Amt.(leider geht da auch Zeit ,die ich sonst für die Jobsuche hatte, verloren.)
Ich hatte meine Fragen diesbezüglich in den letzten Tagen schon einmal ins Forum gestellt, ich kopiere sie hier noch mal dazu weil sie doch ein wenig spezieller sind:
Nach meiner Scheidung habe ich das (kleine) Haus behalten und meinen Ex ausgezahlt.Dafür habe ich aufs Haus eine Hypothek aufgenommen, die ich abbezahle. Die Raten dafür sind für mich in jedem Fall günstiger als jede Miete sein könnte. Ich habe gleich einen Job gesucht, aber leider nur einen Minijob gefunden. Da ich davon die Kosten für meine Tochter und mich nicht decken konnte, habe ich Hartz4 beantragt und schon nach einer Bearbeitungszeit von nur 7 !!!! Monaten eine Bewilligung erhalten.
Der Bescheid war mir nicht nachvollziehbar, daher habe ich eine weitere Beratung in Anspruch genommen. Die derzeitige Sachbearbeiterin stellte fest, dass ich keinerlei Heizkosten angerechnet bekommen hatte.(Wieviel Leistungen für Unterkunft +Heizung im Einzelnen bewilligt wird, geht nirgens hervor?)
Sie (ich)legte Einspruch ein und ich bekam später eine Nachzahlung mit dem Hinweis, dass die Heizkosten jetzt berücksichtigt worden seien.
Meine Heizölrechnung belief sich im letzten Jahr auf 980€.
Im November musste ich erneut Heizöl bestellen. Die gleiche Menge kostete diesmal wg. der Preiserhöhung fast 1400€.
Nun musste ich den Folgeantrag für ALG2 abgeben und bin extra hin um nichts falsch zu machen. Eigentlich war alles gleich geblieben, bis auf die Heizkosten. Die nun zuständige Sachbearbeiterin meinte "kein Problem, es gibt so etwas wie ein Heizkostenzuschuß(Beihilfe zu den Kosten der Winterbefeuerung)".Sie wolle sich darum kümmern...
Natürlich bekam ich eine Ablehnung!
Heute bekam ich die Bewilligung des Folgeantrags:
"Folgende Änderungen sind eingetreten: Da Sie für Ihr Haus selbst Heizöl tanken, steht Ihnen nicht die monatliche Abrechnung der Heizkosten zu, sondern eine Heizkostenpauschale für die Heizkosten von Oktober bis April. Sie haben für das Jahr 2005 monatliche Heizkosten gewährt bekommen.Diese liegt über der Heizkostenpauschale. Auf eine Rückforderung wird verzichtet.Ab sofort werden aber keine Heizkosten mehr angerechnet."
Seit dem ganzen Nachmittag suche ich nun schon nach Vergleichbarem.Mag sein, dass der Betrag über der Pauschale??? lag, war aber weniger, als ich bezahlen musste!!!Ist lt.SGB2§22 nicht folgendes zu lesen? "Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind."
Nun zu meiner Frage:
Was ist angemessen?
Bereits im letzen Jahr wurden nicht die tatsächlichen Aufwendungen beglichen. Ich erhielt da schon weniger.
Was mich auch stutzig macht,ist, das sich doch der Bewilligungsbescheid dann lediglich um die Heizkostenpauschale verändert haben dürfte, oder?(schließlich ist sonst alles geblieben, wie es war)
Aber tatsächlich wurden die uns zustehenden Leistungen um weitere 15 % gekürzt. Kommentarlos.
Ich hoffe, jemand kann mir Auskunft geben, ob mir (uns)tatsächlich wg. Eigentum nur eine Pauschale zusteht statt der tatsächlichen Kosten und wie hoch ist eigentlich der Regelsatz für Unterkunft (2 Personen)und gibt es einen Regelsatz für Heizkosten?
Was kann ich bei einem Widerspruch vorbringen???
Vielen Dank für eine Antwort,
Gruß MUM
mum
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#3969
Re: Regelsatz f. Unterk.+Heizung vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hallo mum,

erst einmal ... Kopf hoch und das wird schon wieder.

Zu deinem Problem:

Zinslasten für dein Eigentum werden in der Regel übernommen.

Was nunmehr die Heizkosten wie von dir angesprochen anbelangt, so muss das Amt erst einmal von den tatsächlichen Heizkosten ausgehen.

Dies ist in § 22 SGB II klar und deutlich geregelt.

Mir sind viele Fälle bekannt in denen die Ämter keine mtl. Zahlungen für Heizkosten leisten sondern Jahrespauschalen ..... die gelten in der Regel von Jan. bis Dez. eines Jahres die Regelung bis April kommt noch aus der Sozialhilfe und wird bei ALG II meines Wissens so nicht mehr getätigt.

Schon aufgrund der erheblich gestiegenen Heizölpreise, sollte man Widerspruch bzw. erweiterten Antrag auf Heizkostenbeihilfe stellen.

Welche genaue Begründung wurde dir vom Amt geschrieben ??

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#3981
Re: Regelsatz f. Unterk.+Heizung vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hallo Sabrina,

vielen Dank für deine Antwort.
Den Anspruch auf "Beihilfe zu den Kosten der Winterfeuerung" hatte ich ja Anfang Dezember(als ich tanken musste und es fast doppelt so viel wie das Mal zuvor war) gestellt. Dieser wurde abgeleht mit der Begündung, dass mir laufend Heizkosten gezahlt würden und diese zur Beschaffung von Heizöl dienen. Weitere Zahlungen /Erstattungen seien nicht möglich.

Aber der Oberklops ist ja, dass ich die Heizölrechnung jetzt praktisch voraus bezahle habe - ich heize jetzt davon und mein Folgebescheid wird um mehr als die "laufenden" Heizkosten gekürzt!

Hier nun der Wortlaut der Begründungzum Folgeantrag der moanatlichen Gesamtleistungen:

"Folgende Änderungen sind eingetreten: Da Sie für Ihr Haus selbst Heizöl tanken, steht Ihnen nicht die monatliche Abrechnung der Heizkosten zu, sondern eine Heizkostenpauschale für die Heizkosten von Oktober bis April. Sie haben für das Jahr 2005 monatliche Heizkosten gewährt bekommen.Diese liegt über der Heizkostenpauschale. Auf eine Rückforderung wird verzichtet.Ab sofort werden aber keine Heizkosten mehr angerechnet.Für die Heizperiode ab Oktober 2006 können Sie die Pauschale wieder beantragen, sollten Sie dann noch im Leistungsbezug sein."

Da ich die Tankfüllung des letzten Jahres schon nicht bezahlen konnte, hatte ich mir das Geld dafür von meiner Mutter geliehen.
Da ich die bewilligten monatlichen Heizkosten in etwa dem entsprachen, was ich auch bezahlt habe, konnte ich das so zurückbezahlen. Da ich aber nun wieder getankt habe (und das natürlich auch wieder leihen musste, da ich es nicht habe und es für die gleiche Menge fast doppelt so viel gekostet hat) verstehe ich nicht, wie das gehen soll.
Ich heize doch jetzt davon, wie kann die Zahlung des letzten Jahres dafür gewesen sein???

Darüber hinaus ist die jetzt bewilligte Leistung deutlich weniger als der um die Heizkosten reduzierte Betrag wäre. Dazu gab es keinen Kommentar.

Zudem ging mir zu Weihnachten auch noch die Heizung, bzw der Brenner kaputt. Den hat ein Bekannter für mich ausgetauscht. Ich konnte einen gebrauchten Brenner bekommen, so dass ich die Kosten dafür auf 600€ reduzieren(!?) konnte. Auch das musste ich mir leihen.
Meine Schuldensituation verschlechtert sich drastisch.Und nun diese Kürzung. Wie soll das gehen?

Meine Tochter hat schon nichts zu Weihnachten von mir bekommen. Letzte Woche hatte sie Geburtstag und ich konnte ihr wieder nichts schenken. Den Kindergeburtstag haben wir auf den Sommer verschoben, um dann ggf. etwas kostengünstiges unternehmen zu können.Ich bin total deprimiert.

Da meine Mutter größere Beträge, die sie mir leiht auch aufnehmen muss, frage ich mich, ob es nicht klüger wäre, es selbst aufzunehmen um dann die Zinsen geltend zu machen??
Ich weiß nicht, ob ich das dürfte?? Nur was würde ich machen, wenn meien Mutter es mir nicht geben würde??
Und vor allem, wo soll das hinführen?
Ich habe in 14 Tagen einen Termin beim Amt und da hätte ich sehr gerne eine "Grundlage" für einen Widerspruch.
Ich wäre sehr dankbar, etwas Vergleichbares, bzw. Infos anderer Vorgehensweisen in anderen Ämtern zu bekommen. Du sagst mit der Pauschale sei noch Sozialamtsvorgehen? Wie ist das dann üblich bei ALG2 ?
Und können die letztes Jahr laufend bezahlen und sich für dieses Jahr auf die Pauschale berufen?
Haben die da eine Rechtsgrundlage?
Vielen Dank für jeden Tip /Meinung.
Gruß MUM
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