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Hallo,
vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.
Kürzlich ist mein Onkel verstorben. Da mein Onkel und ich die gleiche Leidenschaft haben, nämlich Autos, hat er mir seinen Wagen vererbt. Da es eine sehr lange und schwere Krankheit war, und auch absehbar war das er stirbt, hat er per Notar verfügt, das ich das Auto bekommen soll.
Das Problem ist, es ist ein Luxuswagen. Zwar kein Aktuelles, aber eigentlich für ALG2 Leutchen im Unterhalt viel zu teuer. Aber auch dies wurde gelöst. Der Wagen hat einen Gasantrieb bekommen. Auch wurde verfügt, das der Wagen mindestens 1 Jahr in meinem Besitz bleiben SOLL! Steuern und Versicherungen sind bezahlt. Ich bezahle NUR das benzin und Gas.
Benzin brauche ich nur zum starten des Wagens, danach schaltet sich der Antrieb automatisch auf Gas um. Und ein Liter Gas kostet bei uns 0,69€.
Von den Kosten her, bewegt sich der Wagen im Bereich eines Golfs. Ausnahme ist die Steuer, aber die ist ja bezahlt. Es handelt sich um einen Mercedes 560 SEC.
Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist folgendes. Beim Einkaufen läuft mir meine Sachbearbeiterin der Leistungsabteilung über dem Weg. Sie sieht mich, als ich den Wagen beladen habe, da kommt sie mit hochrotem Kopf an, schreit über dem ganzen Parkplatz, was ein "Scheiß" Hartz4 Empfänger mit einer Pornokarre am Hut hat.... So Ihre Worte. Eh ich was sagen konnte, habe ich zwe Tage später ein Schreiben bekommen, worin mir mitgeteilt wird, das wegen Verdachts auf Betruges und falscher Angaben das Geld gestriche wurde. Ich bin dort hin um alles klar zu stellen, aber ich wurde wie ein dummer Schuljunge abgefertigt. Ich raus aus der Tür, und rein zu ihrem Chef. Der hat es sich angehört, nahm meine Beschwerde auf und das wars.
Dann kam kurze Zeit später wieder ein Schreiben, ich könnte die Anzeige wegen Betruges abwenden, indem ich den Wagen verkaufe und für mindestens 5 Monate davon zu leben habe. OHNE zu wissen, was der Wag3en tatsächlich Wert ist, wurde ein Wert von 5000€ angesetzt.
Nun habe ich ein Schreiben aufgesetzt, das ich dem Allem widerspreche und deren Forderung nicht nachkomme. Mein Anwalt lässt gerade prüfe, welche Bereiche von denen Misbraucht wurde. Selbst das Fehlverhalten auf dem Parkplatz und der öffentlichen Anprangerung will er prüfen lassen.....
Oh je, was soll ich machen? Den letzten Willen meines Onkels erfüllen oder dem Amt die Forderungen? ich hänge sehr an den Wagen, verkaufen möchte ich ihn nicht..... Mir ist klar, das es eigentlich unmöglich ist, solch einen Wagen zu fahren, aber ich habe nicht den Platz, den Wagen abgemeldet hinzustellen, und Geld für einen Unterstellplatz schon garnicht......
Auch auf die Frage hin, was gegen den Wagen spricht, da der Wagen die monatlichen Kosten eines Golfs hat, meinte die Frau, es gäbe schließlich Fahrräder, oder man könne ja öffentliche Verkehrsmittel nehmen......
Sorry für den langen Text!
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