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Hallo,
folgende Situation, für die ich einen Rat benötige. Der Freund meiner Tochter ist im Oktober letzten Jahres arbeitslos geworden, weil die Fa. geschlossen hat. Da er nicht auf Angebote vom Arbeitsamt warten wollte, ist er selber tätig geworden und hat sich auf einen Arbeitsplatz in einem Möbeldiscounter in Hannover beworben.
Er hat sich auf eine Vollzeitstelle beworben.
Beim Vorstellungsgespräch wurde ihm dann gesagt dass alle Vollzeitstellen schon vergeben wären, er aber Teilzeit anfangen könnte. Und es wurde ihm auch gesagt dass es möglich wäre, später in eine VZStelle zu wechseln, wenn eine frei wird. Und dass es ein Grundgehalt von 1200€ Brutto plus Provision für die TZ Stelle geben würde.
Jetzt sollte er zwei Wochen Praktikum machen, um zu schauen wie es ihm gefällt. Das Stellenangebot wurde nicht vom Arbeitsamt vermittelt, er hat sich das selbst gesucht.
Und hat jetzt rausgefunden:
1. Es wird niemand mehr in VZ eingestellt. (Obwohl ein Stellengesuch VZ ausgeschrieben war und man ihm gesagt hat er könnte später in eine wechseln wenn wieder eine frei wird.)
2. Man bekommt, wenn man einen vorgeschriebenen Umsatz (ich glaub es sind 25.000€) nicht schafft, nur ein Übergangsgeld von 600€.
Außerdem wurde ihm gesagt, dass es kein Problem wär viel Umsatz zu schaffen und man eigentlich immer 200€ zusätzlich durch die Provision verdient, weil sie da ca. 1000 Kunden am Tag hätten. Heute waren es nur um die 150 .
Das Ganze hat er herausgefunden, weil eine Mitarbeiterin ihn gefragt hat, ob er seine angesammelten Punkte für den Verkauf (er ist jetzt 2 Tage da) auf Ihr Punktekonto überschreiben könnte, damit sie wenigstens ihr Grundgehalt bekommt. Sonst hätte sie nur 600 € für diesen Monat.
Er möchte auf dieser Grundlage diesen Arbeitsplatz nicht und würde das Praktium am Liebsten abbrechen. Kann das Arbeitsamt ihm aufgrund dessen eine Sperre von 3 Monaten verhängen?! Einen Praktikumsvertrag hat er noch nicht unterschrieben.
Ich hoffe, uns kann einer hier ein paar Informationen geben.
Vielen Dank
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