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Neuer Skandal? Arbeitswillige müssen in die...
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THEMA: Neuer Skandal? Arbeitswillige müssen in die...
#13330
Neuer Skandal? Arbeitswillige müssen in die... vor 10 Jahren, 7 Monaten Karma: 0
Neuer Arge Skandal? Arbeitswillige müssen in die Psychatrie eingewiesen werden..

Hallo an alle. Es klingt wie eine schlechte Comedie Sendung, doch es ist die pure Wahrheit – natürlich in Deutschland, wo sonst? Der nun nachfolgende Fall ist durchaus lang, ich möchte euch aber kein Detail ersparen, damit ihr wisst, um was geht, die Überschrift ist nicht übertrieben, noch eines vorweg, alle Details musste ich leider so erleben, ist nichts geschönt und auch nichts dazu gekommen. Damit ihr die Geschichte besser versteht, kurz ein paar Details zu mir: Ca. 190 groß, ca. 120kg schwer und 19 Jahre alt (ab Sonntag – 20 Jahre alt). Die Details sind nachher noch sehr wichtig.

2003: Schule wird beendet. Wie immer in Deutschland natürlich kein Ausbildungsplatz in Sicht. Also ab zur ARGE und damals noch arbeitslos melden.

2004: Nach einem Jahr wurde nicht einmal ein Gesprächstermin zwecks Arbeit oder Ausbildung gesendet, ein Arbeitsvorschlag, sonst nur Stempeln gehen für sein Geld, und das bei jemanden der damals gerade mal 16 war.

2004: Berater wird zugewiesen, damit also Fallmanager. Jetzt beginnt die Geschichte richtig: Nach dem ersten Gespräch soll erst einmal ein Termin beim Amtsarzt statt finden, wenn man etwas dicker ist, ist man beim Arbeitsamt entweder, Totkrank und gehört ins Krankenhaus oder Tot.
OK, hier noch kein Skandal, kann man ja verstehen, wenn man erst mal Infos braucht, was kann die Person arbeiten. Test wird direkt beim Arbeitsamt gemacht. Ärztin sehr unfreundlich, große Anspielungen auf Gewicht. Ergebnis: arbeitsfähig.

2004: Arge bekommt Ergebnis und ist nicht zufrieden, arbeitsfähig, das ist schlimm in Deutschland. Man findet keinen Job und auch keine Weiterbildung. Eine höheren Schulabschluß zumachen, ist leider nicht möglich, kostet die Arge vielleicht Geld, das wäre schlimm.

2006: Ein Wunder, nach vielen Jahren findet man einen 1-Euro Job. Leider ist der Vertrag nicht korrekt, es sollen unter anderen Bahnfahrten zu anderen Städten gemacht werden, ohne die Fahrtkosten dafür zu bezahlen. Hätte ca. 150-EU bekommen und vielleicht ca. 300-EU pro Monat für die Bahnfahrt bezahlt. Job wird von mir gekündigt. Eines noch zum 1 Euro Job. Ich habe auch aus Mobbing Gründen gekündigt, Chefin ist sehr unfreundlich, hier mal Details vom ersten Gespräch: (ich muss sagen das ich in der ersten Zahnreihe, zwei Zähne nicht mehr habe, wurden vom Zahnarzt gezogen). Wir Reden über die neue Arbeit.
Sie: Ihre Zähne sind aber hässlich.
Ich: Bitte solche Kommentare zu unterlassen, das ist meine Angelegenheit.
Sie: Nein das wäre jetzt ihre, sie vermittelt Personen zum Zahnart, ist ganz billig, über die Krankenkasse, bekommen die neue Zähne.
Ich: Das ist meine Sache.
Sie: Nein, ich gehöre mit der Arbeitsstelle jetzt ihr, und sie könnte das bestimmen.
Ich: Das ist meine Sache (mit Nachdruck)
Sie: Wissen sie wo sie mit diesen Zähnen arbeiten können, im Wald können sie Bäume fällen.
Ich erzähle von der Familie und Co, dazu muss man sagen, das mein Vater kurzzeitig aus Krankheit nicht arbeiten konnte, habe das leider erwähnt.
Sie: Wollen sie denn so werden wie der?
Damit war der Job für mich gegessen.

Das war nun die Vorgeschichte dazu, jetzt beginnt der Hauptteil und der Skandal:
Der Fallmanager bekommt einen Brief von mir (mit vielen Paragrafen), wieso der Job nicht korrekt ist, der bestreitet dieses, ich drohe mit Anwalt. Danach ist erst einmal Ruhe.

Vier Wochen später, Einladung zum Fallmanager. Jetzt der erste Skandal – man meine weil ich den Job abgebrochen habe (habe die Gründe mit Fahrtkosten ,etc.. offen gelegt) hätte ich vielleicht ein Psychologisches Problem.
Wird von mir verneint, man benötige aber einen neuen Test beim Amtsarzt.
Erst einmal wieder eine körperliche Untersuchung, Amtsarzt ist zufrieden und stellt mir eine Super Note aus – arbeitsfähig. Nun pocht das Amt darauf, weil arbeitsfähig, man müsste noch ein Psychologisches Gutachten einholen. Termin findet statt:
(Gespräch):
Ich: Ich bin hier zu einem psychologischen Test
Ärztin: Was heißt hier psychologisch, was soll das, sie haben ein Gewichtsproblem.
Ich: Ja, aber es geht heute um einen psychologischen Test
Ärztin: Das muss man behandeln lassen! Dringend.
Ich: Das ist Privatsphäre.
Ärztin: Nein ist es nicht, sie bekommen Sanktionen von mir, wenn sie nicht etwas dagegen tun.
(Anmerkung: Hallo, ist die Ärztin jetzt bei der Arge? Schneller Berufswechsel, super!)
Ich: Sanktionen kann nur das Arbeitsamt geben.
Sie: Nein sie könnte das bestimmen, das müsste schnell behandelt werden.
Danach ist das Gespräch zu Ende. Psychologisch wurde also nichts getestet. Ich konnte nach Hause gehen, weil ich nicht einsehe, das ich etwas schwerer bin.

Nächster Arge Termin, Berater hat das Gutachten vorliegen (Hallo, welches Gutachten? Außer 5 Beleidigungen kam da nix! Wenn die Steuerzahler dafür 2000-EURO bezahlen, kann ich auch Gutachten schreiben).

Ergebnis von Ärztin (Bitte festhalten): Durch ein psychologisches Problem ist die Person bis zu 6 Monate nicht erwerbsfähig.

Ich sage dem Arge Mitarbeiter was alles von dieser Person geäußert wurde, kein Kommentar, glaubt man mir nicht. Da man mir nun keine Jobs anbieten kann, weil ich krank bin, soll ich zu Hause bleiben. Man sagte noch, das ich ja sehe, das Arbeitsamt hat immer recht – sie wussten das ich ein psychologisches Problem hätte. Die Arge möchte mich nun unbedingt in eine Psychatrie unterbringen, Ort und Klinik hat die Arge bereits ausgesucht, sonst gäbe es Sanktionen. Ich würde sofort in eine geschlossen Anstalt gehören, weil ich arbeiten möchte (hallo??).

Da ich unbedingt einen Job möchte, gehe ich auf meine Kosten zum Psychologen, ein Psychologe der nicht von der Arge gekauft ist. Ergebnis: Er lacht mich aus, als ich das Arge Gutachten mit ihm beredete, es wäre ein Skandal, ich wäre 100% erwerbsfähig, dies wird meinem Berater mitgeteilt vom Arzt. Ich sollte sofort eine Arbeit oder Weiterbildung bekommen, sagt der Arzt.

Reaktion: Man besteht weiterhin auf sein Gutachten, und erkennt das neue vom Arzt nicht an.

Gestern: Die 6 Monate sind um, ich habe mir überlegt ein Gewerbe zu gründen und mich Selbstständig zu machen, leider ohne die Hilfe der Arge – Berater lacht den Vorschlag aus. Es geht um eine Internet Agentur, weil ich programmieren kann. Vorschlag wird nicht angenommen, aber ich sollte bitte heute zu einem neuen psychologischen Test der Arge, das alte Gutachten ist abgelaufen, und ich wäre, so wörtlich: Immer noch sehr krank, und könnte nicht arbeiten.

Gestern: Mir reicht es, ich rufe den Arge Chef an, er schlägt ein Zusammentreffen für heute vor.


Heute: Berater, Ich und Arge Chef treffen uns um 9:00 Uhr. Ich lege ihm eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen seinen Mitarbeiter vor, der lacht, bis ich ihm erzähle, das eine Kopie nach Nürnberg unterwegs ist.


Arge Chef versteht nach einigen hin und her, das ich gesund bin (Hallo, Gutachten liegen vor). Allerdings hat sein Mitarbeiter keinen Fehler gemacht, es war zu schwer das Gutachten vom neutralen Arzt zu besorgen (obwohl ich die Schweigepflicht gegen über der Arge entbunden habe, und mehrmals Briefe mit Telefonnummer und Adresse an meinem Berater gesendet) habe. Fallmanager (Berater) sieht sich im Recht und meinte großzügig vor seinem Chef (wörtlich): Ich habe den Kunden bis jetzt immer mit Samthandschuhen angefasst, ich wollte ihn gerne direkt nach dem Gutachten in eine Psychatrie einweisen, habe es aber gelassen, weil der Kunde (also Ich) so nett darum gebeten hat.

Fassen wir zusammen: Ich arbeitsfähig,. Mehrmals bestätigt, auch von anderen Ärzten, sofort bereit Job oder 1-Euro anzunehmen, soll in eine Psychatrie.

Arge Chef zeigt endlich Verständnis und meinte ich soll heute zum neuen Test gehen, dann würde er ja ein positives Gutachten bekommen, und ich bekomme endlich Arbeit. Ich vertraue auf ihn, und gehe natürlich zum Test.

Wieder ein neuer Doktor beim Medizinischen Dienst, heute deutlich weniger Späße über Hartz VI wie sonst, sonst heißt es ja öfters, oh sie brauchen doch kein Geld, etc.. Gespräch beginnt. Ja er hätte hier schon einiges von der Arge bekommen, ich wäre wohl krank. Ich wiederlege es, und berufe mich auf das Urteil von einem neutralen Arzt.
Ergebnis heute: Der neue ARGE Arzt sieht kein psychologisches Problem mehr, ich könnte sofort aus psychologischer Sicht arbeiten (Super dachte ich – aber – aber wir wohnen in Deutschland). Aber er müsste der Arge empfehlen mich in eine Abnehmklinik einzuweisen. Hallo? Ich sage ihm, das ist meine Sache ob ich 50 oder 500kg wiege. Er meinte nein, er hätte zusammen mit der Arge schon eine schöne Klinik hier in der Nähe, für (bitte festhalten, jetzt kommt es): Esstörungen. Das heißt ich bin jetzt psychologisch geheilt, aber habe laut Arge leider Bulimie und Fettsucht.

Ich sage dem Arzt deutlich und direkt, das ich Kerngesund bin, und mein Körpergewicht ihn nichts angeht. Ich ernähre mich gesund, soweit es mit ALG2 möglich ist.


Er dazu: Nein das würde ich nicht tun. Ich wütend sage, wissen sie was (stimmt im übrigen alles): Im Gegensatz zu ihnen, rauchte ich nicht, ich trinke nicht, ich esse nicht übermäßig und nehme keinen Drogen.

Er verabschiedet mich, und meinte das Gutachten lautet nun: Entweder Klinik für Essstörungen oder eine 100% Sanktion. Da ich eh nur Miete bekomme, lachhaft. Aber leider leidet ja die ganze Bedarfsgemeinschaft darunter.

So nun weiß ich ja was kommt, man will also diese Klinik, jetzt mal an euch, was können wir tun zum Wiederstand? Rechtsanwalt will ich am Montag einschalten. Dieser Skandal muss unbedingt aufgedeckt werden, ganz klar, hier bezahlt die Arge den Amtsarzt oder der Amtsarzt die Arge, fast jeder Untersuchte hat entweder Esstörungen oder soll in eine Psychatrie.
Ich schlage noch vor, Beschwerde bei der Ärztekammer, gibt es vielleicht ein Gutachten, das jetzt das Gewicht unter die Menschenwürde fällt, und so was verboten ist, Dicke in Klinken zu jagen? Vielleicht ein neues System aus Berlin? Einweisen, Krankheit einreden, Selbstmord begehen, und Frau Merkel hat 100.000 weniger Arbeitslose.
Gute Nacht – Deutschland
Euer Stefan2204!
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#13370
Re: Neuer Skandal? Arbeitswillige müssen in die... vor 10 Jahren, 7 Monaten Karma: 11
Hallo Steffan,

harter Tobak Deine Geschichte. Ich habe sie zweimal lesen müssen.
Der Anwalt geht voll in Ordnung. Aber Deine Geschichte müssen Alle Menschen hören, die in diesem Land gegen Leistungsempfänger wttern.

Ich würde an Deiner Stelle mit dieser Geschichte und matyrien an diem Öffendlichkeit gehen. Schlte die Presse und anderen Medien ein ein. Wende Dich an Private Fernsehsender, weil ich der Meinung bin, dass solche Fälle namhaft gemacht werden müssen.
Falke
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