Forum
Willkommen, Besucher
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?

was soll ich tun?
(1 Leser) (1) Besucher
Fragen & Probleme
Zum Ende gehenSeite: 1
THEMA: was soll ich tun?
#13125
was soll ich tun? vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
Hallo, ich bin neu hier und habe ein großes Problem, das mich sehr belastet. Ich muß das mal loswerden und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Also folgendes, es wird leider etwas kompliziert - soviel schon mal vorne weg : Ich bin habe bis 2003 gearbeitet, wurde dann entlassen, meine Ehe ging zu Bruch und ich zog mit meinem Sohn in eine Wohnung. Soweit nicht kompliziert, oder? Aber jetzt. Mein jetztiger Nachbar war einer meiner damaligen Chefs. Er lebte fast achtzehn Jahre in einer homosexuellen Beziehung. Diese ging ziemlich zeitgleich mit meiner Ehe (aber nicht wegen mir!) zu Ende. Jedenfalls haben wir hier in unserem jetztigen Mehrfamilienhaus zwei Wohnungen gefunden, die nebeneinander sind. Alles gut und schön. Im letzten Jahr wurde aus unserer Freundschaft mehr. Und wir beide wollten nicht, dass es gleich mit Zusammenleben usw. weitergeht. Schließlich haben wir, mit Einverständnis vom Vermieter einen Durchbruch von seiner in meine Wohnung gemacht. Mein Freund ist LKW-Fahrer und kaum zu Hause und so fanden wir, konnten wir erstmal testen, ob wir überhaupt miteinander konnten. Zumal mein Sohn nicht wieder in eine neue Umgebung und eine neue Situation gezwungen werden sollte. Ich hatte mich vorher auch im Internet schlau gemacht und gelesen, dass man nicht gleich eine eheähnliche Gemeinschaft ist, wenn man weniger als ein Jahr zusammenlebt. Ich weiß nicht, ob es glaubhaft klingt, aber ich will nur Sex mit diesem Mann und keine Ehe. Ich bin ein wirklich gebranntes Kind und habe keine Lust, diese Erfahrung nochmal machen zu müssen. Okay, jedenfalls habe ich am 06.März 07 um kurz nach zwei Besuch von der Arge bekommen. Mir wurde gesagt, dass der Verdacht auf eine eheähnliche Gemeinschaft vorliegt und ob ich die beiden Mitarbeiter hereinlassen würde. Ich bin ein ehrlicher Mensch, und wies die beiden darauf hin, dass es heute ungünstig wäre, weil mein Sohn Geburtstag hatte und die Gäste in weniger als einer Stunde eintreffen würden. Das täte nichts zur Sache, schließlich gehe es hier um eine Angelegenheit, die keinen Aufschub zuließe. Also ließ ich die beiden herein. Im Wohnzimmer klärte mich der Mitarbeiter über meine Rechte auf und ich sagte ihm, dass ich nichts zu verbergen hätte, aber leider etwas unter Zeitdruck stehen würde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Mann mir überhaupt keine Beachtung schenkte. Er laberte seine Belehrungen runter, ich nickte alles ab und dann bat er darum, meine Wohnung sehen zu dürfen. Ich zeigte ihm das Kinderzimmer, mein Zimmer, das früher das Kinderzimmer war, in dem jetzt mein Kleiderschrank steht und die Matratze, auf der ich schlafe. Ich hatte sie aus Platzgründen an diesem Tag hochkant gestellt. Er sagte, dass das ja schon sehr unglaubwürdig wäre, weil die Matratze abgezogen wäre und ein Stuhl und zwei große Kartons davor stehen würden. Ich sagte ihm, dass mein Bettzeug im Schrank wären, ich würde sie ihm gerne zeigen, er wollte sie nicht sehen. Außerdem wies ich ihn erneut darauf hin, dass Kindergeburtstag war und ich in den zwei Kartons lediglich Carrera-Bahn Schienen gepackt hatte, weil die bis vor ner Stunde noch im Kinderzimmer waren. Auch das ging spurlos an dem Mann vorbei. Zurück im Wohnzimmer wurde mein Schreibtisch fotografiert, weil dort diverse Aktenordner standen mit den Aufschriften was dort drin war. Weil ich, auch vor unserer Beziehung schon die Papiere für meinen Freund aufbewahrt habe, fand ich das ja auch nicht anstößig, für den Mitarbeiter aber ein Beweis der Täuschung. Ich sagte ihm, er könne gerne einen Blick darauf werfen, es wären Unterlagen die ich für einen inzwischen abgeschlossenen Rechtsstreits meines Freundes dort gesammelt hatte. Nein, er wolle nicht reinsehen. Auf einem Schrank steht ein Bild meines Freundes. Auch das wurde fotografiert. Ich wies ihn darauf hin, dass daneben noch ein weiterer Stapel gerahmter Bilder lag, die mein Kater vor einiger Zeit runtergeschmissen hatte, die dort sonst auch stehen würden. Ich sagte, darauf wären meine Eltern und Großeltern zu sehen, ob er die Bilder nicht auch noch fotografieren wolle. Nein, die wären nicht von Belang. Dann setzte er sich wieder an die gedeckte Kindergeburtstagstafel und sagte mir, dass ich doch jetzt die Gelegenheit hätte, ihm zu sagen, dass wir eine eheähnliche Beziehung führen würden. Ich sagte nein, ich schlafe nur mit dem Mann. Daraufhin ermahnte er mich, ich solle mir doch überlegen,was ich sage, es könnte gegen mich verwendet werden. Ich erkärte ihm doch dann tatsächlich, warum ich mit diesem Mann schlafe. Ich kam mir so gedemütigt vor, schließlich geht es hier um mein Sexualleben und ich bin nicht so erzogen worden, als das ich jedem davon erzählen würde. Ich wurde immer wütender und sagte dann, dass ich mit dem Mann nur schlafe, denn wenn ich Geld dafür nehmen würde, müßte ich ja ein Gewerbe anmelden. Daraufhin packte er seine Papiere ein und meinte, dass wir uns auf so einem Niveau nicht mehr unterhalten müßten. Ich sagte ihm, ich könnte doch erzählen was ich wollte, er würde mir doch sowieso nicht glauben. Er gab mir die Chance, mich bis zum nächsten Tag telefonisch bei ihm zu melden und zu sagen, dass ich doch gelogen hätte. Den Teufel habe ich getan. Nun habe ich durch Leute im Umkreis erfahren, dass ein Nachbar mich beim Amt angezeigt hat. Wir haben schon eine ganze Zeit mit dem Menschen Ärger, es ging soweit, dass er nach einer Beschwerde von mehreren Hausbewohnern eine Abmahnung vom Vermieter bekommen hatte. Danach ging der Ärger hier los. Nun habe ich heute gehört, dass der Mitarbeiter vom Amt letzte Woche bei diesem Nachbarn war und gefragt hat, ob er seine Aussagen auch bezeugen würde. Er sagte wohl ja, schließlich hätte er beim Durchbruch vor mehr als zwei (!!!) Jahren ja geholfen. Das hat er nicht. Den Durchbruch hat ein befreundeter Maurer durchgeführt. Wie kann ich mich dagegen wehren? Ich habe Angst, dass mir nicht geglaubt wird. Ich habe nichts falsch gemacht. Ich bin ein - leider - viel zu ehrlicher Mensch, als das ich irgendetwas mit böser Absicht tun würde. Noch eine Anmerkung: Ich habe meinen eigenen Hausstand. Das heißt, ich zahle meine eigene Miete, Strom usw. Ich habe ALG II, Kindesunterhalt und Kindergeld. Ich habe und hatte noch nie Geld zum Unterhalt von meinem Freund bekommen. Er kauft seine Sachen ein, ich meine. Er wäscht seine Wäsche, ich meine. Hat irgendjemand einen Rat für mich? Was kann ich tun? Ich warte jetzt schon jeden Tag auf ein Schreiben vom Amt, aber bis jetzt kam noch nichts. Warum tun Menschen sowas. Ich habe diesem Typen nie etwas getan. Wie können wir beweisen, dass nicht der Nachbar die Wahrheit sagt, sondern wir? Wie kann ich mich gegen diese Demütigung wehren, über mein Sexualleben Auskunft geben zu müssen? Ich bin am Ende. Bitte helft mir!!! Vielen Dank fürs lesen.<br><br>Post ge&auml;ndert von: schnuffel376, am: 24/03/2007 22:40
schnuffel376
NULL
Fresh Boarder
Beiträge: 1
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
NULL
 
#13144
Re: was soll ich tun? vor 10 Jahren, 7 Monaten Karma: 42
Hi,

aus Unwissenheit hast du dich unrechtmäßig demütigen lassen. Was und wie du in deinem perönlichen Lebensbereich tust - ist deine Sache. Mag das Arbeitsamt nun vermuten; ihr seit eine &quot;eheänhliche Gemeinschaft&quot; - Blödsinn!!! Ihr werdet wohl kaum gegenseitige Unterhalftsverpflichtungen geschlossen haben. Macht Euch bitte nicht verrückt. In Zukunft niemanden in die Wohnung lassen - bei Kürzungen sofort Widerspruch einlegen bei anderen Problen - sofort wieder posten. Farnmausi
Farnmausi
NULL
Platinum Boarder
Beiträge: 612
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Natürlich spreche und rate ich nur aus persönlicher Erfahrung
 
Zum Anfang gehenSeite: 1
Moderation: admin, , , , , Tom