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VORSICHT bei BA- bzw. ARGE-Vermittlungsvorschlägen
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ARGE
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THEMA: VORSICHT bei BA- bzw. ARGE-Vermittlungsvorschlägen
#14700
VORSICHT bei BA- bzw. ARGE-Vermittlungsvorschlägen vor 10 Jahren, 1 Monat Karma: 2
Ein tolles Stellenangebot (Pflichtbewerbung mit RFb) landete kürzlich in meinem Briefkasten.

Die Stellenbeschreibung auf dem BA/ARGE-Vermittlungsvorschlag las sich gut:
Gleich mehrere Lageristen,Industriekaufleute mit Berufserfahrung, diversen Fremdsprachenkenntnissen, Im- und Exporterfahrung usw. werden gesucht. Für unbefristete Festanstellung in Vollzeit.

Bewerbung geschrieben - ja, toll, TELEFONISCHE Einladung zum Bewerbungsgespräch erfolgte ein paar Tage später. Gefragt, wie es denn mit der Erstattung der Fahrtkosten aussieht (da man ja sonst VOR Reiseantritt Erstattung beim Amt beantragen muss).
" ... ja geht klar, dass regelt unsere Frau xxx dann vor Ort mit Ihnen ... " war die Antwort.

90km die einfache Strecke zum Arbeitgeber zwecks Vorstellung hingefahren (wohin: dort über den 7 Bergen, bei Schnewittchen und den 7 Zwergen - wo keine Bahn hinfährt und nur 3 x am Tag ein Bus - mitten im Wald, mehrere km von der nächsten menschlichen Ansiedlung entfernt).

Im Gespräch stellte sich IM TOTALEN GEGENSATZ ZUM VERMITTLUNGSVORSCHLAG binnen 10 Minuten folgendes heraus:
1. ES HANDELT SICH NICHT um eine "unbefristete Festanstellung in Vollzeit", sondern um eine (angeblich zunächst) auf 6 Monate befristete Anstellung um den Umzug von anderen Produktionsstandorten (die geschlossen werden)und die damit verbundene Mehrarbeit aufzufangen.
2. Auf einmal war, WAS NICHT IM BA-/ARGE-Vermittlungsvorschlag stand, von "Mehrschichttätigkeit" die Rede: "... ja, wenn dann der Umzug kommt, müssen die Büroleute mal ein paar Stunden dranhängen um LKW mit zu entladen und das Lager umzuräumen ..."
3. Monats-Festgehalt alles inklusive: 1050 Euro (eintausendundfünfzig) = Netto ca. 800 Euro, kein Urlaubsanspruch für die kurze Tätigkeitsdauer - " ... dafür brauchen sie aber Samstags nicht zu kommen und können Freitags schon um 12 Uhr Feierabend machen ..."

Habe natürlich abgewunken.
Fahrtkosten gab´s natürlich auch nicht, weil die Mitarbeiterin, die dies tel. zusagte nicht mehr im Unternehmen tätig war.
Gibt´s vom Amt auch nicht mehr da nicht VORHER beantragt. Der SB meinte: " ... es bleibt Ihnen natürlich überlassen, damit zum Arbeitsgericht zu gehen ... " (Ha, Ha ... und wer übernimmt dafür wohl die Kosten - Ich natürlich - kicher,)

"Außer Spesen nichts gewesen."
Werde mir nun überlegen ob und wie ich eine Schadenersatzklage wegen der völlig falschen bzw. irreführenden Stellenbeschreibung gegen das Amt oder auch den Sachbearbeiter persönlich erheben kann. Denn die Verpflichtung mich dort zu bewerben, kommt ja von der BA/ARGE (sonst werde ich ja bestraft, bzw. sanktioniert).

FAZIT - was haben wir aus diesem Vorgang bzw. "Sondermüllangebot" gelernt:
a.
Lasst Euch ALLE Vorstellungstermine vom Arbeitgeber schriftlich bestätigen (ggf. mit Angabe ob der AG die Reisekosten übernimmt oder nicht)
b.
Versucht VORHER abzuklären, ob das BA-/ARGE-Stellenangebot inhaltlich stimmt (Beschäftigungsdauer, Arbeitszeiten, Arbeitsort und vor allem LOHN/GEHALT usw.)
NoHerb
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graphgraph
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