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Antrag mit Eigenheim
(1 Leser) (1) Besucher
Arbeitslosengeld II
Zum Ende gehenSeite: 12
THEMA: Antrag mit Eigenheim
#9808
Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Hallo,

habe leider auch mit der ARGE zu tun und dabei auch einige Probleme.

Ich habe bis heute noch keinen Bewilligungsbescheid (über 1 Monat), da denen immer wieder was Neues einfällt was noch zur Bearbeitung fehlt.

Da wollen die dann wissen: „bitte geben Sie den Geburtsort Ihrer Ehefrau an“. Da frage ich mich, bekomme ich mehr ALG II wenn meine Frau in München geboren ist als in Berlin?

Und so was fällt denen jetzt erst auf, obwohl ich den Antrag mit der von der ARGE noch mal durchgegangen bin, ob alles ausgefüllt ist.

Wo sich die Dame richtig hochzieht ist das Eigenheim, was wir uns zugelegt haben. Da heißt es schon, dass müssten sie eventuell verkaufen und dann haben sie ja erst mal Geld und können davon leben. Aber das das Eigenheim noch nicht bezahlt ist und das da noch ein Darlehn abbezahlt werden muss, dass ist denen egal hoch vier. Antwort von der Dame: "Wir können nichts dafür das sie Schulden haben, damit haben wir nichts zu tun."

Ich bin mal der Meinung gewesen, was über Eigenheim gelesen zu haben, dass dieses nicht verkauft werden muss bzw. nicht antastbar ist von der ARGE. Wer kann mir darüber mehr Infos geben oder sogar sagen wo ich darüber was nachlesen kann?

Ich frage mich wo für habe ich Jahrelang Geld für Arbeitslosenversicherung bezahlt, wenn ich doch sowie so nichts bekomme? Da wird man Arbeitslos und durch einen Gesundheitlichen Rückschlag fällt man unter ALG II und bekommt kein Geld. So bald ich wieder Gesund bin und Arbeiten kann ( vorausgesetzt ich bekomme Arbeit ), müsste man keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge mehr abführen. Man bekommt ja eh nichts und wenn man was bekommt, dann erst nach langen Kampf.

Was passiert eigentlich wenn ich überhaupt kein Geld bekomme? Das Einkommen (Halbtagsstelle) von meiner Frau reicht nicht aus. Oder gibt es da auch eine Grenze wie viel ein Partner verdienen darf und ab wann es kein Geld gibt? So das der Partner den anderen versorgen muss.

Wie sieht es mit der Mitwirkpflicht der ARGE aus, wie lange dürfen die sich Zeit lassen um so einen Antrag zu bewilligen?

Über Antworten bzw. Tipps würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus.
Jan

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#9836
Re: Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Hallo,

na das ist ja heftig ....

Bezüglich des Hauses gilt folgendes:

selbstgenuztes Eigentum bis zu 120 qm / 130 qm
(§ 12 Abs. 3 Nr. 4 SGB II; bis zu 130 qm sind immer angemessen (DA 12.26), Bezug ist eigentlich §
39WoBauG II, wonach zwischenWohnung und Haus differenziert wird.)


Zu dem Darlehen auf dem Haus ist folgendes zu sagen, die ARGE muss zumindest die Zinslast übernehmen, die Tilgung selbst müsstet ihr selbst aufbringen.

Ob und in welcher Höhe euch Leistungen nach SGB II zustehen kann ich euch von dieser Stelle her nicht sagen, dafür kenne ich eure Daten nicht.

Allerdings hättet ihr die Möglichkeit wenn ihr kostenfrei als Mitglied registriert seit, unsere kostenfreie Leistungsberechnung in Anspruch zu nehmen.
Dies ist und bleibt völlig anonym und eure Daten werden umgehend vernichtet.
Würde euch aber einen kleinen Einblick in den möglichen Anspruch werfen lassen.

Was nun die Berabeitungszeit betrifft, so ist dieser Verwaltungsakt auch abhängig davon ob und inwieweit sämtliche Daten zur Verfügung stehen.
An eurer Stelle würde ich mal mit dem Amtsleiter sprechen damit dieser den Vorgang beschleunigt und evtl. euch bereits Leistungen zur Verfügung stellt.

Hoffe es hilft.

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#9840
Re: Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Zu dem Darlehen auf dem Haus ist folgendes zu sagen, die ARGE muss zumindest die Zinslast übernehmen, die Tilgung selbst müsstet ihr selbst aufbringen.

Was?

Dann kaufe ich mir auch ein Haus, finanziere es zu 100 % fremd bei 0,5 %-Tilgung und lasse das Ganze von der Arge bezahlen!
Steuerzahler

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#9841
Re: Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Hallo Steuerzahler,

na da haben wir ja mal wieder ein Schlaubi

Wir wollen hoffen dass du solltest du ein Eigenheim besitzen und womöglich schon 30 Jahre brav Steuern gezahlt haben, du nicht arbeitslos werden.

Fakt ist nunmal das die Tilgung von der Regelleistung zu erbringen ist, was faktisch für alle Betroffenen eine zusätzliche Belastung darstellt, wohnt jemand zur Miete wird diese sofern angemessen ebenfalls vom Staat übernommen, nur wem dient diese Mietzahlung ?

Für den Betroffenen welcher ein Eigenheim besitzt kommt es am Ende mtl. wesentlich schlimmer!

Würde unser Staat und solche Leute wie Du lieber Arbeitsplätze zur Verfügung stellen statt zu lästern oder diese Menschen herabwürdigend zu behandeln, würde sich dieses Problem würden die Sorgen und Ängste der Menschen wesentlich kleiner sein.

Ihr seit wie Hammeln ..... die Politiker sorgen dafür das Arbeitslose wie Dreck wie Schmarotzer dargestellt werden und ihr trappt ganz artig hinterher, aber wehe es trifft euch eines Tages .... dann ist das Geschrei groß!

Sorry , es ist eine so große Schmierenkomödie was unsere Politiker hier abziehen, nur eines fehlt:

Arbeitsplätze für die Menschen !

Aber dafür haben die Politiker und die Möchtegernsteuerzahler kein Ohr oder Gedanken!

Ist eben leichter über Arbeitslose herzuziehen !

Nachdenkliche Grüße
Sabrina
Sabrina

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#9885
Re: Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Hallo Sabrina,

vielen Dank für Deine Antwort.

Es dürften alle Unterlagen vorliegen, da sich die Sachbearbeiterin seit knapp 3 Wochen nicht gemeldet hat.

Werd mir mal beim Amtsleiter einen Termin geben lassen.

PS:
Hab mich jetzt auch bei euch im Forum angemeldet, aber noch leider keine Bestätigungsmail erhalten.
Deshalb noch mal als Besucher.
Jan

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#9936
Re: Antrag mit Eigenheim vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Hallo,

ich musste bei meiner Anmeldung einen Neuen User Namen nehmen, da Jan schon vergeben ist.

Also nach dem ich gestern bei der Arge angerufen habe. Habe ich erstmal erfahren, dass es eine neue Sachbearbeiterin für mich zuständig ist.

Die muss sich erst mal rein lesen und hat dann noch einige Fragen gestellt die ich Ihr teilweise am Telefon beantworten konnte. Als sie mir meine Fragen nicht beantworten wollte, habe ich bei ihren Vorgesetzten angerufen, da mich die Dame nicht verbinden wollte bzw. konnte.

Der konnte wollte oder konnte auch zu meinen Fall nichts sagen. Fragen hat er auch nicht beantwortet.

Als ich grad meinen Briefkasten entleert habe, siehe an ein Schreiben der ARGE. Natürlich mit neuen Anforderungen von Unterlagen.

Dort verlangen die unter anderem einen „Zins- und Tilgungsplan (Zinssatz monatlich muss ersichtlich sein/Auszug 2005 oder geleistete Raten 2006)“. Einen Zins- und Tilgungsplan habe ich den bereits gegeben. Einen neuen können die auch bekommen, kostet aber 10,- Euro. Wer trägt für so was die Kosten? Die Sachbearbeiterin meinte, die muss ich selber tragen, so was bezahlt die ARGE nicht.

Die Restlichen Anforderungen sehe ich als reine Schikane. Da ich bei ihren Vorgesetzten gemeldet habe.

Der letzte Punkt ist auch Klasse, ich Zitiere:

„Kontoauszüge von Ihrem wie auch dem Konto Ihrer Ehefrau für die Monate Mai und Juni 2006 fortlaufend und ohne Schwärzung“.

Das Schreibe ich auch in den Thread „Kontoauszüge“.

Ich bin es echt leid mich mit denen zu Ärgern. Ich werde mich von einem Anwalt beraten lassen und der soll denen mal antworten. Vielleicht wird dann die ARGE mal ein wenig Kooperativer.

Gruß Maddin
Maddin

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