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EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat?
(1 Leser) (1) Besucher
Arbeitslosengeld II
Zum Ende gehenSeite: 12
THEMA: EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat?
#1200
Re: Re:EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat? vor 12 Jahren, 1 Monat Karma: 11
Hallo Wolfgang,
Deine Lage ist total verfahren,
ich habe alle Deine Beiträge gelesen,sehr intensiv.
Ich kann Dir nur sabrinas Tipp ans Herz legen,aber nicht mehr als Drohnung gegenüber dem Amt,sondern tatsächlich.Nehme Dir eine Wohnung,dass amt scheint es so zu wollen,stelle die entsprechenden Anträge,vergesse nicht den Antrag auf Übernahme der Kaution und auch nicht den Antrag auf Erstausstattung der Wohnung.Wenn die Stadt Berlin meint,dass sie zuviel Geld hat,dann soll sie auch zahlen.
Um die Schulden Deiner Anwältin im Griff zu bekommen,wende Dich an eine Schuldnerberatung.Die Mitarbeiter helfen Dir.Bei Deinem Einkommen,wirst Du nichts zahlen müssen.
Falke
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
#2130
Re: Re:EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat? vor 12 Jahren  
Hi preiskralle,

Das mit der Wohnung ist unwirtschaftlich für mich. Ich würde meinen Krempel gar nicht darin unter bekommen. Uns wenn ich das Grundstück nicht mehr bewohne, dann wird es dadurch zu einem verwertbaren Objekt, was mich aus Sicht des AA in einen wohlhabenden Mann verwandeln würde. Dass die Miete den Verkaufspreis in wenigen Jahren aufbrauchen würde, interessiert ja erst mal nicht. Da das mein Grundstück ist, ist und bleibt es auch für mich der letzte Rettungsanker, nicht auf die Strasse geworfen werden zu können.

Aber ich werde mich trotzdem nicht unterkriegen lassen. ich habe mit der Anwältin gesprochen und ihr klar gemacht, das ich sie nicht gebraucht hätte, wenn ich die 750 € zahlen könnte. Als sie mir Teilzahlungen angeboten hat, hab ich sie gefragt, was sie mir von 1,20 Euro am Tag, die mir für Essen, Kleidung, und Kulturelle Ereignisse wie Oper, Konzerte und Kino noch blieben, wegnehmen möchte. Selbst wenn ich auf Oper, Konzerte und Kino verzichte, nichts mehr esse und nächstes mal nackt zu ihr käme, würde die Abzahlung sich über mein Lebensende hinaus hinzögern.

Daraufhin hat sie etwas mehr Kampfgeist entwickelt und ist in die nächste Instanz gegangen. Ich habe ihr auch gesagt, es sei mir egal, ob ich 350 Euro nicht zahlen kann oder vielleicht tausend oder zweitausend. das hat gewirkt. ich hoffe, es wirkt auch bei den Richtern.

Aber ich habe auch noch was dazugetan. Ich habe die Schreiben vorgelegt, worin das AA bestätigt, welche Unterlagen vorliegen. Außerdem habe ich 2 weitere Eidesstattliche Versicherungen unabhängiger zeugen vorgelegt, die bestätigen, dass sie die Unterlagen mehrfach bei der Arbeitsagentur in den Briefkasten zugestellt haben. Und ich habe eine eidesstattliche Versicherung eines unabhängigen zeugen vorgelegt, dass ein teil der Unterlagen, die angeblich nicht eingereicht worden waren, sich in meiner Akte befanden, als ich das AA besucht habe. Ich bin gespannt, wie sich das AA da raus winden will und wie die Richter nun bei aller Loyalität zum Arbeitsamt entscheiden werden. Der Vor Gott und Gericht weiß man nie wie es ausgeht.

Gruß Wolfgang
Wolfgang

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#2145
Re: Re:EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat? vor 12 Jahren  
die ARGE hat unrecht........ du fällst unter die kategorie "obdachloser" und da muß dir die ARGE den "obdachlosensatz/tag" berechnen!!!!!

sprich die ARGE geziehlt darauf an...............und widerspreche..............
manu

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#2147
Re: Re:EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat? vor 12 Jahren  
gehe mal bitte auf diesen link, habe den entsprechenden artikel nicht gefunden wo ich das mit der laube und hartz gelesen habe............habe aber einen anderen gefunden............

www.netzeitung.de/arbeitundberuf/313140.html
manu

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#3550
Re: Re:EV => kein Geld mehr vom AA! Wer weiß rat? vor 11 Jahren, 11 Monaten  
Hi an Alle, die das interessiert,

erst mal wünsche ich euch allen ein frohes und vor allem erfolgreiches neues Jahr 2006 bei der Durchsetzung eurer Bürgerrechte.

Zum Stand meiner Angelegenheit lässt sich weiter folgendes berichten :

Ich bin zum Arbeitsamt und habe mich als mittellos gemeldet. Daraufhin bekam ich eine Geldkarte mit 345,- €, die ich am Automaten in einem anderen Gebäude einlösen konnte.

Damit war das Geldproblem erst einmal mal gelöst.

Bei dem Besuch habe ich eine Zeugin mitgenommen . Als Die Mitarbeiterin die Akte aufschlug, siehe da, es waren ein Teil der Unterlagen darin enthalten, von denen das Arbeitsamt behauptet hatte, sie fehlen. Ich habe den ganzen Batzen noch mal abgegeben und mir das quittieren auch lassen. Die Mitarbeiterin wollte nicht quittieren, dass nun alles vorliegt. Obwohl sie nichts sehen konnte, was ihrer Meinung nach noch fehlen könnte, quittierte sie mir den Empfang aller eingereichten Unterlagen im Einzelnen .

Zur Sache selber hat sie mir angeboten, ein Darlehen auszuzahlen, damit ich den Durchlauferhitzer kaufen kann, wenn ich alle Einsprüche zurückziehe. Ich wurde eine Woche später noch mal bestellt. Leider hat die Widerspruchstelle die Akte nicht rausgerückt und so ist das geplatzt .

Als ich mich am nächsten ersten wieder beim AA gemeldet habe, weil ich immer noch keinen Bewilligungsbescheid hatte, wurde mir erklärt, dass der längst erteilt worden war. Man hatte nur vergessen, mir einen zuzusenden . Die Dame sagte mir auch, dass ich auf gar keinen Fall die Einsprüche zurücknehmen solle, denn sonst verliere ich sämtliche Rechte. Das sehe ich auch so. Die Mitarbeiterin des AA war so nett und hat mir einen Bescheid ausgedruckt .

Jetzt hat mein Anwältin einen Widerspruch gegen den Kostenbescheid eingelegt. Mit dabei waren Zeugenaussagen in Form von Eidesstattlichen Versicherungen, dass die Unterlagen in den Einzugsbereich des Arbeitsamtes gelangt sind und die Kopien der Bestätigung der Mitarbeiterin, dass die Unterlagen abgegeben wurden.

Reaktion des Arbeitsamtes:

Sie fordern vom Gericht immer noch die Versagung der Prozesskostenhilfe, da keine neuen Informationen vorliegen.

Ich bin jetzt gespannt, wie das Gericht die Angelegenheit nun sieht. Die Entscheidung steht noch aus.

Allgemein möchte ich bemerken:

Ich möchte mich gar nicht darüber beschweren, dass ich für diese Auskünfte insgesamt je 8,80 (für mich und Zeugin beim ersten und zweiten Besuch) und 4,40 €
beim dritten Besuch an Fahrtkosten hatte. Auch beschwere ich mich nicht darüber, dass ich beim ersten mal 7,5 Stunden, dann 2 Stunden und beim dritten Besuch 4 Stunden warten musste .

Ich denke, dass diese Art der Organisation und Abfertigung nur ein einziges Ziel hat: möglichst viele aus dem Bezug zu drängen .

Bei einem Besuch des Arbeitsamtes wurde mit einem Flugblatt vor dem Gebäude vor dieser Agentur gewarnt. In dem Flugblatt wurden viele der Dinge geschildert, die mir auch widerfahren sind.
Ich denke, dass mehr Öffentlichkeit und Zusammenarbeit immer gut ist.
Darum möchte ich hier auf den Organisator des Flugblattes hinweisen:

FAU*IAA
Gewerkschaft
Freie Arbeiterinnen Union Berlin, Anti Hartz AG
Straßburger Strasse 38
10405 Berlin
Tel 030 - 28 70 08 04
E-Mail faub@fau.org
Internet www.fau.org
Anti-Hartz AG dienstags 18:00 - 20:00

Ich möchte bemerken, dass ich diese Gewerkschaft nicht kenne, aber deren Ziele, die man mir in dem Gespräch mitgeteilt hat, klingen sehr plausibel und machbar .
wolfgang.bln

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