Guten Tag Forum,
da ich mich nun langsam dumm gesucht habe nach den für mich passenden Informationen versuche ich es hier, in der Hoffnung, dass mir jemand helfen kann.
Letztes Jahr im November bekam ich einen 1€-Job aufgewzängt. Gut, dachte ich so bei mir, bevor du gar nichts machst, machst du halt das. So weit, so gut.
Da ich erhebliche Problem mit meinem Rücken sowie Knien habe, ließen durch diese Arbeit die Folgen nicht lange auf sich warten. Ergo bin ich fast jede Woche zum Arzt gerannt, der mich dann krank schrieb; Überweisung zum Orthopäden, der mir selbiges auch noch bestätigte, dass ich eben diese Arbeit nicht machen kann (noch nicht, denn ich bekam auch Krankengymnastik verschrieben).
Mir fiel nicht auf, dass meine Krankenkarte zum Ende des Jahres 2005 verfällt ich bekam von der Krankenkasse auch keine neue zugesandt, sodass ich erst mit dieser in Kontakt treten musste. In dieser Zeit konnte ich folglich nicht zum Arzt (soweit ich das weiß).
Ich erschien dann auch nicht mehr bei der mir zugewiesenen "Arbeitsstelle" weil ich die Arbeit ohnehin nicht machen kann.
Somit kam dann nun auch bald Post vom Amt, in der mir gesagt wurde, dass mir nun Kürzungen des SG bevor stünden; jeweils um 30%.
Zwei Kürzungen sind nun schon durch, ich bekomme seit März nun gar nichts mehr überwiesen.
Zur Erklärung: ich wohne noch zu Hause, sodass dies grade noch geht, denn sonst müsste ich verhungern (hier ein Dank an meine verständnisvolle Mutter!).
Nun kam letzte Woche erneut Post, aber diesmal vom Vermieter, der uns mitteilte, dass das Amt nun auch die Miete gekürzt hat (das Amt hat weder mir, noch meiner Mutter vorher Bescheid gesagt - einfach nichts).
Dürfen die das? Meine Mutter kann sich das partout nicht leisten finanziell.
Und weiter gehts:
Im März bekam ich erneut Post vom Amt. Ab dem 24. April werde ich einen halbjährigen Kurs "zur Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt" belegen, d.h. ich werde lernen wie man Bewerbungen schreibt

und wie man im Internet nach Stellen sucht
und noch einiges mehr.
Meine Überlegung konsequenterweise war, dass doch dann die Sperre/Kürzung aufgehoben werden müsste, da ich schließlich an einer Maßnahme vom Amt teilnehme.
Meine SB meinte nur, dass dem nicht so sei, weil das eine (mein Nichterscheinen bei jener Arbeitsstelle) mit dem andern (seltsamer Kurs) nichts zu tun hätte.
Auch hier die Frage, ist das rechtens?
Der Witz ist, dass ich kein Praktikum, weil unentgeltlich, machen darf obwohl ich Stellen hätte.
Ich weiß echt bald nicht mehr, was ich machen soll, da ich mich in diesem ganzen Wirrwar auch nicht auskenne.
Und die vom Amt sagen mir auch nichts weiter, wenn ich jetzt allein leben würde, würde ich doch über kurz oder lang auf der Strasse sitzen, weil ja nun auch noch der Mietanteil fehlt.
Was kann ich denn tun?
Ich bedanke mich im voraus für hilfreiche Antworten und verbleibe mit Grüßen.
Maris Mortis