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verfügbar werdendes Vermögen zur Umschuldung?
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Arbeitslosengeld II
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THEMA: verfügbar werdendes Vermögen zur Umschuldung?
#5859
verfügbar werdendes Vermögen zur Umschuldung? vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 0
Hallo

Ich habe mal paar Fragen zu meiner Finanzlage...

Ich bin selbständiger Ingenieur. Die Geschäfte laufen seit einer Weile arg schlecht, deswegen habe ich Ende letzten Jahres ALG II beantragt und nun auch bekommen.

Ich hatte mich 1993 zu einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfond überreden lassen. Konfrontiert mit meiner Finanzlage hat mir die Bank nun angeboten, den Kredit vorzeitig abzulösen. Spekuliert hat sie zunächst auf die kreditabsichernde LV zzgl. ca. 5000,-, die noch aufzutreiben wären. Im Zuge der Offenlegung von Details meiner gesamten Finanzlage stießen wir noch auf meine andere LV, die mit für die Altersabsicherung geplant war, deren Wert ca. 5000 höher liegt, bei deren Auflösung also kein zusätzlicher Betrag nötig wäre.

Bei der ganzen Sache ist ja noch zu beachten, dass die LVs evtl. als Vermögen beim ALG II zu berücksichtigen wären...
Die kreditabsichernde LV wäre mit rund 10000,- bisher gezahlten Beiträgen und etwas mehr Rückkaufwert incl. Überschüssen eigentlich wirtschaftlich verwertbar (mit 102% fließen mehr als 90% der gezahlten Beiträge zurück), ist aber wegen Verpfändung zur Kreditabsicherung unerreichbar für das Jobcenter.
Bei der anderen LV, die ich zum Juli letzten Jahres erstmal beitragsfrei gestellt habe, stehen gut 22000,- Beiträgen seit 1996 rund 14500,- Rückkaufwert incl. Überschüssen gegenüber, also rund 66% und sie wäre somit wirtschaftlich nicht verwertbar fürs Amt, also derzeit sicher vor ihm...

Beim ersten Modell mit der kreditabsichernden LV ändert sich nichts am Status der anderen LV, aber es wären 5000,- aufzutreiben. Die monatliche Belastung sinkt um rund 250,- für die Darlehenszinsen und die eine LV.

Beim zweiten Modell wären keine 5000,- aufzutreiben, aber 10000,- aus der bisher kreditabsichernden und dann freien LV wären wirtschaftlich verwertbar. Die könnte ich aber zur Bezahlung der Kreditkartenschulden nehmen von derzeit rund 7000,-, 3000-3500,- wären dann übrig, was unter der Grenze von Lebensjahre x 200,- wäre.
Die monatliche Belastung wäre um insgesamt gut 400,- niedriger, was die Lücke zwischen meinen derzeitigen Ausgaben und ALG II auf 300,- senken würde, die eine Weile aus dem "Überschuss" zu decken wären (während ansonsten zwischen 600 und 700,- Lücke monatlich und die 5000,- einmalig zu decken wären, wozu ich allenfalls meine Mutter weiter anpumpen könnte, der diese Belastung aber eigentlich zu viel wäre...)
Aaaaber die bisherige Altersvorsorge wäre futsch...
Bzw. auf vorhandene 7 Jahre gesetzliche Rentenkasse reduziert...
Könnte man aber vielleicht wieder aufbauen, wenn's eines Tages wieder besser aussieht, da dann ja monatlich mehr dafür verfügbar wären (die bisherigen Ausgaben für Fond-Kredit und -LV abzgl. der dann nicht mehr anfallenden Steuerersparnisse)

Das zweite Modell wäre insofern verlockender, da es die kurzfristigen Finanzprobleme besser löst, statt neue aufzuwerfen...
Wie sieht es aber mit der frei werdenden und dann wirtschaftlich verwertbaren LV aus: Geht die Umschuldung so einfach, ohne dass das Amt zwischenfunkt?

Bevor ich beim Amt die Situaition schildere, möchte ich doch vorm Wecken schlafender Hunde lieber hier Rat suchen..
Mueck
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Fresh Boarder
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graphgraph
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