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Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!?
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Arbeitslosengeld II
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THEMA: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!?
#4662
Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo zusammen.

Da ich den foglenden Fall (meinen eigenen Fall) einfach für unglaublich frech halte möchte ich mich mit aller Kraft dagegen wehren und hoffe auch durch ein Forum wie dieses ein paar Informationen und Hilfmittel an die Hand zu bekommen, um mein Vorhaben durchzuziehen.

Vorab: Ich habe mittlerweile eine Arbeit gefunden und bin (zum Glück) nicht mehr auf dieses Amt angewiesen. Hierbei geht es mir nur noch um das Prinzip dass diese Leute in den Arbeitsagenturen nicht tun können was sie wollen und mit bedürftigen Menschen nicht umgehen dürfen wie sie wollen.

Nun die Geschichte:

Von August 2005 bis November 2005 erhielt ich 711 Euro Arbeitslosengeld II (Hartz IV) für Unterhalt und Miete. Seit Mitte November 2005 habe ich einen festen Arbeitsvertrag und habe den unterschriebenen Vertrag gleich nach Erhalt (Anfang November) an die Arbeitsagentur übermittelt.

Von dort kam bis in den Dezember hinein keinerlei Rückmeldung, auch das ALGII für Dezember wurde noch gezahlt. Selbstverständlich habe ich das Geld auf einem separaten Konto "geparkt", weil mir klar war, dies später zurück zahlen zu müssen. Auch die Hälfte des Novermbergehaltes habe ich dort zurückgelegt.

Da ich im Laufe des Dezembers immernoch keine Rückmeldung erhalten habe, schrieb ich die Arbeitsagentur erneut an und forderte sie auf mir eine "Schlussrechnung" zu senden, worin die überzahlten Beträge den ausstehenden Zahlungen wie Bewerbungskosten usw. gegenübergestellt sein sollten. Sprich - ich wollte nachvollziehen können wir sich der Betrag der "Endabrechnung" zusammensetzt und erkennen können ob alle ausstehenden Zahlung wie Fahrtkosten und Bewerbungskosten nun endlich gezahlt werden (worauf ich seit August 2005 warte und ebenfalls keine Rückmeldung erhalten habe). In diesem Schreiben übermittelte ich auch die erste Abrechnung (November 2005).

Anfang Januar kam endlich ein Schreiben von der Arbeitsagentur: Ich solle NACH MEHRFACHER AUFFORDERUNG alle Kontoauszüge und Lohnabrechnugen INKLUSIVE Dezember 2005 zur Neuberechnung meiner Leistungen einreichen. Dies SEI DIE LETZTE AUFFORDERUNG sonst erlöschen meine Ansprüche.

Tja, da guckste...! :-x

Egal..., ich habe mich nur kurz darüber geärgert und prompt die Antwort vorbereitet. Allerdings hielt ich die Aufforderung alle Nachweise auch für Dezember 2005 zu liefern schlichtweg für einen Irrtum, denn im Dezember 2005 war ich wie bereits mehrfach gemeldet nicht mehr bedürftig - und das definitiv. Ich habe also alle Kontoauszüge bis einschließlich NOvermber 2005 und nochmals die November-Lohnabrechnug kopiert und an die Arbeitsagentur gesendet.

Gestern erhielt ich ein Antwort-Schreiben von der Arbeitsagentur welches mir schlichtweg die Sprache verschlagen hat: Ich verliere meinen Anspruch, da ich meinen Arbeitsbeginn nicht rechtzeitig bekannt gegeben habe und des weiteren werde ich als "nicht mehr vertrauenswürdig" eingestuft, da ich nicht alle erforderlichen Unterlagen eingereicht habe. Direkt im Fließtext steht eine Zahl "1100 Euro", die ich bis zu einem definierten Datum zurückzahlen soll, ohne jegliche Erläuterung wie sich diese Zahl zusammensetzt. Außerdem sind mir sämtliche Ansprüche für Zukunft untersagt!!!

So...! Und nun ist für mich das Maß voll! Ich möchte kein Geld mehr von diesem Amt und habe auch Dank meiner vorsorglichen Rücklage keine Probleme dieses Geld zurückzuzahlen. Trotzdem werde ich alles mögliche tun um diese Frechheit anzufechten.

Ich finde das alles immernoch unglaublich! Was haltet ihr davon? Welche Gesetzte und Paragraphen gibt es, die zu dieser Thematik passen?

Vielen Dank
GoaFeeling

Ganz nebenbei bemerkt: Ich werde als "nicht mehr vertrauenswürdig" eingestuft obwohl ich freiwillig zu einem Job gewechselt habe, bei dem ich netto ca. 50 Euro weniger verdiene, als ich Unterstützung von diesem Amt erhalten habe! Das muss man sich mal vorstellen...
GoaFeeling

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#4669
Re: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
hi goafeeling..............


ich kann deinen missmut hier verstehen............... jedoch sehs positiv...............

du hast einen job und hast von der ARGE keine strafanzeige bekommen wegen zu unrecht gezahlter leistungen..............

lass den kopf nicht hängen und falls das problem zu groß wird,nimm dir einen anwalt!


gruß manu
manu

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#4672
Re: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo Manu,

nein, so geht das nicht. Wenn alle so denken, können die Agenturen nämlich doch tun was sie wollen. Und da mit jedes mal der Hut hochgeht wenn ich daran nur denke, werde ich mich dagegen wehren.

Ich stelle mir nur vor ich würde so arbeiten! Ich wäre längst entlassen... *grrrr*

Gruß,
GoaFeeling
GoaFeeling

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#4677
Re: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten  
hi goefeeling............



wie oft mußten wir lesen das leute die ähnliches wie du durchgemacht hast zum schluß noch eine anzeige bekommen haben!!!


das ist kein witz,das ist fakt!!!!


sorry......ist so...............


gruß manu
manu

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#4678
Re: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 42
Grüß dich,

bevor ich an meiner Wut ersticke; würde ich die örtliche Zeitung kostenlos informieren. Meine Erlebnisse in ebenfalls örtlichen Meetings verschiedener Gruppen äußern ... wenn das nicht´reicht ... tja, das liegt allein bei dir. Grüßele Farnmausi
Farnmausi
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Natürlich spreche und rate ich nur aus persönlicher Erfahrung
 
#4692
Re: Tatsächlich "nicht vertrauenswürdig" ?!? vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 0
Bei soviel Dreistigkeit und Unverschämtheit fallen mir nur die folgenden Tipps ein:

Ein weiteres Schreiben an die Agentur verfassen und diesmal noch klarer zum Ausdruck bringen, dass sich hier ignorant verhalten wird.

In dem Brief auffordern, dass Dir die Zusammensetzung des Betrages detailliert erklärt wird.

Die örtliche Presse informieren, damit auch andere Bürger motiviert werden, sich solche Verhaltensweisen nicht mit der Einstellung gefallen zu lassen, dass "das alles" ja ohnehin nix bringt.

Örtliche Arbeitsloseninitiativen informieren, ggfs. per email; dann musst Du nicht überall erscheinen.

und sich dann ganz schnell davon ablenken, damit man nicht anfängt, darüber nachzudenken, wieviele geistige Tiefflieger unsere Staatsgelder verwalten.

LG
Muggel
Muggel
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