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Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden????
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Arbeitslosengeld II
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THEMA: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden????
#3303
Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden???? vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hi!
Bin Alg2er & da mein alter Wagen den Geist aufgegeben hat, haben mir meine Eltern einen gebrauchten Wagen geschenkt.
Leider nicht den Wagen direkt, sondern in Form von 5000 Euros, die ich sofort abgehoben habe und fuer 4500 einen Wagen geholt habe.
Jetzt haben sich ja meine Vermoegensverhaeltnisse veraendert. daher meine Frage:
Da ich sonst nix besonderes Besitze komme ich ueber den Freibetrag nicht drueber, aber zaehlen die jetzt die 5000 als Einkommen (gut, dass es nicht mehr war, irgendjemand sagte, 5000 ist die magische Grenze fuer Autos) jetzt als Einkommen, so dass ich selber fuer Essen und Miete schauen muss????? Wenn ja, wieviele Monate denn? Leider habe ich das Geld ja waehrend meines Leistungsbezuges bekommen....
Ich mein,ich kann mein Auto ja nicht essen und verkaufen (zwingen) ist auch quatsch, weil es ausdruecklich fuer das Geschenk (AUTO) gebundenes Geld war.
Wie schnell muss ich denen Bescheid sagen??????
Vielen Dank, wenn jemand was weiss........
Kurti

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#3307
Re: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden???? vor 11 Jahren, 10 Monaten  
hi kurti


normalerweise mußt du sofort nach bekanntgabe eines haben-betrages deine ARGE informieren..........

allerdings frage ich mich warum du das geld nicht bar erhalten hast......... warts mal ab. das gibt scherereien mit deiner ARGE......... nimm dir einen anwalt für sozialrecht.... sollte die ARGE mucken, dann sagst du ganz einfach . das war für´s auto........so das ich "mobil" bin und mehr chancen auf den arbeitsmarkt habe..............


ich würde in deinem falle einen anwalt konsultieren!!!!!! und merke ........ nur bares ist wahres!!!!!!!



gruß manu
manu

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#3308
Re: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden???? vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hallo Kurti,

dein Anliegen scheint für Dich ein größeres Problem zu werden.

Da es sich um eine Überweisung handelt besteht Meldepflicht gegenüber deiner ARGE über die Höhe des Geldes welches du per Überweisung erhalten hast.

Ich kann und darf Dir hier keine Ratschläge geben welche nicht dem Gesetz entsprechen würden, daher muss ich Dir schreiben das wenn man Geld auf die Bank bekommt dieses gemeldet werden muss und das es sich hierbei natürlich auf deine Leistungen nach SGB II auswirken kann.
Es gilt das Zuflussprinzip und gleich aus welchem Grund sind dieses Einnahmen ob Geschenke oder Geldeinnahmen aus Verkäufen aus Arbeit oder sonstigem, diese Gelder sind als Einnahmen zurechenbar.

Einzige Ausnahme wäre evtl. ein Darlehen auch Privatdarlehen welches man zu einem bestimmten Zwecke erhält und zurückbezahlen muss, hier könnte ich mir gut vorstellen das dies nicht unbedingt anrechenbar wäre:whistle:

Da d i e s ja bei dir nicht so ist ... bleibt mir keine andere Möglichkeit als dir zu schreiben das dir der Betrag angerechnet werden wird.
Leider, ist so .... ich habe die Gesetze nicht gemacht.

Eine Rechtsanwalt wie von manu vorgeschlagen ...ztztztzt ... naja ... erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.

Wenn alle Stricke reißen sollten, und du diese Summe angerechnet bekommen solltest, bliebe Dir noch die Möglichkeit in Form einer Ratenzahlung von max. 10% deiner Regelleistung diese Summe an die ARGE zurückzuführen, da du dieses Geld ja bereits zum Kauf eines Fahrzeuges benutzt hat um besser Arbeit finden zu können.

Leider ist dies so, ich hoffe ich habe dir trotzdem helfen können .....
Also Kopf hoch Kurti es wird schon werden.

Wichtig ist immer: Bei Ärger mit dem Amt immer ruhig,besonnen und sachlich bleiben.

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#3347
Re: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden vor 11 Jahren, 10 Monaten  
interresaant mit den 10 % !!!!!!!!!!!!!!!!
auf welche Paragraphen darf ich mich da berufen??
bis denne
Kurti

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#3348
Re: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden vor 11 Jahren, 10 Monaten  
Hallo Kurti,

erst einmal ... lese den letzten Beitrag von mir nochmals genau durch ....

und wenn nötig ein weiteres mal ..

Die Rückzahlung welche du ansprichst würde ich aus dem § 23 Abs. 1 SGB II ableiten.

Zwar steht es dort bezogen auf einen anderen Sachverhalt, jedoch muss man hier dann ebenfalls von einem Darlehen ausgehen und diese wäre mit max. 10% der Regelleistung zu tilgen.

Unter SGB II Leistungen versteht man die Grundsicherung zum Lebensbedarf, allein dies schließt eine höhere Rückzahlung bereits aus.

Das Amt kann nicht sagen du musst jetzt bis zur Tilgung deines Geschenkes auf Leistungen verzichten ... hier würde die Wohnungslosigkeit und die Ernährung nicht nur gefährdet ... sondern bereits erzwungen.
Hier würde sich das Amt strafbar machen !!!!

Um deine Versorgung weiterhin zu gewährleisten darf max. 10% deiner Regelleistung einbehalten werden.
Ob das Amt dich nun auffordern kann dein Fahrzeug zu veräußern müsste man genau Recherchieren .... mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt.

Allerdings glaube ich dies eher nicht, erst recht nicht wenn du Glaubhaft machen kannst das du dieses Fahrzeug zur besseren Arbeitsplatzsuche brauchst.

Hoffe ich habe ein klein wenig Licht ins Dunkeln bringen können, auch wenn ich selbst heute nicht gerade meinen besten Tag habe

Also Kurti ... nochmal durchlesen ...wer sucht der findet und vor allem .... na ????
OKI ... Kopf hoch !!!

Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina

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#3349
Re: Muss Wiehnachts-Geschenk Zwangsverkauft werden vor 11 Jahren, 10 Monaten  
ich musste wirklich 3 mal lesen
hmm, ja leider stand im Ueberweisungsbetreff halt was von Geschenk, allerdings, unser Pfarrer wuerde die Moeglichkeit eines unverzinsten Darlehens auch schon als "Geschenk des Himmels betrachten".
Ich versuche auf jeden Fall, das beste draus zu machen!!

Vielen, vielen lieben Dank!!!
Kurti

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