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Bedarfsgemeinschaft und Konto
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Arbeitslosengeld II
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THEMA: Bedarfsgemeinschaft und Konto
#14722
Bedarfsgemeinschaft und Konto vor 10 Jahren, 1 Monat Karma: 0
Hallo zusammen!
Ich bin seit dem 4.8.06 wegen meinem Rücken krankgeschrieben. Da bei uns (meine Verlobte mit Ihrer Tochter und unserem gemeinsamen Sohn) alle irgendwelche Beschwerden haben wurde uns vom Arzt eine Familienreha angeraten. Diese haben wir beantragt und bewilligt bekommen. Am 29.8.07 sollten wir uns in der Rehaklinik einfinden und die Reha sollte vorerst 3 Wochen dauern. In dem Brief der Krankenkasse (den ich bei der ARGE als Nachweis eingereicht habe) stand auch ausdrücklich, das diese Maßnahme auf bis zu 6 Wochen verlängert werden kann. Da ich wegen einer laufenden Kontopfändung derzeit kein Konto habe bekomme ich mein Geld immer per Scheck immer zum ersten jeden Monats nach hause.
Für eine Rehamassnahme braucht man Geld und die Fahrkosten mußte ich auch vorstrecken. Aus dem Grund habe ich bei der ARGE angerufen und um eine vorzeitige Barauszahlung gebeten. Mir wurde ein Rückruf der Leistungsabteilung bis zum 23.8.07 zugesichert. Als an dem Donnerstag der Rückruf nicht kam habe ich um 16:55 Uhr nochmal angerufen und die Sache erklärt. Mir wurde gesagt ich soll einfach nochmal zur ARGE fahren und mich für das Notfallzimmer der Leistungsabteilung anmelden. Als ich dort ankam wollte man mich unverrichteter Dinge wieder nach hause schicken, da ich ja das Geld für den laufenden Monat bekommen habe und somit kein Notfall sei. Auf diese billige Art und Weise wollte ich mich allerdings nicht abspeisen lassen, da ich ja extra von der Hotline dorthinbestellt wurde und das Benzin bei uns auch nicht auf den Bäumen wächst. Die einfache Fahrstrecke beträgt immerhin 12 km. Ich bastand also darauf, mit der Leistungsabteilung zu sprechen und konnte dann mit der Leiterin der Abteilung, einer Frau R., telefonisch sprechen. Die Dame, die mich mit der Frau R. verbunden hat sagte mir, ich brauche mich nicht aufregen, eine solche begründete Vorauszahlung sei kein Problem. Die Frau R. hat sich am Telefon dann allerdings anders angehört, man müsse das alles erstmal prüfen und eine Zusage könne nicht gemacht werden. Als ich jedoch um eine konkrete Zu- oder Absage bat wurde sie pampig und laut. Ich habe dem ganzen dann nochmal Nachdruck verliehen, indem ich sagte, das ich in dem Fall dann wohl zur Amtsleiterin gehen würde. Als Antwort kam nur ein hämisches: Das können Sie sich sparen, die ist nicht da. Nach dem Gespräch habe ich dann doch noch das Zimmer der Amtsleiterin aufgesucht, die jedoch wirklich nicht da war. Ich habe das ganze jedoch der Vorzimmerdame vorgetragen, die mir kopfschüttelnd sagte, das ich mir keinen Kopf machen müsse, da so eine Vorauszahlung eine ganz normale Sache wäre, und sie sich wundert warum die Frau R. sich so sperrt.
Am Freitag kam natürlich kein Rückruf und ich hatte das ganze Wochenende befürchtungen, das ich die Reha doch noch absagen muß, weil das Geld einfach fehlt. Montags kam dann der Anruf der Frau R., wo sie mir mitteilte, das ich am Dienstag mein Geld in Bar abholen kann, jedoch nur unter Vorbehalt der Rückforderung. Auf meine Frage, was damit gemeint sei antwortete sie, es könne ja sein, das mir das Geld gesperrt wird. Etwas überrascht sagte ich, in der Zeit meiner Reha werde ich ja bestimmt keinen Arbeitsplatz ablehnen oder ähnliches. Darauf meinte Sie nur, wir haben ja auch noch andere Möglichkeiten Ihnen das Geld zu sperren.
Als ich am folgenden Morgen in der Arge mein Geld abholen wollte kam ich mir vor wie beim Stasiverhör: Neben der guten Frau die mir das Geld auszahlen sollte saß Frau R. noch mit im Zimmer. Diese fragte mich als erstes, warum ich kein Konto habe. Nachdem ich den Sachverhalt erklärt habe sagte sie, das interessiert nicht, ich müsse ein Konto haben! Ohne das ich darauf reagieren konnte fing sie dann gleich an, ich würde ja in einer Eheähnlichen Gemeinschaft leben, schließlich fahre ich ja auch mit der Familie zur Reha. Als ich daraufhinb sagte, das wir nicht zusammen wohnen und auch nicht gemeinsam wirtschaften sagte sie nur, das wäre Ihr egal, für eine Bedarfsgemeinschaft müße man nicht zusammen wohnen! (Dazu habe ich nur das folgende gefunden: www.anwaltseiten24.de/arbeitsrecht/infos...chaft-existiert.html). Anschliessend wurde mir das Geld ausgezahlt.

Dann kam die Reha, die dann um eine Woche bis zum 26.8. verlängert wurde (leider ohne großen Erfolg, aber das ist ein anderes Thema)

Am 27.9. holte ich dann abends meine Post ab, die ich bis dahin Postlagernd aufbewahren lies. Dabei befand sich auch der Brief, den ich als PDF angehängt habe. Ich finde den Inhalt unverschämt und die Fristsetzung bis 30.9. für eine Frechheit, da in der ARGE bekannt war, das ich zur Raha bin und diese unter Umständen bis zum 10.10. dauern könnte. Meiner Meinung nach war das reine Schikane um mir zu zeigen wie schnell man das Geld sperren kann.

Was soll ich tun, vor allem, da ich mit weiteren Schikanen in der näheren Zukunft rechne?

Viele Grüße
Brummer
Brummer
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#14723
Re: Bedarfsgemeinschaft und Konto vor 10 Jahren, 1 Monat Karma: 0
Hallo nochmal,
da der Upload nicht funktionierte habe ich den Brief mal auf nen Freehostplatz geladen:
brummer123.bravehost.com/arge.gif
Da es mit Weiterleitung nicht funzt die Adresse bitte kopieren und in die Adresszeile kopieren (Ohje, wie kompliziert )

Viele Grüße
Brummer<br><br>Post ge&auml;ndert von: Brummer, am: 07/10/2007 18:46
Brummer
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