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Hallo,
Da ich neu bin, kurz meine Eckdaten:
Seit 03/07 arbeitslos wegen Insolvenz des Arbeitgebers. Davor nur 9 Monate im Anstellungsverhältnis, davor 2 Jahre selbständig, davor 10 Jahre Angestellter. Das bedeutet seit 03/07 ALG II.
Die Betriebseinstellung des Arbeitgebers war 02/07.
Antrag der Insolvenz war 01/07, Ablehnung mangels Masse war 02/07. Betriebsschliessung übrigens wegen Steuerhinterziehung des Inhabers durch das Finanzamt.
Nachdem die Gehälter für 11/06 und 12/06 bereits ausblieben, habe ich vorsorglich Insolvenzgeld beantragt (02.01.07). Kündigung erhalten am 15.01.2007 zum 28.02.2007. Habe ersatzweise ALG vom 02.01.07 bis 28.02.07 erhalten. Soweit alles ok.
Habe meine ausstehenden Gehälter eingeklagt, da sie Zusatzzahlungen und Mehrarbeitsvergütung beinhalteten.
Es ging um ca. 9000,00 €. Habe am 20.01.07 einen Titel über diese Summe erwirken können.
Der Insolvenzgeldkasse zögerte die Insolvenzgeldzahlungen bis Ende Mai hinaus, wegen fehlender Verträge, Urkunden, Bescheinigungen, Berechnungen, Urteile. Alle wurden in Wochenabständen als fehlend eingefordert.
Nachweislich hat die ARGE Eingangsdaten gefälscht. Längst vorliegende Schriftstücke wurden nach vergangenen 2 Wochen erneut eingefordert, lägen nicht vor.
Schliesslich und letztendlich wurde mir eine Auszahlung des Insolvenzgeldes über 4.900 € (Grundgehälter) zugesagt, wenn ich den erworbenen Titel einsende, damit die ARGE Ihren Anteil überschreiben kann, somit sich das gezahlte Insolvenzgeld wiederholen kann. Ich tat es. Ein Fehler...
Nicht nur, dass die ARGE monatliche Abschlagszahlungen des ehemaligen Arbeitgebers in Höhe von 150,00 € als Vermögenszuwachs mit 40,00 € monatlich abzieht, sie gibt den Titelbeschluss nicht mehr heraus, so dass ich auch nicht weiter klagen kann. Kommentar der Insolvenzkasse: "Sie können ja klagen, wenn Sie das nötige Kleingeld aufbringen können."
Kennt sich jemand aus? Die Klage hat mich knappe 2.500 € und gefühlte 850 Millionen Nerven gekostet, das schaff ich nicht nochmal.
Danke, Thomas
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