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Hilfe! ALG II Nebenverdienst nicht angeg. Strafe?
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Arbeitslosengeld II
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THEMA: Hilfe! ALG II Nebenverdienst nicht angeg. Strafe?
#11892
Hilfe! ALG II Nebenverdienst nicht angeg. Strafe? vor 11 Jahren Karma: 0
Ein herzliches Hallo an alle,

ich glaube ich bekomme ein großes Probleme mit der Arge und habe mittlerweile ganz schön große Panik. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn ich ein, zwei Stellungnahemn von "Erfahrenen" oder Meinungen zu meiner Lage erhalten könnte. Das würde mir sehr helfen, da ich Ende der Woche einen Termin bei der Arge habe und überhaupt nicht weiß, wie ich den Leuten gegenüber treten soll. Hab ziemlich viel Schiss, daß die den kompletten Maßnahmekatalog (Strafen) aus dem Ärmel zeihen, weil Sie endlich ma 'ne doofe erwischt haben.

Folgendes: Ich bin ledig und beziehe Alg 2 seit März. Ich habe spontan für 2 verlängerte Wochenenden einen Promoterjob über einen Freund für eine Werbeagentur angenommen. Diese Jobangebote waren sehr kurzfristig (sprich Don. angerufen, "kannste morgen arbeiten?") und ich hatte somit keine Zeit bei der Arge vorzusprechen, um mich zu informieren oder abzumelden oder wie auch immer. Vor dem zweiten Jobangebot war ich allerdings dort und habe generell nachgefragt was man alles berücksichtigen muß, um einen Nebenverdienst anzumelden bzw.

Dort wurde mir dann sehr bestimmt erklärt was ich alles ausfüllen sollte, vom Arbeitgeber vor der Beschäftigung auszufüllen war und so weiter und so fort. Klang alles sehr umständlich und zeitaufwendig und vielleicht war die Dame von der Arge auch nich so fit in dem Thema. Es klang ziemlich kompliziert und unverständlich, was auch nicht durch Nachfragen besser wurde. Eher wurde die Auskunftstelle sehr patzig, so daß ich mich vom ALG II abmelden wollte, was aber auch nich so einfach ging (Nachweiß Arbeitsstelle usw.) und was ich mir denn denken würde. Ein riesen Aufstand und genervt nach Hause. Hatte halt keinen Bock auf diesen ganzen Abwicklungskram, der auch zeitlich damals nicht möglich war.

Deshalb habe ich nachträglich einfach bei meiner Werbeagentur nachgefragt, wie die eigentlich den Lohnabrechen. Die hatten mich als geringfügig Beschäftigtem beim Arbeitsamt gemeldet und rechneten über Lohnsteuerkarte ab. Fein dachte ich mir, weil kein Bock mehr auf diesen Behördenwahnsinn und die werden sich schon melden. Schließlich meldet meine Agentur mich ja dort.Also kein schlechtes Gewissen und betrügen würde ich ja auch nicht.

Ja, und jetzt haben sie sich auch gemeldet und sagen ich hätte zuviel Leistung erhalten. Das wußte ich ja auch vorher.
Aber mittlerweile hab ich aber auch herausgefunden, daß das eine Ordnungswidrigkeit ist.
Scheiße! Und ein bischen blauäugig.

Was können die denn alles erwirken?

Ich möchte auch nicht, daß die Agentur Probleme kriegt und ich bei denen zusätzlich als Staatsschmarotzer darstehe.

Und wieviel Geld bleibt mir von meinem Lohn?

Ich habe einmal ca. €600 brutto und einmal €1220 brutto verdient. Jeweils für ein verlängertes WE im Monat.

Was kann ich denn alles absetzten an Pauschalen?
Sind auch Aufwendeungen für Arbeitskleidung für den Einsatz. Spesen wie Übernachtung, Essen. etc. möglich.
Sind das dises beschrieben Werbungskosten im Merkblatt?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir vielleicht jmd. helfen kann und mir ein paar Information zukommen läßt. Allein damit ich nicht nur mit dem Wissen aus dem "Merkblatt für Arbeitssuchende" in das Gespräch gehe und die mich zusammen stauchen. Das kann ich nämlich gar nicht gebrauchen im Moment. Leider hat meine Internetrecherche zu diesem Thema nicht viel gebracht.

Es wäre sehr hilfreich von Euch. Ich bedanke mich vielmals im Voraus für Eure Aufmerksamkeit und die Unterstützung.

Vielen Dank und beste Grüße

Nadine








nadehr
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#14696
Re: Hilfe! ALG II Nebenverdienst nicht angeg. Strafe? vor 10 Jahren, 1 Monat Karma: 0
nadehr schrieb:
Ein herzliches Hallo an alle,

ich glaube ich bekomme ein großes Probleme mit der Arge und habe mittlerweile ganz schön große Panik. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn ich ein, zwei Stellungnahemn von "Erfahrenen" oder Meinungen zu meiner Lage erhalten könnte. Das würde mir sehr helfen, da ich Ende der Woche einen Termin bei der Arge habe und überhaupt nicht weiß, wie ich den Leuten gegenüber treten soll. Hab ziemlich viel Schiss, daß die den kompletten Maßnahmekatalog (Strafen) aus dem Ärmel zeihen, weil Sie endlich ma 'ne doofe erwischt haben.

Folgendes: Ich bin ledig und beziehe Alg 2 seit März. Ich habe spontan für 2 verlängerte Wochenenden einen Promoterjob über einen Freund für eine Werbeagentur angenommen. Diese Jobangebote waren sehr kurzfristig (sprich Don. angerufen, "kannste morgen arbeiten?") und ich hatte somit keine Zeit bei der Arge vorzusprechen, um mich zu informieren oder abzumelden oder wie auch immer. Vor dem zweiten Jobangebot war ich allerdings dort und habe generell nachgefragt was man alles berücksichtigen muß, um einen Nebenverdienst anzumelden bzw.

Dort wurde mir dann sehr bestimmt erklärt was ich alles ausfüllen sollte, vom Arbeitgeber vor der Beschäftigung auszufüllen war und so weiter und so fort. Klang alles sehr umständlich und zeitaufwendig und vielleicht war die Dame von der Arge auch nich so fit in dem Thema. Es klang ziemlich kompliziert und unverständlich, was auch nicht durch Nachfragen besser wurde. Eher wurde die Auskunftstelle sehr patzig, so daß ich mich vom ALG II abmelden wollte, was aber auch nich so einfach ging (Nachweiß Arbeitsstelle usw.) und was ich mir denn denken würde. Ein riesen Aufstand und genervt nach Hause. Hatte halt keinen Bock auf diesen ganzen Abwicklungskram, der auch zeitlich damals nicht möglich war.

Deshalb habe ich nachträglich einfach bei meiner Werbeagentur nachgefragt, wie die eigentlich den Lohnabrechen. Die hatten mich als geringfügig Beschäftigtem beim Arbeitsamt gemeldet und rechneten über Lohnsteuerkarte ab. Fein dachte ich mir, weil kein Bock mehr auf diesen Behördenwahnsinn und die werden sich schon melden. Schließlich meldet meine Agentur mich ja dort.Also kein schlechtes Gewissen und betrügen würde ich ja auch nicht.

Ja, und jetzt haben sie sich auch gemeldet und sagen ich hätte zuviel Leistung erhalten. Das wußte ich ja auch vorher.
Aber mittlerweile hab ich aber auch herausgefunden, daß das eine Ordnungswidrigkeit ist.
Scheiße! Und ein bischen blauäugig.

Was können die denn alles erwirken?

Ich möchte auch nicht, daß die Agentur Probleme kriegt und ich bei denen zusätzlich als Staatsschmarotzer darstehe.

Und wieviel Geld bleibt mir von meinem Lohn?

Ich habe einmal ca. €600 brutto und einmal €1220 brutto verdient. Jeweils für ein verlängertes WE im Monat.

Was kann ich denn alles absetzten an Pauschalen?
Sind auch Aufwendeungen für Arbeitskleidung für den Einsatz. Spesen wie Übernachtung, Essen. etc. möglich.
Sind das dises beschrieben Werbungskosten im Merkblatt?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir vielleicht jmd. helfen kann und mir ein paar Information zukommen läßt. Allein damit ich nicht nur mit dem Wissen aus dem "Merkblatt für Arbeitssuchende" in das Gespräch gehe und die mich zusammen stauchen. Das kann ich nämlich gar nicht gebrauchen im Moment. Leider hat meine Internetrecherche zu diesem Thema nicht viel gebracht.

Es wäre sehr hilfreich von Euch. Ich bedanke mich vielmals im Voraus für Eure Aufmerksamkeit und die Unterstützung.

Vielen Dank und beste Grüße

Nadine








buzzu
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#14698
Re: Hilfe! ALG II Nebenverdienst nicht angeg. Strafe? vor 10 Jahren, 1 Monat  
Hallo Nadine,

nun ganz schlau wurde ich nicht durch deine Ausführungen ... etwas durcheinander das ganze.

Jedoch wenn Du deine Arbeitsstelle gemeldet hattest und auch die Einkommen angegeben hattest ist dies keine Ordnungswidrigkeit.

Eine Ordnungswidrigkeit kann es nur dann sein wenn Du dein Einkommen nicht angegeben und zusätzlich noch Hartz IV bezogen hast.
Auch evtl. Unwissen ist keine Entschuldigung zu der anstehenden Ordnungswidrigkeit.

Ist leider so das die Damen und Herren auf der ARGE oft selbst keine oder wenig Ahnung haben und der kleine Mann/Frau dies letztlich ausbaden müssen.

Eine evtl. Überzahlung musst du natürlich Rückerstatten, dies kannst Du jedoch auch auf Raten tun.

Was nunmehr dein Einkommen anbelangt, so hast du da Sozialversicherungspflichtig auch Anspruch auf Erstattung deiner Unkosten wie Fahrtgeld und anderes.
Rechtsgrundlage hierfür bildet § 11 SGB II.

Weiterhin stünden dir neben den Erstattungsfähigen Unkosten der Arbeit bis zu einem Gehalt von 800.-€ Brutto 20% des Einkommens und von 800.-€ bis 1200.-€ weitere 10% des Einkommens als Freibetrag zu.
Der Freibetrag ist letztlich zwar vom Bruttoeinkommen zu rechnen jedoch vom Nettoeinkommen in Abzug zu bringen.

Wenn Du nun diese Woche auf deinen Termin gehst, würde ich einfach darlegen das es nie in deiner Absicht stand etwas zu verschleiern oder etwas nicht anzugeben sondern du es schlichtweg nicht wusstest und dir niemand trotz nachfragens eine anständige Auskunft gab.

Hoffe es hilft dir ein wenig.... und Kopf hoch !

Sei lieb gegrüßt
Sabrina
http://www.sozialer-brennpunkt.de
Sabrina

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