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Kündigung aus gesundheitlichen Gründen
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Anträge / Bescheide
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THEMA: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen
#4759
Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo alle:) ich arbeite seit zwei Jahren fest angestellt in einem Callcenter. Nun bin ich seit September krank, weil ich einen Hörsturz bekommen habe.Mein Arzt empfiehlt mir, aus gesundheitlichen Gründen zu Ende März zu kündigen.
Habe deshalb beim Arbeitsamt kurz angerufen, um zu erfahren, ob es da eine Sperre gibt. Mir wurde gesagt, dass ich sofort nach meiner Kündigung aus gesundheitlichen Gründen und einem attest meines Arztes mich beim Arbeitsamt arbeitslos melden muss. Dann gebe es auch keine Sperre. Ich finde das etwas riskant, dass ich kündige ohne vorher beim Arbeitsamt gewesen sei. Aber als ich persönlich da war (und eine gute Stunde in der Warteschlange wartete, bis ich dran kam), hat mich eine derdrei Empfangsdamen tatsächlich wieder weggeschickt. Solle wiederkommen, wenn ich mich arbeitslos melden will.
Habt Ihr so schon mal von einem ähnlichen Fall gehört?
Dora

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#4763
Re: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 42
Hi Dora,

gehe davon aus das du noch krank geschrieben Bist. Mit Attest begibst du dich sofortz wieder zum Amt und läßt dich "arbeitssuchend" im PC registrieren. Möglichst lasse dir dies schriftlich bestätigen und nehme einen Zeugen mit. Die Damen verhalten sich unüblich und haben weder von ihrer Informationspflicht noch von Arbeitsvorschriften gehört. Gebe keine Orginale(Kopien) raus. Grüßele Farnmausi
Farnmausi
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Natürlich spreche und rate ich nur aus persönlicher Erfahrung
 
#4764
Re: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hi Farnmausi,
Du meinst, ich solle das Attest nicht im Original, sondern nur als Kopie abgeben, ja? Habe ich das richtig verstanden oder meinst Du, ich soll nichts von beiden abgeben und mich "nur" arbeitssuchend melden?
Danke für Deine Mühe und Grüße
Doris
Dora

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#4765
Re: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 3
hi dora,

wenn du wie von farnmausi vorgeschlagen zum arbeitsant geht und dich arbeitssuchend meldest wirst du eine sperre bekommen.was willst du beim arbeitsamt solange du krank geschrieben bist auch zeugen wie von dem moderator farnmausi vorgeschlagen werden dir da nicht helfen,wenn du seinem vorschlag folgst bekommst du bestimmt eine sperre.das wäre einfach entschuldige aber einfach dumm.solange du krank bist bist du krank und wenn dein chef dir kündigen möchte soll er es tun dan ist daß problem schon vom tisch,wenn du wieder gesund wirst und hast die kündigung noch nicht kannst du ja deinem job weiter nach gehen. gruss heinz
Heinz59
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#4780
Re: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Heinz, diese Tätigkeit im Callcenter werde ich lt. Arzt nicht mehr ohne hohes gesundheitliches Risiko ausführen können. Der Hörsturz könnte dann noch schlimmer wiederkommen. Habe doch Kopfhörer den ganzen Tag auf und telefoniere.
Die Ohren sind noch nicht wieder in Ordnung, also ich kann jetzt nicht so arbeiten.
Warum sollte ich denn eine Sperre bekommen?
Dora

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#4782
Re: Kündigung aus gesundheitlichen Gründen vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo,

ich selbst habe zuletzt aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. Bei mir besteht ein Verdacht auf Multiple Sklerose, was immerhin viel ungreifbarer ist als ein Hörsturz und bei mir auch nicht körperlich sichtbar ist. Ich habe damals dem Amt schriftlich erklärt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen gekündigt habe, weil ich durch den psychischen Stress durch Mobbing Gefahr gelaufen bin, einen Schub der Krankheit nach der anderen zu riskieren, letztlich im Rollstuhl zu landen und nie wieder wirklich arbeiten zu können. Von meinem Neurologen habe ich auch ein Attest bekommen, dass er mir geraten hat, die Arbeitsstelle aufzugeben.

Das Amt hat mir daraufhin nicht einen einzigen Tag Sperre gegeben.

Ich würde dir raten, wirklich nur zum sich arbeitslos melden zum Amt persönlich gehen. Der Rest kann schriftlich erfolgen. Das hat bei mir wunderbar geklappt und man kann schriftlich alles immer einfacher ein bisschen drastischer machen als mündlich.

Du kannst ja auch ruhig so argumentieren, dass du bei Taubheit dann irgendwann erstmal gar nicht mehr arbeiten können wirst, weil zu dann ja z.B. erstmal die Gebärdensprache lernen müsstest. Man muss den Mitarbeitern beim Amt scheinbar immer alles auf drastische Weise verdeutlichen. Die selbst fühlen sich scheinbar so sehr auf der sicheren Seite, dass sie von allein nie auf solche Lebensumstände kommen würden... Aber andere Menschen haben diese nunmal...

Viele Grüße!
Bianka

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