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Drohungen bei Maßnahme
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THEMA: Drohungen bei Maßnahme
#9405
Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 2
Eine gute Freundin von mir ist Hartz 4 Betroffene und macht gerade so eine dreimonatige (Zwangs)Trainingsmaßnahme mit angeschlossenen Praktikum in einer Firma. Heute nun rief sie mich an und erzählte mir, das der Leiter dieser Einrichtung sich zusammen mit einer Mitarbeiterin der ARGE vor der versammelten Mannschaft aufgebaut hat und eine Erklärung abließ.Es wurde den 23 Frauen gesagt, das jeder der keinen Praktikumsplatz vorweisen kann,damit seine Faulheit unter beweis stellen würde(Wortwörtlich), eben sein Desinteresse wieder Arbeit zu finden und durchaus auch mit Sanktionen zu rechnen habe. Die Frauen haben nun tierische Angst, da es extrem schwierig ist, eine Praktikumsstelle zu finden.

Meine Meinung iss ja nun, mal abgesehen von der riesen Schweinerei eh schon eingeschüchterten Frauen auch noch zu drohen und sie zu diffamieren , das auch der Bildungsträger verpflichtet ist, Praktikumsplätze zu beschaffen. Und was die Sanktionen angeht, bin ich der meinung das solche durch nichts gerechtfertigt wären.

Aber ich würde gerne eure Meinung wissen!!
heiko98527
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#9414
Re: Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 11
Hallo Heiko,

Du hast Recht, es ist ganz schön dreist um es milde auszudrücken.
Es kann und muß in diesem Fall nur eine Antwort geben.
Klage wegen Beleidigung, Diskriminierung, Verunglimpfung, amschließend Klage auf Schmerzensgeld da durch diese Aüßerungen starke Depressionen auf getreten sind.
Hier muß diesen Leuten ganz klar gesagt werden, dass sich Teilnehmer an Trainingsmaßnahmen o. Umschulungen
diese Diskriminiereung nicht gefallen lassen müssen, brauchen und dürfen.
Du hast an anderer Stelle mal sinngemäß gefragt wie der
Kampf gegen das Unrecht aussehen soll und wann er anfängt.
Der Kampf hat bereits begonnen und auch dieses ist ein Teil des Kampfes. Es zwingt die Gerichte Urteile zu fällen, die allen Betroffenen zu gute kommen. Ich kenne kein deutsches Gericht, dass hier nicht den Umstand der böswilligen Beileidigung erkennt und gegen
den o. die betroffenen entscheiden würde.
Auch die Mitarbeiterin der ARGE hätte unabhängig von der Klage eine saftige Dienstaufsichtsbeschwerde.
Weiter hätte ich alles getan, das dieser Sachverhalt durch Presse und Medien geht.
Wovor haben die Frauen Angst? Wenn sie kein Praktikumsplatz finden, was in euern Raum sowieso sehr schwer ist, dann muß die ARGE einen stellen. Wenn sie das nicht kann, kann sie auch keine Sanktionen verhängen.
Selbst die Drohnung mit Sanktionen in diesem speziellen Fall stellt eine Nötigung dar und das ist strafbar.
Hier kann man nicht mehr viel raten. Hier kann man nur fordern. Fordere Deine Bekannte auf sich mit allen anderen zu wehren. Bewegt etwas im Raum Suhl auch mit solchen Maßnahmen. Hört auf Untertane zu sein! Habt keine Angst vor der eigenen Choarage.<br><br>Post ge&auml;ndert von: Falke, am: 28/06/2006 07:10
Falke
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#9417
Re: Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 1
@Falke hat recht. Wehren. Denn das ist unter aller Sau. Mir scheint immer mehr ARGE Mitarbeiter haben als Pflichlektüre &quot; Mein Kampf &quot; und setzen dann das um.<br><br>Post ge&auml;ndert von: Zumutbarkeiten, am: 28/06/2006 08:34
Zumutbarkeiten
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#9423
Re: Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 2
Ihr habt natürlich recht und ich werde den Frauen auch empfehlen dagegen vorzugehen, aber wie ihr euch denken könnt, sind die massiv eingeschüchtert. Das war ja auch nicht die erste Anmache die sie über sich ergehen lassen mussten. Einige haben auch Kinder und werden sich schon alleine aus Angst um die Zukunft der Kleinen zurückhalten, aber versuchen werde ich es!!!
heiko98527
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#9432
Re: Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: -6
Also aufgrund der eh schon angespannten Lage in der sich die Kursteilnehmerinnen befinden sowas vom Stapel zu lassen ist schon allerhand, was würde denn der Leiter machen wenn es die Kursteilehmerinnen nicht gäbe, etwa Arbeitslosengeld beziehen? Aber so ähnlich habe ich es auch schon erlebt, am letzten Tag eines Wiedereingliederungskurses wurde uns auch mündlich vermittelt was von uns zu halten ist und wie schlecht unsere Chancen stehen desweiteren wurde wir darüber Informiert das sich keiner Kinder anschaffen kann wer kein Geld hat. Selbst auf dem Arbeitsamt hieß es mir gegenüber schon mal das ein Kind ja in meinem Fall auch vollkommen ausreicht, erwiedern konnte ich damals darauf hin gar nichts, bin nach Hause und hab mich ausgeheult da ich zwei Kinder geboren habe. Heiko, das ist Seelische Grausamkeit, was gäben wir dafür unseren kleinen Sohn bei uns zu haben zu können. Aber was läßt man sich nicht alles gefallen nur um nicht negativ aufzufallen, es gibt Situationen da möchte man solchen Leuten am liebsten ins Gesicht springen, sind wir eigentlich blöd das wir uns immer wieder unseren Anstand waren?

Mit den Praktikumsplätzen habe ich bisher (2 mal) immer sehr gute Erfahrungen gemacht, eine kostenlose Arbeitskraft nimmt jeder sofort gern aber die Möglichkeiten werden auch von Region zu Region verschieden sein.
Grüße Tammy
Tammy
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Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, nicht mehr Druckmittel gegen Arbeitslose ( Heinrich Franke)
 
#9479
Re: Drohungen bei Maßnahme vor 11 Jahren, 5 Monaten Karma: 11
Heiko,
ich kann mir vorstellen, dass die Frauen eingeschüchtert sind und es auch weiter werden, wenn nichts unternommen wird. Sei Du die Stimme der Frauen,
gehe mit Deiner Bekannten zum Amt, damit Du dann auch als Zeuge auftreten kannst. Jeder hat das Recht sich einen Beistand zu den Ämtern mit zu nehmen. Geht gleich in die &quot;Chefetage&quot;. Du wirst ein Wunder erleben, denn im Beisein von Zeugen wirst Du die ARGE nicht wieder erkennen. Es werden sogar Zugeständnisse gemacht, die auch &quot;intern&quot; bleiben sollen.
Mach Deine Region auf solche Fälle aufmerksam.
Ich mache wenn mir solche Fälle zu Ohren kommen kleine Flyer mit dem Sachverhalt und diese gehen dann in hunderten von Briefkästen auf die Reise. So erfahren viele Einwohner wie es tatsächlich aussieht.
Solche kleinen Flyer kosten nicht viel Geld. Kopierpapier, Tunerfarbe und etwas Zeit.
Ich habe Menschen um mich gescharrt, die mich hierbei unterstützen.
Verteile die Flyer auf den Demos, auch wenn &quot;nur&quot; 200 Menschen da sind, dass ist ein Anfang. Viele nehmen die Flyer mit nach Hause. Dort werden sie vor deren Freunde bekannte und Verwante gelesen und schon bist Du in der Mundpropaganda.
Es gibt kleine Betriebe, die von ihrem Kopierpapier abgeben, es gibt welche, die Tunerfabe sponsieren. Man muß diese Kleistbetriebe nur ansprechen, denn die meisten Gewerbetreibende kommen selbst aus der Arbeitslosigkeit und wissen wie schnell man dort wieder landen kann, auch als Unternehmer und deshalb wissen sie auch um die Situation und kennen die Areit der Ämter und ARGEN.
Ich bin mir sicher, das es auch bei Euch Leute gibt, die Dich im Raum Suhl unterstützen werden.
@ Zumutbarkeiten, wenn Du meinst das die ARGE diesem &quot;Pflichtlektüre&quot; hat und diese umsetzt, dann halte denen das &quot;Manifest&quot; entgegen und setze es um.
@ Tammi, lasse Dich ´nicht von solchen schwachsinnigen Geschätz von Deiner Linie abbringen. Dieses Land braucht Kinder, denn Kinder sind unsere Zukunft und unsere Aufgabe ist es diese Zukunft vorzubereiten. Kinder sind das schönste was es gibt und wir müssen alles daran setzen, dass sie in Frieden und Sicherheit aufwachsen können. Dazu gehört die radikale Veränderung dieses menschenverachtende &quot;Sozialsystems&quot;. Es muß Schluß sein damit, dass Jugendliche von der Schule in die Arbeitslosigkeit gehen müssen, weil dieser Staat nichts dagegen unternimmt. Da nützt auch das neue &quot;Elterngeld&quot; nichts. Es sind keine 1.800 € sondern 67 % vom Netto. Wie hoch das Nettogehalt hier im Osten ist, darüber brauchen wir nicht zu reden. Die Begünstigungen in diesem land werden ausschließlich für den Westen gemacht.
Falke
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