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Diskriminierung durch die Bundesagentur für Arbeit
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Allgemeines
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THEMA: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Arbeit
#8723
Re: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Ar vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: 1
Ich denke das da eine Menge Frust im Spiel ist.

Da eine Bewerbung zeit- und kostenintensiv ist, ist mir lieber wenn z.B. 27 - 35 Jahre gesucht wird und das ehrlich angegeben ist. Dann weis ich das dieser AG sowieso kaum was zahlen will, zum anderen spare ich mir Zeit und Geld indem ich soetwas übergehe.

Auch macht es z.B. keinen Sinn wenn ein technischer Verkäufer gesucht wird und man Bäcker gelernt hat. Man besitzt ja garnicht die Kenntnisse die zur Bewältigung der Stelle erforderlich sind.

Also Stellenbeschreibungen sind für beide Seiten notwendig.

Und von mir aus kann ein AG fordern was Er will, solange es nicht gegen gute Sitten verstößt.

Wenn ich dadurch einen vernünftigen Job erhalte ist es ok.
Zumutbarkeiten
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graphgraph
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#8727
Re: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Ar vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Auch macht es z.B. keinen Sinn wenn ein technischer Verkäufer gesucht wird und man Bäcker gelernt hat.

Eine Berufsbezeichnung ist keine Diskriminierung, eine Kompetenzanforderung auch nicht.

"Kein Mann", "nicht über 40", "kein Moslem", "kein Türke" ist kein Beruf und keine Kompetenz, sondern eine Diskriminierung.
(Diese Unterschiede zu verstehen erfordert allerdings eine gewisse Kompetenz)

"Ich will keinen über 40" verstösst gegen den Anstand, und gegen die europäische Antidiskriminierungsrichtlinien bzgl. Arbeit.

Aber ich sehe, dass ich da recht alleine auf weiter Flur stehe mit meiner Indignation.

Na dann lasst euch mal schön weiter diskriminieren.
Dabei will ich nicht weiter stören.

Grüsse
guido

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#8748
Re: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Ar vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: -1
Nun lassen wir uns erstmal durchschnaufen, denn wie du es sagt, es ist nicht sonderlich moralisch solche Anforderungen zu stellen, aber nach meiner Sicht ist das auch keine Diskriminierung, Moral ist leider in entsprechenden Etagen scheinbar fehl am Platz. Unter diesem würde ich verstehen wenn man beim Vorstellungsgespräch hört, da man z. B . wegen einer Behinderung nicht genommen wird oder weil man weiblich ist und den Beruf gelernt hat und wird dennoch nicht genommen obwohl man dafür qualifiziert ist. Aber ich denke das sich über diese Formulierung noch nicht einmal unsere Gesetzesgeber einig sind, sonst kämen sie mit einer klaren Regelung (sie sind glaube ich zur Zeit darüber im Bundestag oder - rat eine Lösung zu finden) schneller "zu Bodde".
hagestolz
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#8752
Re: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Ar vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: 1
Sorry,
wenn man höflich antwortet ist es noch lange kein Grund jemanden anzugreifen.


Und es schön wenn man weis das es noch Menschen mit " Kompetenz " gibt. Das beruhigt mich ungemein.

Werde ich statt demnächst höflich zu sein in der Zeit lieber eine Bewerbung schreiben bzw. mal 1 bis 2 Firmen kontakten. Bringt mir persönlich mehr als über alle Ungerechtigkeiten zugrübeln.

So hat eben jeder seine Sichtweise.<br><br>Post ge&auml;ndert von: Zumutbarkeiten, am: 16/06/2006 23:11
Zumutbarkeiten
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#8763
Re: Diskriminierung durch die Bundesagentur für Ar vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: 11
Hallo Guido,

ich muß, mich der Meinung vieler Vorredner anschließen.

Wenn 10 mal eine Altersbegrenzung dasteht, so heißt es nicht, dass sie auch 100 % so gemeint ist. Ich werde
nächsten Monat 50 und ich habe seit März diesen Jahres wieder Arbeit. Die Stelle, die ich besetze war mit Altersbegrenzung 35 ausgeschrieben. Aber ich war frech. Ich habe keine bewerbung geschrieben, sondern bin selbst in die Firma und habe sofort das persönliche Gespräch gesucht. Ich habe noch wärend des Gespräches den Zuschlag bekommen und entscheidend dafür
waren meine Berufserfahrungen, mein Fachwissen und meine Kompotenz. Ich muß gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben eine bewerbung geschrieben habe. Ich bin immer persönlich in die Firmen gegangen, weil ich der Meinung bin das das mehr bringt als irgendwelche
&quot;Schönschreiberein&quot;.
Falke
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
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