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(Demo) Französisches Vorbild
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THEMA: (Demo) Französisches Vorbild
#8315
Re: (Demo) Französisches Vorbild vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Kai schrieb:
Farnmausi schrieb:
Liebe Leut´s,

wir sind keine Franzosen , wir sind Deutsche! Und mit allem Respekt; unsere Verwandten, Bekannten, Freunde haben nicht nur uns - sondern der ganzen Welt gezeigt;

Widerstand geht ohne Gewalt und jahrzehnte Mauern fallen

Also - wer es nicht kapiert mag auswandern - aber es geht ohne GEWALT!!!

Farnmausi


Stimmt!

Wir sind keine Franzosen sondern Deutsche Feiglinge !


@Kai
Stimmt! Die meisten Deutschen sind obrigkeitsgläubig!

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Die neoliberale Hegemonie muß gebrochen werden!.

Kapitalisten mitsamt Lobbyisten und deren parlamentarischen
Marionetten bestimmen den Zeitgeist. Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) oder McKinsey, Consulting Group, Roland Berger und vor allem die Bertelsmann-Stiftung, die mit irrwitzigem Geld- und Presseaufwand den Menschen den Neoliberalismus als Heilslehre durch Maßnahmen wie "Du bist Deutschland" eintrichtern wollen. Wenn dann noch führende Vertreter dieser Spezies von einer Ausdifferenzierung der Gesellschaft schwafeln, dann müssen bei uns alle Alarmglocken klingeln, denn dann ist noch eine größere Kluft zwischen Arme und Reiche gemeint.

Der real existierende Kapitalismus betreibt eine konsequente Umverteilung von unten nach oben. Dieser Ausplünderungsprozeß der elitären Oberschicht muß gestoppt und umgekehrt werden.

Die Sprache die wir sprechen darf nicht von den staatlichen Ausbeutern und den neoliberalen
Aposteln diktiert werden, oder anders ausgedrückt: Wie der Widerstand gegen die Herrschenden auszusehen hat, lassen wir uns nicht vorschreiben, denn alles andere wäre ja geradezu eine Kapitulationsunterzeichnung, und wer möchte schon vor den immer brutaleren Angriffen der Neoliberalisten samt ihren Claqueuren kampflos aufgeben? Man kann es nicht immer wieder laut genug sagen, Agenda 2010 und die Harz-Gesetze fördern die zunehmende Prekarisierung, Verarmung, Entrechtung, Ausgrenzung und Entwürdigung immer größerer Bevölkerungsgruppen. Mit lammfrommen Protesten und Latschdemos ist es nicht mehr getan. D. h. aber nicht, daß ich uneingeschränkt Gewalt befürworte, nein, ich halte mich lediglich die Option des bürgerlichen Ungehorsams offen. Allerdings, sollte das gesellschaftliche Klima sich weiter stark zu unseren Ungunsten verändern, ist natürlich auch eine viel härtere Gangart – ich denke da an Frankreich - denkbar. Angesichts der forcierten Angriffe von Staat und Kapital, ist Loyalität gegenüber diesem Staat alles andere als angebracht. Sicherlich wird die gesellschaftliche Polarisierung auch das Klassenbewußtsein bei einigen Mitstreitern forcieren. Autoritäre, obrigkeitsstaatliche Orientierungen gehört aus unseren Köpfen restlos getilgt. Gegen den Mainstream der Eliten muß eine Gegenkultur der Unterschichten aufgebaut werden, die den bürgerlichen Mief aus unseren Reihen peu a peu und konsequent verdrängt.
Wer die Macht über die öffentliche Meinung hat, hat auch die politische Macht, unabhängig davon wer gerade regiert. Die öffentliche Meinung ist manipulierbar - leider können wir das immer wieder hautnah miterleben.

Von Frankreich lernen, heißt Siegen lernen!
Für die herrschende elitäre Oberschicht gibt es seit Frankreich keine Garantie mehr, daß die Prekarisierten, Ausgegrenzten und Erniedrigten auf Dauer stillhalten.

In den entwickelten Industriestaaten ist der Trend zu beobachten, daß die Löhne für die (noch) arbeitenden Schichten sinken und immer mehr Armutslöhne eingeführt werden, gleichzeitig aber die Rechte der Arbeiter abgebaut und die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden, bzw. die Belastungen durch Arbeitsverdichtung und Arbeitszeitverlängerung kontinuierlich zunehmen, aber anderseits die wirklich Reichen durch steuerliche Entlastungen und Profitmaximierung (fast sämtliche Reformen beschleunigten die Profitmaximierung der Wohlhabenden und der Kapitalisten) immer reicher werden, und nicht mehr wissen, wie sie das Ausbeutergeld ausgeben können. Die Klassengegensätze kehren mit erschreckender Brutalität zurück. Der Kapitalismus zeigt wieder ganz unverhüllt seine häßliche Fratze. Die
marxistische Kapitalismusanalyse hat nichts an Berechtigung eingebüßt. Zur Zeit sehen wir eine Re-Proletarisierung immer größerer Bevölkerungskreise. Die elitäre, plutokratische Oberschicht möchte uns wieder zu Parias machen. Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich ist von den Herrschenden gewollt. Äußerst bedenklich ist der zügige Ausbau des staatlichen Repressionsapparates mit allen seinen demokratieabbauenden Facetten. Diese Angriffe von Staat und Kapital dürfen wir nicht so einfach hinnehmen. Solidarität ist jetzt gefragt! Die Herrschenden versuchen aber uns gegeneinander auszuspielen. Da werden die Noch-Beschäftigten gegen Erwerbslose aufgehetzt und so getan, als seien die Erwerbslosen allesamt Drückeberger, die nur faul in der sozialen Hängematte rumlümmeln.

Eine Spaltung in West- und Ostdeutsche, Deutsche oder Nichtdeutsche, Jung oder Alt, Gesunde oder Kranke, Kopfarbeiter oder Handarbeiter, Männer oder Frauen, Erwerbslose und Nichterwerbslose darf es nicht geben. Gegen Staats- und Kapitalausbeutung ist solidarischer und entschlossener Widerstand von elementarer Wichtigkeit.

Ich traue keiner Partei mehr. Sind sie an den Futtertrögen der Macht, werden sie schnell korrupt! Wir brauchen eine kämpferische außerparlamentarische Opposition APO,
um die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.

Alle Macht den Räten, brecht dem neoliberalen Staat die Gräten!

Barny54
Barny54

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#8354
Re: (Demo) Französisches Vorbild vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Barny54 schrieb:
Kai schrieb:
Farnmausi schrieb:
Liebe Leut´s,

wir sind keine Franzosen , wir sind Deutsche! Und mit allem Respekt; unsere Verwandten, Bekannten, Freunde haben nicht nur uns - sondern der ganzen Welt gezeigt;

Widerstand geht ohne Gewalt und jahrzehnte Mauern fallen

Also - wer es nicht kapiert mag auswandern - aber es geht ohne GEWALT!!!

Farnmausi


Stimmt!

Wir sind keine Franzosen sondern Deutsche Feiglinge !


@Kai
Stimmt! Die meisten Deutschen sind obrigkeitsgläubig!

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Die neoliberale Hegemonie muß gebrochen werden!.

Kapitalisten mitsamt Lobbyisten und deren parlamentarischen
Marionetten bestimmen den Zeitgeist. Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) oder McKinsey, Consulting Group, Roland Berger und vor allem die Bertelsmann-Stiftung, die mit irrwitzigem Geld- und Presseaufwand den Menschen den Neoliberalismus als Heilslehre durch Maßnahmen wie "Du bist Deutschland" eintrichtern wollen. Wenn dann noch führende Vertreter dieser Spezies von einer Ausdifferenzierung der Gesellschaft schwafeln, dann müssen bei uns alle Alarmglocken klingeln, denn dann ist noch eine größere Kluft zwischen Arme und Reiche gemeint.

Der real existierende Kapitalismus betreibt eine konsequente Umverteilung von unten nach oben. Dieser Ausplünderungsprozeß der elitären Oberschicht muß gestoppt und umgekehrt werden.

Die Sprache die wir sprechen darf nicht von den staatlichen Ausbeutern und den neoliberalen
Aposteln diktiert werden, oder anders ausgedrückt: Wie der Widerstand gegen die Herrschenden auszusehen hat, lassen wir uns nicht vorschreiben, denn alles andere wäre ja geradezu eine Kapitulationsunterzeichnung, und wer möchte schon vor den immer brutaleren Angriffen der Neoliberalisten samt ihren Claqueuren kampflos aufgeben? Man kann es nicht immer wieder laut genug sagen, Agenda 2010 und die Harz-Gesetze fördern die zunehmende Prekarisierung, Verarmung, Entrechtung, Ausgrenzung und Entwürdigung immer größerer Bevölkerungsgruppen. Mit lammfrommen Protesten und Latschdemos ist es nicht mehr getan. D. h. aber nicht, daß ich uneingeschränkt Gewalt befürworte, nein, ich halte mich lediglich die Option des bürgerlichen Ungehorsams offen. Allerdings, sollte das gesellschaftliche Klima sich weiter stark zu unseren Ungunsten verändern, ist natürlich auch eine viel härtere Gangart – ich denke da an Frankreich - denkbar. Angesichts der forcierten Angriffe von Staat und Kapital, ist Loyalität gegenüber diesem Staat alles andere als angebracht. Sicherlich wird die gesellschaftliche Polarisierung auch das Klassenbewußtsein bei einigen Mitstreitern forcieren. Autoritäre, obrigkeitsstaatliche Orientierungen gehört aus unseren Köpfen restlos getilgt. Gegen den Mainstream der Eliten muß eine Gegenkultur der Unterschichten aufgebaut werden, die den bürgerlichen Mief aus unseren Reihen peu a peu und konsequent verdrängt.
Wer die Macht über die öffentliche Meinung hat, hat auch die politische Macht, unabhängig davon wer gerade regiert. Die öffentliche Meinung ist manipulierbar - leider können wir das immer wieder hautnah miterleben.

Von Frankreich lernen, heißt Siegen lernen!
Für die herrschende elitäre Oberschicht gibt es seit Frankreich keine Garantie mehr, daß die Prekarisierten, Ausgegrenzten und Erniedrigten auf Dauer stillhalten.

In den entwickelten Industriestaaten ist der Trend zu beobachten, daß die Löhne für die (noch) arbeitenden Schichten sinken und immer mehr Armutslöhne eingeführt werden, gleichzeitig aber die Rechte der Arbeiter abgebaut und die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden, bzw. die Belastungen durch Arbeitsverdichtung und Arbeitszeitverlängerung kontinuierlich zunehmen, aber anderseits die wirklich Reichen durch steuerliche Entlastungen und Profitmaximierung (fast sämtliche Reformen beschleunigten die Profitmaximierung der Wohlhabenden und der Kapitalisten) immer reicher werden, und nicht mehr wissen, wie sie das Ausbeutergeld ausgeben können. Die Klassengegensätze kehren mit erschreckender Brutalität zurück. Der Kapitalismus zeigt wieder ganz unverhüllt seine häßliche Fratze. Die
marxistische Kapitalismusanalyse hat nichts an Berechtigung eingebüßt. Zur Zeit sehen wir eine Re-Proletarisierung immer größerer Bevölkerungskreise. Die elitäre, plutokratische Oberschicht möchte uns wieder zu Parias machen. Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich ist von den Herrschenden gewollt. Äußerst bedenklich ist der zügige Ausbau des staatlichen Repressionsapparates mit allen seinen demokratieabbauenden Facetten. Diese Angriffe von Staat und Kapital dürfen wir nicht so einfach hinnehmen. Solidarität ist jetzt gefragt! Die Herrschenden versuchen aber uns gegeneinander auszuspielen. Da werden die Noch-Beschäftigten gegen Erwerbslose aufgehetzt und so getan, als seien die Erwerbslosen allesamt Drückeberger, die nur faul in der sozialen Hängematte rumlümmeln.

Eine Spaltung in West- und Ostdeutsche, Deutsche oder Nichtdeutsche, Jung oder Alt, Gesunde oder Kranke, Kopfarbeiter oder Handarbeiter, Männer oder Frauen, Erwerbslose und Nichterwerbslose darf es nicht geben. Gegen Staats- und Kapitalausbeutung ist solidarischer und entschlossener Widerstand von elementarer Wichtigkeit.

Ich traue keiner Partei mehr. Sind sie an den Futtertrögen der Macht, werden sie schnell korrupt! Wir brauchen eine kämpferische außerparlamentarische Opposition APO,
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Barny54


Was hat den die letzte Demo bewirkt?

richtig!
nichts!

Soviel zur Friedlichen Montagsdeno Made in Deutschland!

Die Demo war so intressanr das man im ganzen Land noch andere veranstaltungen statt finden ließ!

Angefangen von der Demo gegen rechts bei uns in Düsseldorf bis hin zu dieser merkwürdigen Love Parade für Schlagersänger die man im hohen Norden veranstaltet hatte.

Wir sind zwar keine Franzosen aber in Sachen kampf für ein besseres leben können wir von denen noch eine Menge lernen.
Freiheit ,einheit,Brüderlichkeit das sind Sachen die für die Menschen dort hinten selbstverständlich sind.

Aber der Deutsche kennt diese begriffe nicht!
Woher auch!
Wenn man unsere Geschichte zurück verfolgt fällt ganz schnell auf das wir nie frei waren!

Von einheit und Brüderlichkeit will ich erst garnicht reden!
kai

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#8505
Re: (Demo) Französisches Vorbild vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: 2
Wie lange noch warten??


Ich habe mir jetzt sehr viele der Beiträge in diesem und anderen Foren durchgelesen, wollte halt erst wissen was andere für eine Meinung zum Thema haben. Dazu kann ich sagen das ich mit vielen übereinstimme. Auch mich betrifft Hartz4 und ALG2 und das schon seit geraumer Zeit.
Was ich immer mal wieder lesen musste, sind die üblichen Diffamierungen von ALG2 Beziehern als Schmarotzer und Arbeitsscheue die immer noch zu viel Geld bekommen. Dazu kann ich zumindest zu meiner Person sagen, ich bin unverschuldet in diese Situation geraten (Firmenpleite) und reiße mir den A… auf um wieder mein eigenes Geld zu verdienen. Ich habe sogar freiwillig einen 1 Euro Job gesucht und gefunden, obwohl mir diese moderne Art des Sklavenhandels zuwider ist. Ja und was die Höhe der ALG2 Hilfe angeht, jeder der davon betroffen ist, weis das es am untersten Limit dessen liegt was man zum überleben braucht. Solche Bemerkungen über Schmarotzer und arbeitsscheue können eigentlich nur von Menschen kommen, die „noch“ Arbeit haben, sich sicher fühlen und der Propaganda der etablierten Fernsehsender und Politiker auf den Leim gegangen sind. Es ist ja auch soooo einfach das von Politikern und Medien eingetrichterte hirnlos zu wiederholen. Wie naiv muss ein Mensch sein, der alles für bahre Münze nimmt, was uns aus dieser Richtung erzählt wird?? Wie lange muss es eigentlich noch dauern, bis auch der letzte kapiert, das sämtliche Fernsehsender unter der Fuchtel der politischen Parteien sind und die Menschen in Deutschland auf das übelste manipulieren und gegeneinander hetzen. Sicher gibt es Arbeitslose die sich einen Lenz machen und den „Leckt mich am Arsch“ raushängen lassen, aber das ist doch wohl eine absolute Minderheit. Genauso gibt es unter Arbeitnehmern Menschen die sich auf dem Rücken der Kollegen einen Lenz machen und ausruhen. In diesem Fall kann man auch nicht sagen das die deutschen Arbeitnehmer grundsätzlich faule Schweine sind!! Ich für meine Person kenne viele ALG 2 Bezieher und keiner dieser Menschen ist auch nur annähernd glücklich mit dieser Situation. Im Gegenteil, ehemals glückliche und lebensfreudige Menschen denken an Selbstmord weil sie nach 200 Bewerbungen nur Absagen bekommen haben, wenn den mal überhaupt ne Antwort kommt, und daraus resultierend einfach sämtliche Hoffnung auf ein einigermaßen erträgliches Leben verloren haben. In einem Fall musste sich eine Bekannte sogar gegen eine Klage wehren. Sie hatte einer Firma, wie es eben die meisten von uns tun, ungefragt eine Bewerbung zugeschickt und diese Firma berief sich auf das Spam-Gesetz der Bundesregierung und verklagte sie. Zum Glück konnte ihr ein Anwalt helfen und schlimmeres abwenden. Eine allein erziehende Mutter denkt immer wieder darüber nach ihre beiden Kinder abzugeben, entweder zum Vater, der Arbeit hat oder aber ins Heim, schlicht und einfach weil die Kohle nicht reicht. Ihr tut es weh die eigenen Kinder zu beobachten, die in ihrem Alter schon sozial abgestempelt und benachteiligt werden und sind, ist halt total verzweifelt und denkt oft auch nicht mehr rational. Das alles zu beobachten macht einfach nur wütend und eben auch krank (Depressionen).Wie gesagt, ich kenne mittlerweile viele dieser Menschen und keiner lacht einen arbeitenden Menschen aus, der nur unwesentlich mehr bekommt als ein ALG 2 Bezieher. Einige in diesem Foren die ich im Internet besuche, behaupten ja das „wir“ das so sehen. Im Gegenteil, ich und viele andere finden es eine Schweinerei das Menschen für ihre harte Arbeit mit Almosen abgespeist werden. Das Grundproblem ist nicht die Höhe des ALG2, sondern das Lohndumping in diesem Land, das vielen Unternehmern ja so gut ins Konzept passt. Die so genannten Schmarotzer sehen nun wirklich anders aus. Ich behaupte, in diesem Land tragen die wirklichen Schmarotzer italienische Anzüge, fahren neue BMW und AUDI, halten schwungvolle Reden wie sie das Land reformieren wollen und dabei nur eins im Sinn haben. DIESES EIGENTLICH GESCHEITERTE GESELLSCHAFTSSYSTEM KÜNSTLICH AM LEBEN ZU HALTEN!!!
Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, habe da meine Lehre gemacht und auch gearbeitet und habe daher das Glück, wie viele ehemalige die beiden Systeme einschätzen zu können. Um es gleich deutlich zu sagen, bevor wieder irgendjemand kommt und mich als ewig gestriger bezeichnet – DIE DDR IST ZU RECHT UNTERGEGANGEN UND ICH WILL SIE SICHER NICHT WIEDER!!!! Aber man muss auch eins feststellen, die Behauptung der heutigen Politiker, der Sozialismus wäre gescheitert, ist schlichtweg falsch, denn das was wir damals erlebt und gelebt haben, war kein Sozialismus, sondern ein totalitäres Regime!! Das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun, das ist nun mal die Realität.
Der DDR Staat ist an seinen inneren Umständen untergegangen, schlicht und einfach weil er dermaßen überschuldet und pleite war, das eben nix mehr ging. Natürlich auch an den Lebensumständen ( Reisefreiheit, fehlende Versorgung usw.) aber das haben unsere Politiker heutzutage ja schon zum wiederholten male durchgekaut, es passt ja auch so schön in den Kram. Aber sehen wir doch mal die Realität, dieser Staat und dieses System sind bei weitem verschuldeter als es die DDR jemals war!!!! Ich habe zum wiederholten male im Fernsehen ehrliche Finanzexperten sehen müssen, die es auf dem Punkt gebracht haben. Diese wirklich unglaubliche Summe an Schulden wird dieser Staat nie wieder abbauen können. Im Gegenteil, es kommen immer neue dazu und unsere Politiker tun ihr bestes um alles nur noch viel schlimmer zu machen. Ehrlicherweise müsste unsere politische „Elite“ die Insolvenz erklären, so wie jeder kleine Mann dazu gezwungen wird, wenn er nicht mehr zahlen kann.
Aber das tun sie natürlich nicht, ihnen geht es eh nur noch um Machterhalt und eigene Interessen, sprich Diäten, Vorstandsposten in der Wirtschaft, mit dem sie den Rest ihres Lebens finanziell sichern wollen. Nun hat das nichts mit Neid zu tun, denn einige denken sicher das viele ALG2 - Bezieher und auch schlecht verdienende Arbeiter auf die Besitzstände dieser Parasiten schielen und sich denken „ Das hätte ich auch gerne“. Die Realität sieht aber so aus das die meisten nur ein normales Leben führen wollen, Familien gründen können und sicher auch ein Auto fahren zu dürfen das nicht beim nächsten Schlagloch in seine Bestandteile zerfällt. Ich finde ja das dies für das 21 Jahrhundert völlig normale Wünsche sind, die keineswegs unmöglich realisierbar sind.
Aber was tut die politische Kaste??? Sie lügen uns die Taschen voll !!!! Als erstes erzählen sie dem Volk etwas von knapp 5 Millionen Arbeitslosen, obwohl ja nun jeder normal denkende Mensch weis, das die wahre Zahl wohl bei 7 Millionen und darüber liegt ( als Anmerkung, im Jahr 1932 waren es 5.5750 Millionen Arbeitslose und jeder weis was passierte).Selbst hier im Forum geistert immer wieder die Zahl 5 Millionen herum, daran sieht man wie geschickt sie sind. Ein Betrug sondergleichen und eine Frechheit den Menschen gegenüber, die sie da unter den Tisch fallen lassen ( 1 Euro Jobber, Menschen in Bildungsmaßnahmen, ältere Menschen usw)
Dann stellen sie sich hin und binden uns den Bären von der schlecht laufenden Wirtschaft auf, während die Unternehmen sich dumm und dämlich verdienen. Die Nummer läuft in Amerika schon seit Jahren erfolgreich, da denken unsere Politiker anscheinend das sie es uns hier auch so verkaufen können.
Sie mästen die Wirtschaftsbosse mit Geldgeschenken in Form von Zuwendungen und Steuererleichterungen und verkaufen uns dies als Notwendigkeit um Arbeitsplätze zu schaffen. Nun müssten ausgerechnet sie es besser wissen. Das ist ein kapitalistisches System in dem die Wirtschaft nun mal an die eigenen Interessen denkt und nicht an den kleinen Mann!!! Logischerweise passiert bezüglich Arbeitsplätzen nichts, das einzige was boomt ist die Immobilienbranche auf Mallorca und anderen schönen Flecken dieser Erde. Denn so ein gestresster Unternehmer muss sich ja erholen und dank der Wirtschaftspolitik und den daraus resultierenden Rekordgewinnen, kann sich Herr Unternehmer eine neue Finca bauen lassen oder aber sich ein Apartment in New Yorks Manhattan erstehen ( nur so als Beispiel gedacht).
Sie entlassen nur noch mehr Menschen, ohne unternehmerische Not und treiben damit den Untergang des Landes mit riesen Schritten voran.
Dem Staat geht dank einer völlig falschen Steuer- und Wirtschaftspolitik das Geld aus und bei wem wollen sie es sich wieder holen?? Jeder weis es, wir sind wieder fällig. Das Problem an der Sache ist, meine Tasche ist leer und ich denke mal bei vielen von euch sind auch nur noch die Centstücke aus dem Glas in der Schrankwand zu holen. Sie wollen uns also restlos ruinieren!!!!
Dazu kann ich nur bildlich das Tierreich heranziehen. Ein Tier, was man in die Ecke drängt und dann auch noch würgt, wird sich massiv wehren!!!!! Was aber anderes, als das passiert gerade mit uns?? Man nimmt uns die Lebensgrundlage und aus diesem Grund bin ich mit einigen hier gleicher Meinung. Eine absolute Wende ist dringend nötig. Aber dabei Finger weg von rechten Gedanken und Parteien!! Diese Wahnsinnigen haben schon einmal Millionen Menschen in den Tod geschickt und den Rest der Bevölkerung in Schande und am verhungern in Ruinen hausen lassen. Das kann ja wohl nicht der Weg sein. Ein menschlicher und solidarischer Weg mit ALLEN (egal wie viele Pigmente er in der Haut hat und an was er glaubt, ob Arbeitnehmer oder Arbeitslos)in diesem Land ist nötig. Ein Blick nach Frankreich zeigt uns was erreichbar ist. Und ich als DDR Bürger der ich in meiner Stadt 1989 seit der ersten Demo dabei war, kann jedem aus den alten Bundesländern, der resigniert zu hause sitzt und glaubt man kann eh nix erreichen ( davon gab es hier auch einige) nur sagen, das er sich irrt. Die Geschichte hat es gezeigt!! Hier in Suhl „mussten“ wir mit ansehen wie sich der Chef der Stasi eine Kugel durch den Kopf gejagt hat und das nur weil das Volk friedlich vor dem Eingang der Stasi auf der Strasse stand. Das sollte so natürlich nicht passieren, aber daran sieht man was Menschen erreichen können die „nur“ ihre Meinung vertreten und etwas erreichen wollen!!
Man muss nur die sicher unbequeme Wahrheit verarbeiten, dieses (kapitalistische) Gesellschaftssystem ist gescheitert und bevor wir uns alle mit Schlafsäcken und einem Kühlschrankkarton unter den Brücken wieder sehen, sollten wir dringend etwas tun. Das Volk MUSS wieder auf die Strasse, sonst werden wir sang und klanglos untergehen, weil Politiker den Sinn für Realitäten verloren haben und eine egomanische Wirtschaft nur den eigenen Geldbeutel sieht.
Abschließend möchte ich noch sagen, wer sich immer noch nicht sicher ist, wohin der Weg geht, dem empfehle ich die Bücher von Michael Moore. Er hat uns Deutsche schon vor einiger Zeit warnend in einem seiner Bücher gefragt wie lange wir noch zusehen wollen wie man uns alles wegnimmt, worauf der Rest der Welt, einschließlich Amerika neidisch ist. Bedarf es wirklich eines Amerikaners der uns an Dinge erinnert, die unsere Vorfahren erkämpft haben, dies auch mit Verletzten und Toten. Es ist ja wohl unbestritten das auch für unsere Politiker Amerika das so genannte goldene Kalb ist, um das sie tanzen und wo sie gerne hinmöchten. Lest diese Bücher von Moore und euch wird klar das wir uns wehren MÜSSEN!!!! Leute fasst euch ein Herz und werdet aktiv. Ich werde es auf alle Fälle tun, denn ich werde nicht länger vor der Glotze sitzen und den Merkels, Stoibers usw. dabei zusehen wie sie mein Leben und das Leben anderer ruinieren. Wir haben nun mal nur dieses Leben und dieses möchte ich nicht mit der Hand im Mund verbringen und auch nicht zusehen müssen wie andere dies tun müssen!!!!!!! WIR MÜSSEN WIEDER AUF DIE STRASSE UND ZEIGEN DAS NUN SCHLUSS IST, AUF DIE STRASSE DA WO UNS DIE FÜHRENDEN EH HINHABEN WOLLEN,NUR SIE WOLLEN UNS DA ALS BETTLER SEHEN!!! BERLIN KANN NUR EIN KLEINER ANFANG GEWESEN SEIN!!

Nachtrag: Leider bin ich hier in Suhl ziemlich isoliert. Nicht das es hier keine Arbeitslosen und sozial eingestellte Menschen gibt, aber es gibt eben keine nennenswerte Organisationen in denen man sich angagieren könnte. Man muss nur auf die Seite der "Die Linke" schauen, da herrscht bei den Veranstaltungen gähnende Leere und das in der brenzligen Situation in der wir leben. Falls jemand aus Thüringen hier drüber stolpert und einen Tip hat, ich habe beide Ohren offen
<br><br>Post ge&auml;ndert von: heiko98527, am: 12/06/2006 13:16
heiko98527
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#8531
Re: (Demo) Französisches Vorbild vor 11 Jahren, 4 Monaten Karma: 42
Eine Stellungsnahme die viele Aspekte wiederspiegelt und in denen sich viele Menschen wiederfinden. Danke, Farnmausi
Farnmausi
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#8594
Re: (Demo) Französisches Vorbild vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Es ist genau das was ich auch denke. Den Politikern geht es nur noch um Macht und Wohlstand. Wenn sie alle überflüssigen Subvenstionen ( über die Sie selber keinen Überblick mehr haben ) abbauten, würde keiner der davon profitiert arm werden. Nur dann könnte man den Luxus nicht mehr gestalten und deshalb wird an dem Prinzip festgehalten wo eigentlich nichts mehr zuholen ist. Politik und Unternehmer wollen nicht begreifen das Ihre Handlungsweise kurzfristig ist. Warum gibt es so wenig Konsum in Deutschland? Warum keine Steigerungen wie in anderen westlichen EU Ländern? Warum hat Dänemark seine Probleme in den Griff bekommen? Dort beträgt die Arbeitslosenquote trotz Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland nur 4,9%. Bis zum Jahresende werden 4,3% geschätzt. Sicher ist das Lohnniveau dort niedriger aber damit auch der gesamte Preisspiegel. Weil hier nicht Lobbysten wie in Deutschland am Werk sind. Denn im Endeffekt beuten 5% die restlichen 95% aus und meinen das geht immer so weiter. Die Erwähnung wie der Stand in den dreiziger Jahren war ist richtig und was dann passierte. Die Situation ist vergleichbar da die Politik entsprechend agiert. Ich habe ja gemerkt wie zynisch Unternehmen geworden sind. Als Beispiel: Einerseits suchen Sie bewährte Kräfte, laden zum Vorstellungsgespräch ein und wenn es um die Reisekosten geht, kann man ja mal erleben was passiert. Und das man im Schnitt 500 Km fährt ist doch in Ordnung. Das kann ein Arbeitsloser locker mit links selber tragen. Besonders wenn das 15 mal passiert. Es zahlen noch 30% der AG Reisekosten. Sagt das eigentlich nicht alles.

Darum, Widerstand ja aber ohne Gewalt. Dieser ist absolut nötig. Denn was jetzt demnächst noch durch die Gesundheitsreform kommt, ein Arbeitsloser kann davon selbst nichts mehr tragen und wird zum Menschen 3ter Klasse degradiert.
Zumutbarkeiten

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