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Jagd auf Schwarzarbeiter
Die Jagd auf Schwarzarbeiter ist ein zweischneidiges Schwert.
Es stellt sich die Frage was macht dieser Schwarzarbeiter?
Ein Beispiel:
Das Material dazu kauft er eventuell im Baumarkt - da zahlt er die Mehrwertsteuer und die VerkäuferIn bzw. KassierIn hat Arbeit. Weiters muss ja durch den Kauf dieses Materials wieder beim Hersteller neues bestellt und geliefert werden - also hat der Hersteller auch wieder Arbeit und behält dadurch seine Mitarbeiter.
Weiters die Frage was macht der Schwarzarbeiter mit dem Schwarzgeld?
Wenn er sich wieder irgendetwas kauft geht die Spirale ja doch irgendwie weiter - denn verheizen wird er sein Geld ja wohl auch nicht - oder doch?
Im schlimmsten Fall versäuft er es - die Getränkehersteller dürften es ihm danken!
NUR den entstandenen Schaden (Verdienstentgang der angemeldeten Firmen) durch Schwarzarbeit aufzulisten ist nicht zutreffend!
Allerdings totale Schwarzarbeit funktioniert natürlich auch nicht denn das würde die regulären Firmen vernichten.
Es kommt immer darauf an was mit diesem Schwarzgeld passiert.
Nun zum Thema privater Hausbauer.
Viele Hausbauer könnten sich ohne Eigenleistung + Schwarzarbeiter ein Haus gar nicht bauen - zu wenig Eigenkapital.
Würden diese privaten Häuschenbauer aber kein Haus bauen weil sie es nicht leisten können - würde die Bauwirtschaft inklusive Baumärkte ihre Pforten schließen können. FAZIT: NOCH MEHR ARBEITSLOSE!!!!
Fazit: Auch die Schwarzarbeit leistet teilweise einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum. Klingt zwar blöd ist aber doch so.
Das erforderliche Gleichgewicht zwischen Schwarzarbeit und regulärer Arbeit zu erhalten ist sicher nicht einfach.
Nur die Schwarzarbeiter an den Pranger zu stellen und hochzurechnen wieviel Steuergeldentgang dadurch entsteht ist sehr blauäugig und entspricht nicht den Tatsachen.