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FRAGE: Hat schon jemand geklagt und Recht bekommen
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THEMA: FRAGE: Hat schon jemand geklagt und Recht bekommen
#6342
FRAGE: Hat schon jemand geklagt und Recht bekommen vor 11 Jahren, 7 Monaten  
Hier eine erste Frage an alle hier:
Meine Wohnung ist nur wenige Quadratmeter größer als erlaubt und auch etwas teurer. Das Amt übernimmt natürlich davon nix. Ich bin schwer erkrankt und habe auch ein Attest meines Arztes, dass ich nicht umziehen darf, weil es viel zu belastend wäre. Das interessiert das Amt natürlich nicht. Ich soll umziehen. Aber mir würde nur der Umzugswagen bezahlt, sonst nix. Ich habe keine Freunde, die mir helfen können, müsste also die Packer und alles andere selbst zahlen. Mir wurde gesagt, ich solle nun eben beim Sozialgericht dagegen klagen. Ich möchte nämlich nicht umziehen. Meine Frage nun: Hat jemand von Euch schon mal so ein Problem gehabt und deswegen geklagt? Was ist dabei herausgekommen? Muss das Amt die etwas größere Wohnung bezahlen? Wenn ja, unterwelchen Voraussetzungen? Muss das Amt den kompletten Umzug mit allem, was dazu gehört bezahlen? Ich würde gerne erst einmal wissen, ob sich der ganze Ärger und der Aufwand mit einer Klage überhaupt lohnt! Wer hat da Erfahrungen? Ich bedanke mich!!
tommygirl

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#6355
Re: FRAGE: Hat schon jemand geklagt und Recht bekommen vor 11 Jahren, 7 Monaten  
Hallo tommygirl,

mit Erfahrungsberichten diesbezüglich kann ich leider nicht dienen, aber:
du hast die Möglichkeit, dich von einem Anwalt dahin gehend beraten zu lassen. Dazu gehtst du bitte zu deinem zuständigem Amtsgericht und holst dir einen Beratungsschein, mit diesem sucht du einen Anwalt für Sozialrecht auf.

Liebe Grüße
ramona35
ramona35

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#6381
Re: FRAGE: Hat schon jemand geklagt und Recht beko vor 11 Jahren, 7 Monaten  
hallo tommygirl,
ich bin der Meinung,
wenn das "Amt" wegen der Zielsetzung Kostensenkung zum Umzug auffordert, dann muss vorher der Einzelfall in jeder Hinsicht bezüglich Hinderungsgründe geprüft und gewürdigt werden, das gilt insbesondere für gesundheitliche Gründe (SGBII §1 Abs.1 Nr.5). Kommt man dann zum Ergebnis, dass ein Umzug in eine angemessen große Wohung zumutbar ist und wird seitens des Amtes dazu aufgefordert, dann greift §22 SGB II und das bedeutet, das "Amt" hat alle Kosten die durch den Umzug verursacht werden, zu übernehmen.
Übrigens, die ersten 6 Monate vor der Aufforderung zum Umzug, muss weiter die bisherige Wohnung, vollständig übernommen werden (SGBII §22 Abs.1)
Empfehle generell: www.was-wenn-arbeitslos.de
Grüße
aaahaaa
aaahaaa

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