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Staat und Kapital sind Feinde des Volkes!
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THEMA: Staat und Kapital sind Feinde des Volkes!
#5948
Staat und Kapital sind Feinde des Volkes! vor 11 Jahren, 8 Monaten  
Staat und Kapital sind Feinde des Volkes!

Der Staat steht immer mehr auf Seiten des Kapitals und dementsprechend sieht auch die Gesetzgebung der letzten 25 Jahre aus. Das kapitalistische System hat überhaupt keine Interesse Vollbeschäftigung zu schaffen, sondern in erster Linie zählt Profitmaximierung. Vollbeschäftigung würde die Ware Arbeitskraft nur teuerer machen!

Die neoliberale Politik ist ein Angriff auf die Würde des Menschen. Folglich sind Kapital und Staat Feinde des Volkes und sollten auch dementsprechend behandelt werden. Es sind die realen kapitalistischen Verhältnisse zu kritisieren, alles andere führt in die Sackgasse. Reine Profitgier ist die Handelsmaxime von DIHK oder des BDI. Zusammen mit der weltweit agierenden neoliberalen Berater-Mafia (Consulting Group, McKinsey, Bertelsmann oder Roland Berger um nur einige dieser kapitalhörigen Heilsaposteln zunennen, möchte man die Rechte von Arbeitnehmern peu a peu abbauen und am liebsten den rechtlosen Arbeitssklaven. Statt Deregulierung brauchen wir Regulierung. Momentan erleben wir einen kontinuierlichen Abbau von Arbeitnehmerrechten. Die Menschen die auf Erwerbsarbeit angewiesen sind, erleben das hautnah in ihren Betrieben. Zum Beispiel die Aufweichung des Kündigungsschutzes, die Aufbröselung der tariflichen Bestimmungen nicht nur bei Löhnen, Arbeitszeiten rund um die Uhr, oder sogar unbezahlte Überstunden. Auch kann ich das ganze Gerede über die hohen Lohnnebenkosten nicht mehr hören. Jeder Befürworter einer Senkung der Lohnnebenkosten muß wissen, daß eine Kürzung der Lohnnebenkosten nur die Kapitalseite nützt. Niedrige Lohnebenkosten bedeuten: niedrigere Renten, höhere Krankenkassenbeiträge, niedrigeres Arbeitslosengeld und weniger Geld für die Alterspflege.

Jeder Malocher, Rentner oder Arbeitsloser, der noch seine fünf Sinne beisammen hat, lehnt solche rigorose Kürzungen eigentlich ab. Trotz alledem, der medialen Verdummungsapparat, mitsamt seinen Profiteuren haben mit ihren neoliberalen Kampagnen Erfolg. Kampagnen von INSM müssen mit aller Entschiedenheit enttarnt und bekämpft werden!

"Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte"
Sie wurde genehmigt und verkündet von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) am 10. Dezember 1948. Es gibt da einen interessanten Passus:


Zitat von Vereinten Nationen (UN)
Artikel 23 (Recht auf Arbeit)

(1) Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.
(2) Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
(3) Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist.
(4) Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Berufsvereinigungen zu bilden und solchen beizutreten.

Wie eine Zitrone möchte die Kapitalistenklasse die Lohnabhängigen auspressen!

Der Lohnabhängige soll parieren wie ein deutscher Schäferhund und zahm sein wie ein Kanarienvogel. Er soll für einen Hungerlohn schön brav und hoch motiviert arbeiten!

Viele Lohnarbeiter hoffen/meinen, daß sie vor Arbeitslosigkeit verschont bleiben. Dies ist aber eine sehr trügerische Hoffnung, denn im Kapitalismus ist Effektivität Trumpf. Die Produktivitätsentwicklung des letzten Jahrhunderts ist ein leuchtendes Beispiel. Nicht der Arbeitslose ist schuld an seiner Misere, wie es immer wieder von den Herrschenden heraus posaunt wird, sondern der fortwährende Modernisierungsprozeß der kapitalistischen Produktionsweise.

Eigentlich sollte die Wirtschaft doch dem Menschen dienen, in der Realität ist es aber umgekehrt. Der Staat handelt hauptsächlich im Interesse des Kapitals und versucht für das Kapital optimale Kapitalverwertungsbedingungen zu schaffen. Um die Reservearmee der Erwerbslosen äußerst gefügig zu machen, wurden die unsäglichen
Hartz-Gesetze geschaffen. Aber nicht nur Erwerbslose sind von Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen betroffen, sondern über fast sämtliche Lohnabhängige hängt das Damoklesschwert Hartz IV. Solche Gesetze disziplinieren und fördern das Duckmäusertum, aber auch Lohndumping. Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze waren folglich für die fundamentalistischer Religionsanhänger des Neoliberalismus ein gefundenes Fressen.

Früher machte man die Juden zu Sündenböcken irgendeiner Fehlentwicklung, heute wird gnadenlos auf die Arbeitslosen eingeschlagen. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern und wir haben wieder Arbeitslager. Schon jetzt ist der Reichsarbeiterdienst - ich meine die 1-€-Jobs – ja wieder hoffähig geworden. Schlimmere Entwicklungen sind zu befürchten, denn die kulturelle Hegemonie der Neoliberalisten in unserer Gesellschaft ist feste Realität. BDI und DIHK können zusammen mit kapitalhörigen Wirtschaftsinstitute ihre Unverschämtheiten fast ohne gesellschaftliche Gegenwehr lauthals verkünden. Und in den etablierten Parteien gibt genug Papageien, die jeden UnSinn der Neoliberalisten nachplappern.

Die Überflüssigen!

Um die Welt mit Konsumgüter und Dienstleistungen zu versorgen, reichen 20 Prozent der erwerbsfähigen Weltbevölkerung, der Rest ist eigentlich überflüssig und muß mit Tittytainment ruhig gestellt werden. Dies gelingt den Profiteueren des Kapitalismus auch recht gut! Jedes herumdoktern an den Symptomen der Massenerwerbslosigkeit bringt außer Wunschdenken nichts. Patentrezepte gibt es nicht, auch wenn die neoliberalen Reformisten in seliger Besoffenheit stets das Gegenteil quatschen

Barny54
Barny54

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