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Umschulung
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THEMA: Umschulung
#5583
Umschulung vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Möchte mal fragen wegen einer Umschulung,war gestern bei der Ärztin vom Arbeitsamt und die hat gesagt das ich auf keinen Fall mehr als Bäcker arbeiten kann.
Jetzt reicht sie den Bericht ein.
Wie stehen da die Chancen 50/50 oder überhaupt nicht?
Hat jemand Erfahrungen damit?
Muss dazusagen bin noch nicht arbeitlos,aber wegen Abbau will meine Firma ende dieses Monats Kündigungen verschicken und ich bin mit großer Sicherheit dabei.
Gruß
Michael
Michael

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#5627
Re: Umschulung vor 11 Jahren, 9 Monaten Karma: 11
Hallo Michael,

warum solltest Du keine Umschulung bekommen? Wenn Du Dich arbeitslos meldest, gebe dieses sofort mit an und am besten auch Deine Vorstellungen bezüglich des neuen Berufes. Ich selber habe vor kurzem einen solchen Fall gehabt. Der Arbeitnehmer wurde zum 1.2.06 arbeitslos und konnte sofort am 10.2.06 in eine gerade begonnene Umschulung quer einsteigen un d erlernt jetzt einen völlig neuen Beruf.
Falke
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
#5637
Re: Umschulung vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Hallo

Ich habe mal vor 2 Jahren bei der Lva eine Umschulung beantragt (war aber nie arbeitslos)damals wurde abgelehnt ,und wenn man sich im Forum umschaut muss es sehr schwierig sein eine Umschulung seit es Hartz4 gibt zu bekommen.
Muss jetzt erst mal abwarten,was das Arbeitsamt schreibt.
Gruß
Michael
Michael

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#9457
Re: Umschulung vor 11 Jahren, 5 Monaten  
Hallo Falke

Wenn Du das so schreibst, klingt es immer so einfach. Mein Mann und ich aber kämpfen schon seit Monaten und bekommen immer wieder Steine in den Weg gelegt. Hier zu unserer Geschichte:

Mein Mann ist gelernter Heizungsmonteur. Nach mehreren Arztbesuchen und Krankschreibungen (er hatte ständig Rückenschmerzen)wurde ihm bereits (bevor wir uns kannten) eine Umschulung ans Herz gelegt. Hierzu ist es aber nie gekommen- weiß leider nichts genaueres (wie gersagt- war vor meiner Zeit).
Nach weiteren Arzttbesuchen kam dann die Diagnose: gleitender Wirbel
Erneut wurde er als Berufsunfähig eingestuft. Da wir allerdings gerade unser Eigenheim schufen, und auf seinen Verdienst angewiesen waren, ging er vorerst weiter arbeiten und informierte sich parallel bei dem Arbeitsamt bzgl. einer Umschulung. Allerdings hatte sein Berater, meiner Meinung nach, nicht wirklich Ahnung. Der Berater vom AA erzählte ihm dann, dass sein eigener Job eh weg rationalisiert würde, da jetzt Hartz4 angesagt sei und rtedete um den heißen Brei- es war null Angagement zu spüren.
So kam es, dass mein Mann immer belasteter war und sich weiterhin mit starken Rückenschmerzen zur Arbeit schleppte, bis er eines Tages einen Nervenzusammenbruch hatte und fast vom Gerüst fiel. Seitdem ist er fortlaufend krank geschrieben und hat sich fachmännische Hilfe bei einer Neuroligin gesucht. Diese entschied, dass es vorerst das beste sei, er ginge erstmal in Kur. Um sich über seine berufliche Perspektive im klaren zu werden und um Energie zu tanken. Somit kam es, dass dann über diese Kur, die Umschulung endl. genehmigt wurde- allerdings durch die LVA!
Jetzt das Problem: Mein Mann möchte gerne einen sozialen Bereuf erlernen. Er befindet sich derzeit bereits in der 2. Berufsfindung und macht fleißig Tests und Arbeitserprobungen und ab der kommenden Woche ein Praktikum in einer Werkstatt für Behinderte in Bremen. Soeben telefonierten wir und er teilte mir mit, dass er eben ein ärztliches Gespräch gehabt hat. Da er in einer psychosomatischen Kur war, und da er Legasteniker (Rechtschreibschwäche) ist, glaubt man, er sei für den Beruf Arbeitspädagoge nicht geeignet. Ich selber bin gelernte Erzieherin und arbeite im stationär betreuten Wohnen für psychisch erkrankte Menschen. Es ist in meinen Augen Schwachsinn, zu sagen, dass jemand der sich fachmännische Hilfte holt, nicht belastbar genug für solch einen Beruf sei. Das Schlimmste allerdings ist, dass man ihm in Heidelberg (1. Berufsfindung) sagte, man könne sich den Bereich des Arbeitspädagogen gut für ihn vorstellen- müßte aber noch bei den schulischen Leistungen etwas genauer gucken. Jetzt hat er sich heute seinen Bericht von Heidelberg zeigen lassen, denn dort stünde, er sei für diesen Beruf NICHT geeignet. Was sagt man dazu???? Einem erst erzählen, dass man sich ihn gut in dem Beruf vorstellen kann, und im Bericht alles ablehnen!!!! Und jetzt ist er ein zweites mal in Bremen am Kämpfen, wo ihn seine Rehaberaterin hinschickte, da sie in Gesprächen nach der ersten Berufsfindung merkte wie ernst es meinem Mann mit seinem Berufswunsch ist. Ebenfalls sagte sie, sie könne sich meinen Mann auch gut in dem sozialen Bereich vorstellen.
Wer hat eine Idee, wie er an sein Ziel gelangt, Arbeitspädagoge zu werden. Denn der Wille ist da.......und was man will, dass schafft man auch.
Was soll er sonst machen?? Laut denen psychisch nicht belastbar und Legasteniker- soll er Tücher falten gehen??? Ist doch alles echt nen Witz!!

Bitte helft uns in dieser Angelegenheit....

Eure Iris
Iris

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#9505
Re: Umschulung vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Falke schrieb:
Hallo Michael,

warum solltest Du keine Umschulung bekommen? Wenn Du Dich arbeitslos meldest, gebe dieses sofort mit an und am besten auch Deine Vorstellungen bezüglich des neuen Berufes. Ich selber habe vor kurzem einen solchen Fall gehabt. Der Arbeitnehmer wurde zum 1.2.06 arbeitslos und konnte sofort am 10.2.06 in eine gerade begonnene Umschulung quer einsteigen un d erlernt jetzt einen völlig neuen Beruf.



Hallo!


Warum er damit Rechnen muß das er keine Umschulung bekommt ist leicht erklährt.

Hatte vor ein Paar Wochen ein gespräch mit meiner Fallmanagerin.

Und ich komme aus Neuss Hauptstelle der Bundesargentur für Arbeit ist hier Möchengladbach das ist dort wo der Tolle Fußball her kommt.



Die Fallmanagerin hat mir Wortwörtlich gesagt das die ARGE im gesammten Kreis Möchengladbach also auch bei uns in Neuss keine Umschulungsmaßnahmen mehr durch führe.

Begründet hat sie mir dies damit das sich die Umschulungsmaßnahmen für die ARGE nicht lohnen würde so hat man kurzer Zeit beschloßen diese komplett einzusparen.
Aber ich könne mich ja jeder Zeit bei der Bereichsleitung beschweren die dieses im übrigen so beschloßen hat.

Zu dem Stammelte sie noch das dies nicht in ihrem sinne were aber sie ist ja nur eine einfache angestellte die nichts zu sagen hätte.


Jetzt stellt sich mir die Frage für was ist die ARGE bei uns eigendlich da?

Dient dieses Gebäude nur dazu um den Sachbearbeitern einen Arbeitsplatz zu geben?

Wo hin wandern die Zuschüsse vom Bund?

Dieses Geld ist eigendlich für weiterbildungsmaßnahmen bestimmt,Umschulungen etc!

Also was passiert mit diesem Geld?

Es kann doch nicht angehen das die ARGE einfach sagt wir haben mit Weiterbildungsmaßnahmen oder Umschulungen nichts mehr zu tun so wie man es mir an dem Kopf geknallt hatte.
kai

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#9509
Re: Umschulung vor 11 Jahren, 4 Monaten  
Da ich ja auch versuche eine umschulung zu bekommen hab ich das mal an meinen landtagsabgeordneten geschickt

Sehr geehrter Herr Käppel,


ich habe ein Problem mit dem ich mich gerne an Sie wenden würde,
da ich, genauso wie Sie, hier im schönen Reichenbach im Vogtland mein zu Hause habe
und durch die Wahl im letzten Jahr mit meiner Stimme Ihrer Partei mein Vertrauen geschenkt habe.

Es geht darum das ich gravierende Probleme mit der Agentur für Arbeit habe.
Es heißt doch überall, dass diese so genannte Agentur für Arbeit bestrebt sei Arbeitslosen Leuten wie mir eine Chance zu ermöglichen wieder ins Berufsleben einzusteigen.
Dennoch macht es für mich den Anschein als würde die Agentur für Arbeit hier in Reichenbach diesen Grundsatz nicht ernst nehmen.
Ich bin jetzt 25 Jahre jung und fast gelernter Maurer (Bauhelfer würde man dazu sagen).
Aufgrund einiger Probleme mit meinem Knie, mit dem ich am 29.Mai, abermals beim Orthopäden war kann ich diesen Beruf nicht weiterhin ausüben was mir allerdings schon länger geläufig ist. Der Arzt sagte dass in absehbarer Zeit mein Knie irreparabel beschädigt sein würde, sollte ich in einem dieser Berufsfelder weiterhin tätig sein
Im Dezember letzten Jahres fing ich an mich um eine Umschulung zu kümmern denn dies wäre meine letzte Möglichkeit im richtigen Berufsleben Fuß zu fassen. Da ich im Juli 26 werde würde mir laut Agentur der Arbeit kein Bildungsgutschein ab meinem 26 Lebensjahr mehr zustehen, dementsprechend eilig habe ich es in diese Umschulung hinein zu kommen. Man wird nun mal nicht jünger. Überall tun sich Abgründe auf und ich wollte nicht bis ans Ende meiner Tage als Arbeitsloser zubringen der von Harz IV überleben muss. Laut psychologischen Test der Agentur für Arbeit hätte ich das Potential diese Umschulung gut bis sehr gut zu bestehen. Ebenso wurde mir von der Arge auch mitgeteilt das keine Gelder vorhanden wären um mir diese Umschulung zu ermöglichen, wie kommt es dann das ich vor noch nicht allzu langer Zeit in der Zeitung gelesen habe das das Land Sachsen Millionen Beträge an Fördermitteln zurückgezahlt hat ? Oder war dies nur eine Finte der Presse?

Ich wäre Ihnen sehr Dankbar wenn Sie mir eventuell einen Rat geben könnten was ich am besten tun sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten B.

und als antwort kam das

Lieber Karsten B.,

danke für Ihren ehrlichen Brief. In der Politik bin ich nur noch
ehernamtlich tätig und verdiene mein Geld zu 100 % im harten Wettbewerb
der Marktwirtschaft. Auch in diesem Wettbewerb gibt es immer Gewinner
und Verlierer. Und jeder ist mal dran, Verlierer zu sein. Das ist ganz
normal. Es gibt aber auch welche, die überdurchschnittlich verlieren.
Die haben in der Regel gemeinsam, dass sie nachtragend sind, die Schuld
bei anderen suchen und viel zu schnell aufgeben. Oft haben diese Leute
auch aufgehört zu lernen.
Gewinnertypen hingegen verlassen sich selten auf andere Menschen oder
gar Behörden und geben äußeren Umständen auch nicht die Schuld. Sie
suchen in der Krise die Chance zum Neuanfang und arbeiten zielstrebig
und mit viel Leidenschaft an der gestellten Aufgabe.

Ihnen rate ich, es wie die Gewinnertypen zu versuchen. Klar sollten Sie
die Angebote der ARGE nutzen. Aber darauf verlassen würde ich mich
nicht. Ich würde selbst recherchieren, in welchen Berufen demnächst ein
Fachkräftemangel zu erwarten sei. Meine Energie zu einer Umschulung oder
Neuausbildung würde ich nur in solch einen von mir selbst ausgewählten
Beruf stecken. Das Arbeitsamt bildet z. Zt. zum Beispiel hunderte
Podologen, Ergotherapeuten, Kosmetikerinnen, usw. aus. Der Bedarf ist
längst mehr als gedeckt und diese Ausbildung am Markt vorbei ist die
reinste Geldverschwendung. Das macht keinen Sinn. Davon rate ich Ihnen
ab.

Einen neuen Beruf kann man immer wieder angehen. Da haben Sie Recht.
Bitte kämpfen Sie dafür mit Leidenschaft, dann werden Sie eine echte
Chance haben.
Wenn Sie Ihren Beruf gefunden gaben, gehen Sie in die Betriebe. Bieten
Sie ein kostenloses Praktikum an, damit der Betrieb Sie kennen lernen
kann. Fragen Sie, ob sie danach im Betrieb jemand anlernen kann. Und
dann lernen Sie, was das Zeug hält. Die Betriebe haben längst aufgehört,
den Zeugnissen der Schulen zu vertrauen. Nicht erst seit PISA wissen
diese, dass wichtige Fähigkeiten wie Freundlichkeit, Kreativität,
Teamfähigkeit usw. nicht bewertet werden, aber im Beruf unverzichtbar
sind. Wenn Sie wollen, dann zeigen Sie ruhig in einem Praktikum, dass
Sie diese Fähigkeiten drauf haben.

Ich grüße freundlich und wünsche Ihnen einen guten Start in eine
erfolgreiche Zukunft.

Schreit der nach Prügel ? Was ist denn das für eine antwort ? Ehrenamtlich tätig find ich am besten, hab nach der Email seine Partei mal angerufen denen war das neu!
Man hat einfach nur keinen Bock sich mit uns abzugeben glaub ich.
Shaitan

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