Forum
Willkommen, Besucher
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?

Was wird aus Deutschland
(1 Leser) (1) Besucher
Allgemeines
Zum Ende gehenSeite: 1
THEMA: Was wird aus Deutschland
#558
Was wird aus Deutschland vor 12 Jahren Karma: 11
Vor kurzem stellte ich mir hier im Forum die Frage, wohin geht Deutschland. Heute drängt sich mir die Frage auf, was wird aus Deutschland?
Wir leben zur Zeit in einem Deutschland,das sich anscheinend selbst regiert,denn wir haben keine Regierung! Statt eine zu bilden,wird wie das böse Leben um Personalfragen gestritten.Haben unsere Politiker wirklich nicht aus der Geschichte unseres Volkes gelernt? Bekommen sie wirklich nicht mit,dass sie dabei sind den Nährboden für den Rechtsradikalismus zu zu legen?
Ich höre wieder vermehrt in den Wahlanalysen den Ausdruck "Protestwähler".Meine Herren Politiker,es gibt keine Protestwähler.Dies ist ein Unwort.Ich bin Wähler und wähle aus meiner Überzeugung herraus.Wenn ich "Links" wähle,dann tue ich das nicht aus Protest,sondern weil ich der Überzeugung bin,dass andere nicht in der Lage sind,den Saat zuführen.Das gleiche gilt für "Rechtswähler".
Keiner, werder die CDU noch die SPD haben ein Rezept,wie Deutschland aus der Misere kommt.Dabei wäre es doch so einfach.Das Geflecht zwischen Politik und Wirtschaft wird zerschlagen.Unsere Politiker sind nur noch für die Politik und nicht mehr für Aufsichtsratsposten oder gar eigene Firmen da.Das wäre ein gewaltiger Anfang.
Deutschland ist nach meiner Auffassung,das "Sozialamt" Europas.Warum? Deutschland nimmt alles auf,was andere EU-Länder ausweisen.Auch das kostet viele Millionen an Euro.
Ich bin sehr dafür,dass Deutschland Menschen aufnimmt,die in Ihren Ländern verfolgt und mit dem Tod bedroht werden.Ich bin auch dafür,dass wir Flüchtlinge aus Kriegsgebieten auf nehmen.Aber ich bin dagegen, das unter diesen Flüchtlingen Männer sind,die ihre Heimat verteidigen können und nicht das unsere Brüder und Söhne in diese Kriege müssen.
Wenn wir unsere sogenannten Kriegseinsätze auf ein Minimum reduzieren kann viel Geld gespart werden.Was suchen unsere Jungs in Afganistan oder im Sudan,in Bossnien oder im Kosvo?Alles im Namen der Demokratie?die Kreuzritter waren seinerzeit auch im Namen der Kirche Unterweg,aber es ging um Eroberung.Es ist ein winder vergleich,der Standhält.
Was wird aus Deutschland?
Mir fallen wirklich nur die Zeilen von Heinrich Heine ein:"Deutschland meine Trauer,Land im Dämmerschein ...".
Falke
NULL
Platinum Boarder
Beiträge: 662
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
#559
Re:Was wird aus Deutschland vor 12 Jahren  
Im Zuge der Globalisierung hat die Regierung sowieso nur noch wenig Einfluß auf die Ökonomie. Es liegt an uns, wenn sich hier in dem Land was ändern soll. Wir Arbeitslosen machen nämlich auch einen riesigen Fehler: Wir sehen und selbst als Versager, wir betrachten die Arbeitslosigkeit als das Ende. Wir machen uns selbst fertig, und werden dann noch von den arbeitenden Leuten fertig gemacht, zum Teil, weil wir ihnen mit unserem ständigen Gejammer auf die Nerven gehen, zum Teil weil ein Hartz-IV -Empfänger, der einen 1-EUR-Job hat, mehr verdient als jemand aus dem Niedriglohnsektor und dabei weniger Verantwortung tragen muß.

Die Arbeitslosigkeit ist nicht das Ende. Sie ist eine Chance zur Neuorientierung. Das industrielle Zeitalter, in denen noch viele Leute bis zur Rente an einem Fließband gearbeitet haben, sind schon lange vorbei. Die Automatisierung hat Einzug gehalten, und es werden Fachkräfte gebraucht, nicht Leute, die ihr ganzes Leben lang einen stupiden Arbeitsgang nach dem anderen tätigen.
Das ist Heute sowieso nicht mehr möglich. Deshalb wird ja von Arbeitslosen Flexibilität erwartet, was von den meisten auch gleich mit etwas Negativem belegt wird. Dabei bedeutet Flexibel zu sein doch nur, nicht an einer Sache zu zerbrechen. Und erst recht nicht an so etwas banalem wie die Arbeitslosigkeit.

Sicher kann man viele Fehler der Regierung zustecken, warum wird einem, der Arbeitslos wird, z.B. nicht sofort eine Maßnahme zur Neuorientierung angeboten? Da könnte man von mir aus auch das Arbeitslosengeld (was man dann ja ein Jahr bekommt) einschränken, um so was zu finanzieren. Und es gibt wirklich Leute, die es brauchen können.

Wo ich gerade mal wieder nach Schuldigen für unser "Elend" suche, werde ich auch bei Eltern und Schule fündig. Warum haben die uns nicht gesagt, welchen Lehrberuf wir nach der Lehre auch wirklich noch gebrauchen können? Nein, uns wurde nur gesagt, welche Lehrstellen wir aktuell belegen können, danach geht es "schon irgendwie weiter".
Desweiteren ist es einfach falsch, einem 16-Jährigen die Pistole auf die Brust zu setzen und ihn zu "zwingen", sich für einen Beruf zu entscheiden. Beruf hat etwas mit Berufung zu tun, woher soll ich mit 16 wissen, was meine Berufung ist?

Aber was soll das alles? Ich kann keinem die Schuld an meine Arbeitslosigkeit geben, weil alle Faktoren Einfluß drauf genommen haben. Wenn wir endlich mal aufhören uns selbst zu belügen, und uns unsere eigenen Fehler eingestehen bzw. das was in unserem Leben hätte besser laufen können, dann wird das auch was mit der Zukunft.

Letzenendes geht es darum, glücklich zu sein. Und gerade Arbeitslose machen "Glück" immer von "Geld" abhängig (Reiche Menschen im übrigen auch). Doch was soll ich mit Geld, wenn ich alles habe? Und damit meine ich nicht materiellen Besitz.
wintermute

Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
#563
Re:Was wird aus Deutschland vor 12 Jahren Karma: 11
Hallo Wintermute,
natürlich kann niemand etwas für seine Arbeitslosikeit und natürlich ist Arbeitslosigkeit nicht das Ende.Aber warum lassen sich Millionen von Arbeitslosen in diese Rolle drängen?
Wir sind in Deutschland 4,7 Mio Arbeitslose (offiziel),
hinzu kommen Umschüler,Frührentner Menschen im sozialem Jahr,Jugendliche in der Berufsorintierung u.s.w..Wenn wir das alles zusammen rechnen kommen wir in Deutschland auf 7 - 8 Mio Arbeitssuchende und das ist eine traurige,aber realistische Zahl.4,7 Mio ist der Rest,nach der bereinigung der Statistik,denn was hat ein großer Staasmann mal gesagt:"Traue nur der Staistik,die du selbst gefälscht hast" und da ist was wares dran.
Das Volk der Arbeitslosen (ich nenne uns mal so) muss erkennen,das es von der Politik nichts zu erwarten hat,sondern muß sein Geschick selbst in die Hände nehmen.Wo sind die Millionen Menschen,die in den 60-iger und 70-iger Jahren gegen die Politik auf die Strasse gegangen sind? Sie sind heute Rentner oder nicht mehr unter uns.Ist es jetzt nicht unsere Aufgabe den Politikern zu sagen wo es lang zu gehen hat?Sind wir wirklich ein Volk geworden,dass man einen Maulkorb verpasst hat und das sich damit abfindet? Selbst Menschen,die in Arbeit sind reden nicht mehr geringschätzig über Arbeitslose,weil sie wissen,dass auch sie morgen ihren Job verlieren können. Ich kann hier nicht sagen was der einzelne tuen soll,aber ich kann Euch sagen,was wir gemeinsam tuen können.Versteckt Euch nicht! Ihr habt keine Schuld an Eurer Situation.
Falke
NULL
Platinum Boarder
Beiträge: 662
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
ICQ#: NULL NULL NULL NULL NULL NULL NULL
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
Zum Anfang gehenSeite: 1
Moderation: admin, , , , , , Tom