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Weniger Geld für junge Arbeitslose
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Allgemeines
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THEMA: Weniger Geld für junge Arbeitslose
#5278
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten  
Hallo Falke ,
nach dem Lesen Deiner Interpretation zum besagten Thema, komme ich nicht umhin, Dir zu schreiben, Daß
Du eigentlich nicht wirklich verstanden hast, worauf das Gesetz in seiner gesamten Bandbreite der grundgesetzlich manifestierten Gleichbehandlungsmaxime zielt.
Nicht nur die negativen, finanziellen Geldeinbußen der "U25 Betroffenen" sind erstmal zu nennen, was allein schon als Verstoß der Gleichbehandlung abzulehnen wäre, sondern hat vielmehr gesamtfiskale
Auswirkungen vorhandener Bedarfsgemeinschaften
der Genannten.
Dein nächster, fast schon propagandistischer, ob bewußt oder unbewußt gemachter Fehler ist es, primitivste Szenarien von 16-17 Jährige als Vergleiche heranzuziehen, hier geht es aber weniger um Minderjährige als solche, als vielmehr um Menschen bis 25 Jahren, einschließlich, und da ist in der Tat der Fehler im Detail, für beschäftigungslos gewordene Menschen ab dem 15. Lebenjahr.
Zum Schluß und Höhepunkt Deiner selektiven Wahrnehmung werden Vergleiche der Jüngeren gegenüber Älteren Arbeitslosen herangezogen anstatt, insgesamt das Gestz als solches abzulehnen, denn dies ist sogleich ein "Testballon" zukünftiger Repressalien,
in dem auch Du mit einbezogen wirst.
Nichts für ungut, mich verwundert es bei solchen Äusserungen nicht wirklich, daß sich dieser pervertierte Gesetzesmist in diesem Land so breit machen konnte.
Uwe Nutz
uwenutz

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#5295
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 3
uwenutz schrieb:
Hallo Falke ,
nach dem Lesen Deiner Interpretation zum besagten Thema, komme ich nicht umhin, Dir zu schreiben, Daß
Du eigentlich nicht wirklich verstanden hast, worauf das Gesetz in seiner gesamten Bandbreite der grundgesetzlich manifestierten Gleichbehandlungsmaxime zielt.
Nicht nur die negativen, finanziellen Geldeinbußen der "U25 Betroffenen" sind erstmal zu nennen, was allein schon als Verstoß der Gleichbehandlung abzulehnen wäre, sondern hat vielmehr gesamtfiskale
Auswirkungen vorhandener Bedarfsgemeinschaften
der Genannten.
Dein nächster, fast schon propagandistischer, ob bewußt oder unbewußt gemachter Fehler ist es, primitivste Szenarien von 16-17 Jährige als Vergleiche heranzuziehen, hier geht es aber weniger um Minderjährige als solche, als vielmehr um Menschen bis 25 Jahren, einschließlich, und da ist in der Tat der Fehler im Detail, für beschäftigungslos gewordene Menschen ab dem 15. Lebenjahr.
Zum Schluß und Höhepunkt Deiner selektiven Wahrnehmung werden Vergleiche der Jüngeren gegenüber Älteren Arbeitslosen herangezogen anstatt, insgesamt das Gestz als solches abzulehnen, denn dies ist sogleich ein "Testballon" zukünftiger Repressalien,
in dem auch Du mit einbezogen wirst.
Nichts für ungut, mich verwundert es bei solchen Äusserungen nicht wirklich, daß sich dieser pervertierte Gesetzesmist in diesem Land so breit machen konnte.
Uwe Nutz


Also die Äußerungen von Falke kann ich voll und ganz unterstützen. Propagandische Fehler kann ich auch im Ansatz nicht erkennen. Berechtigte Kritik ist nur angebracht wenn man sich den Artikel genau durchgelesen hat. Dieses ist hier leider unterblieben, statt dessen wird hier einem das Wort im Mund verdreht.

Jim
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#5296
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten  
Hier die Pressemitteilung des Bundestages von heute:

Jugendliche ALG-II-Empfänger sollen nur mit Genehmigung ausziehen dürfen
Ausschuss für Arbeit und Soziales

Berlin: (hib/SUK) ALG-II-Bezieher unter 25 Jahren werden künftig in die Bedarfsgemeinschaft ihrer Eltern einbezogen und bekommen nur noch 80 Prozent des Regelsatzes. Im Falles eines Auszugs aus der elterlichen Wohnungen haben sie nur Anspruch auf Leistungen für Unterhalt und Heizung, wenn der kommunale Träger dies vorher zugesichert hat. Diese Zusicherung muss nur dann erteilt werden, wenn die Betroffenen aus "schwerwiegenden sozialen Gründen" nicht in der Wohnung ihrer Eltern oder eines Elternteils leben können, sie aus beruflichen Gründen bei ihren Eltern ausziehen müssen oder "ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt". Dies geht aus einem Änderungsantrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD hervor, der am Mittwochvormittag im Ausschuss für Arbeit und Soziales mit den Stimmen der Regierungsfraktionen angenommen worden ist. Linksfraktion und Bündnisgrüne stimmten gegen den Entwurf, die FDP-Fraktion enthielt sich.

Für die geplante Änderung gilt als Stichtag der 17. Februar: Unter 25-Jährige, die vor diesem Stichtag aus dem Haushalt der Eltern ausgezogen sind, fallen nicht unter die Neuregelung. Nach Aussage der SPD-Fraktion ist damit sichergestellt, dass Jugendliche, die vor dem 17. Februar die Bedarfsgemeinschaft ihrer Eltern verlassen haben, "nicht mit einem Zwangsumzug rechnen müssen". Auf mehrmaliges Nachfragen der Bündnisgrünen räumte ein Vertreter der Bundesregierung aber ein, es sei "praktisch denkbar", dass Jugendliche unter 25 Jahren, die erstmals mit Genehmigung des Trägers eine eigene Bedarfsgemeinschaft gründen würden und dann später nochmals umziehen wollten, an die Bedarfsgemeinschaft der Eltern zurückverwiesen werden könnten. Dies sei jedoch "eine absolut theoretische Diskussion", so dass diese Fälle "praktisch keine Rolle" spielten. Die Bundesregierung stellte klar, dass sowohl Erstauszüge als auch alle möglichen weiteren Umzüge nach dem 17. Februar für jugendliche ALG-II-Bezieher genehmigungspflichtig seien. Die Linksfraktion kritisierte, dies sei "problematisch". Damit würden "Volljährige zweiter Klasse" eingeführt.

Die Fraktion der FDP verwies in ihren Ausführungen mehrfach auf die Aussagen der Bundesagentur für Arbeit, wonach eine frühere Realisierung der geplanten Hartz-IV-Änderungen als zum 1. Januar 2007 nicht möglich sei. Ferner äußerte sie die Befürchtung, mit dem Inkrafttreten zum 1. April 2006 werde es zu "Umsetzungsproblemen" kommen. Sowohl CDU/CSU-Fraktion als auch Regierungsvertreter betonten daraufhin, ein früheres Inkrafttreten sei möglich, erfordere aber Mehraufwendungen. Es gelte im Verhältnis von Politik und Bundesagentur der Grundsatz des "Forderns und Förderns".

Ein Antrag der Linksfraktion, das Arbeitslosengeld II in den neuen Ländern rückwirkend zum 1. Januar 2005 an das in den alten Ländern anzugleichen, wurde von den Koalitionsfraktionen, FDP und Bündnisgrünen abgelehnt.
Nico

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#5323
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten Karma: 11
Hallo Leute,

ich habe gewußt das ich mit meiner Meinung nicht bei allen auf Zustimmung stoße und das ist auch gut so, denn es bringt niemanden etwas, wenn ,wie in den voran gegangenen Beiträgen teilweise nur geschimpft und gehetzt wird. Der Kern und die Sachlichkeit zu diesem doch für alle brisentem Thema bleibt dabei auf der Strecke und wird nicht erkannt. Gerade Sachlichkeit ist ein Zeichen von überlegtern Diskusion.
Zu Dir "uwenutz": Du wirfst mir Propagandismus vor, jede Art der Diskusion ist Propaganda.
Wenn Du von grundgesetzlicher Gleichstellung sprichst, gebe ich Dir Recht. Das ist nicht das Thema, aber genauso habe ich das BGB im Hinterkopf und hier heißt es, dass junge Menschen mit 18 zwar Wahlberechtigt sind, aber mit 27 erst Volljährig und nicht wie immer geglaubt wird mit 18. Warum sonst können Jugendlich bis 27 Kindergeld beziehen? Warum fällt ein 20 jähriger noch unter das Jugendstrafrecht?
Warum sind mit Einführung von Hartz4 tausende Jugendliche bei ihren Eltern ausgezogen,was sie ohne Hartz4 nicht getan hätten? Niemand gibt so schnell das "Hotel MAMA" auf, wenn er für sich selbst sorgen soll. Es sei denn, es findet sich jemand der für einen aufkommt, in diesem Fall der Staat.
Ich werde in kürze wieder eine Arbeit aufnehmen und ich weiß warum und wofür ich Steuern zahle, denn ich werde immer daran denken, dass ich von Hartz4 leben mußte und wenn ich weiß, dass mit meinen Steuern jungen Familien, Menschen die wirklich Arbeit suchen und keine finden und jungen Menschen die wirklich eine Perspektive suchen geholfen wird, dann zahle ich sie gerne und wenn es sein muß auch mehr. Aber ich werde gegen alle die nur auf Kosten des Staates, also auf Kosten auch meiner Steuern schmarotzen und sich ein gutes Leben machen wollen, gegen diese werde ich vorgehen.
Was ist daran verkehrt "uwenutz" ?
Falke
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
#5349
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten  
So, habe gerade im Videotext von Pro7 gelesen das es schon ab morgen losgehen soll mit der Neuregelung.
Könnt jetzt heulen.

Ich bin 23, seid fast zwei Jahren verheiratet und hab nen 2 Jährigen Sohn. Ich wollte eigentlich jetzt diesen Sommer in eine kinderfreundlichere Wohnung ziehen, weil es bei uns viel zu kalt ist, zu teuer und wir Probleme mit den Nachbarn haben, weil der kleine so laut ist und die Türen so fest zuknallt. Sind eben nur Alte Leute hier im HAus.

Das kann ich ja jetzt wohl vergessen, oder wie? Bin nur froh das mir der erste Schock gleich wieder genommen wurde und ich mich nicht auf eine Kürzung gefasst machen muss.

Da werd ich wohl mal gleich morgen bei meiner Sachbearbeiterin anrufen müssen und nachfragen wie die Chanzen jetzt für uns stehen.
mujo1412

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#5351
Re: Weniger Geld für junge Arbeitslose vor 11 Jahren, 8 Monaten  
hallo mujo!

nun mal keine panik!

diese regelung gilt für neu antragsteller.
ich an deiner stelle würde es trotzdem versuchen mit der neuen wohnung, die umstände die du geschildert hast könnten schon ausreichen um die genehmigung zum umzug zu bekommen.

versuche es ruhig mit dem wohnungswechsel,alleine schon der kosten wegen,da wird die arge sicher ein offenes ohr für haben,wenn du auch die kosten senken kannst!

laß dich nicht unterkriegen und kämpfe für dein recht!
Franky

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