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Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten!
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THEMA: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten!
#5034
Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten! vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten!
Hartz IV ist soziale Apartheid!

Das Ausgrenzen von Minderheiten (Leute die keine Arbeit haben) und die Suche nach Sündenböcken, das ist faschistische Ideologie in Reinkultur. Nach dem „Warum“ die Menschen keine Arbeit finden, spielt für die Neoliberalisten keine Rolle. Für Neoliberalisten sind Arbeitslose nur zu faul zum arbeiten. Die Ideologie die da hinter steckt ist menschenverachtend. Daß durch neue Technologien immer mehr Konsumgütern, mit immer weniger Arbeitern hergestellt werden können, interessiert diesen Marktaposteln überhaupt nicht. Die autoritäre Leistungsgesellschaft gehört kompromißlos bekämpft. Arbeitslosigkeit ist ein gesellschaftliches, von Kapitalisten produziertes Problem. Deshalb darf man den Arbeitslosen auch nicht die Schuld an seiner Misere geben.

Die Strippenzieher der Neoliberalisten sind Unternehmensberatungskonzerne, die wie Consulting Group, Mc Kinsey, Bertelsmann oder Roland Berger international agieren, sie haben offensichtlich mit ihrer Lobbyarbeit großen Einfluß auf die Politik. In der Hartz-Kommission saßen einige dieser Spezies drin. Man muß aber mit Verwunderung dabei sagen, daß auch zwei hochrangige Gewerkschaftler dabei waren und mit Peter Hartz sogar drei Gewerkschaftler diese Grausamkeiten mit ausgehandelt haben. Folglich sind auch die bundesdeutschen Gewerkschaften reale Feinde der Arbeitslosen und der DGB betreibt mit seiner Kapitalpartnerschaft geradezu eine hinterhältige Politik gegenüber den Interessen der Lohnabhängigen.

Das Damoklesschwert H-IV hängt über jeden Arbeitnehmer/in.

Von dem bundesdeutschen medialen Verdummungsapparat wird geflissentlich verschwiegen, was H-IV in der Realität bedeutet. Ich will nur einige Aspekte hier erläutern. Seit Hartz IV ist Sparen grundfalsch, denn nach einjähriger Arbeitslosigkeit nimmt man mir mein Gespartes gnadenlos ab. Selbst Haus, großes Auto und Versicherungen sind mir nicht mehr sicher. Wohnungsschnüffelei und die Ausspähung meines Kontos sind heute selbstverständlich. Planungssicherheit kann sich der Lohnabhängige, dank H-IV von der Backe putzen. Angstsparen ist angesagt, aber man sollte sein Geld wieder gut verstecken. Dies alles schadet der seit Jahren stotternden Binnenkonjunktur.

Durch H-IV immer weniger Kinder!

Wer möchte bei solch einer bescheuerten Politik noch Kinder in die Welt setzen. H-IV wird die schon jetzt niedrige Geburtenrate weiter senken. Um eine Lebensplanung machen zu können, brauchen die Menschen Sicherheit. Will jemand eine Familie gründen, macht er das nicht mehr ohne wirtschaftliche Sicherheit.

Der deutsche Arbeitnehmer/in soll parieren wie ein deutscher Schäferhund!

H-IV ist ganz im Sinne des Kapitals, denn die Malocher werden gefügig und erpreßbar gemacht. Wer sein Maul im Betrieb zu weit aufreißt, dem drohen nach einjähriger Arbeitslosigkeit H-IV. H-IV diszipliniert und drückt obendrein noch die Löhne. Konkretes Beispiel sind die 1-Euro-Jobs. Die Wiedereinführung des Arbeitsdienstes über den sog. 1-Euro-Job ist nichts anderes als gemeine Zwangsarbeit. Selbst reguläre Handwerksarbeiten – man kann es in vielen Kommunen beobachten – werden von 1-Euro-Jobber verrichtet.

Der Hartz-IV Empfänger wird ausgegrenzt, weil er sich mangels Geld nicht mehr am kulturellen Leben beteiligen kann. Seine sozialen Kontakte verkümmern, weil er nicht mehr seine Freunde regelmäßig besuchen kann. Er verliert häufig selbst die Kontakte zum anderen Geschlecht, weil er sich das einfach nicht mehr leisten kann. Eigentlich leben Hartz IV in einem riesengroßen Gefängnis! Wie lange wollen sich die Hartz IV Empfänger noch die ständigen Fußtritte der Herrschenden gefallen lassen?

Das die neoliberalistische Einheitspartei in Deutschland nicht die Arbeitslosigkeit, sondern vielmehr die Arbeitslosen dermaßen brutal bekämpft, ist ein Skandal. Außer PDS/WASG sind alle im Bundestag vertretenden Parteien vom neoliberalen Bazillus befallen. Der berechtigte Widerstand gegen Hartz IV ist leider allzu schnell verpufft. Die Hartz-Gesetzgebung hat kein einziges Problem auf dem Arbeitsmarkt gelöst. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen sprechen für sich.
Offiziell fünf Millionen Arbeitslose, in Wirklichkeit sind es wohl eher 8 Millionen und immer noch kein Aufschwung in Sicht. Die Neoliberalisten machen den Sozialstaat madig und es gelingt dieser kapitalhörigen Lobby, im Zusammenspiel mit der medialen Mafia, die mühsam erkämpften sozialen Errungenschaften peu a peu abzubauen. Es ist ein verlogenes Geschwätz, mit Sozialkahlschlag die Beschäftigungskrise meistern zu können, sie dient nur der Zweckpropaganda. Nur dies neoliberale Geseiere wird uns schon seit den 80er Jahren aufgetischt. Trotz des massiven Sozialabbaus hat sich die Beschäftigungskrise erheblich forciert. Wenn alle neoliberalen Rezepte nicht greifen, dann sollte man nicht stets die Dosis erhöhen, sondern über eine ganze andere Wirtschaftspolitik nachdenken. Privatisierungswahn, Deregulierung, Flexibilisierung und die langsame Aushöhlung des Tarifsystems und eine steuerliche Umverteilung zu Lasten der Lohnabhängigen kennzeichnen die staatliche neoliberale Ausraubungspolitik. Agenda 2010 und die Hartz-Gesetzgebung sind der vorläufige Höhepunkt einer asozialen Politik. Die am lautesten „ Schmarotzer“ schreien, sind selbst oft die Größten.

Die Profiteure der Ausbeutung bezahlen kaum noch Steuern und versuchen die Unterschichten wie eine Zitrone auszupressen! Die Refeudalisierung der Gesellschaft schreitet voran – hier die eingebildeten „Eliten“, dort das Packvolk, was aus der kapitalistischen Verwertung rausfällt. Selbst die Errungenschaften der Bismarckschen Sozialgesetzgebung, die bekanntlich auf paritätische Basis aufgebaut war, stehen zur Disposition, bzw. werden demontiert. Zur Erinnerung:
Die Bismarcks Sozialgesetzgebung erfolgte in verschiedenen Etappen nach dem Sozialistengesetz von 1878 (bis 1890):
1883: Krankenversicherung,
1884: Unfallversicherung,
1889: Rentenversicherung (mit Reichszuschuß)

Warum bleibt beim Beschäftigten so wenig übrig?
Die Antwort: Weil Steuern und Abgaben in den letzten Jahrzehnten zunehmend von den Unternehmen auf die Beschäftigten verteilt wurden, dank guter Lobby der Unternehmen. Der Anteil am Staatshaushalt, der von den Abgaben der Unternehmen finanziert wird sinkt, dafür steigt der Anteil der Arbeitnehmer. Auch das muß mal gesagt werden.

Tatsache ist, durch die verfehlte Politik der rotgrünen Strauchdiebe, zahlten die Unternehmen in den letzten Jahren immer weniger Steuern, konnten sich sogar die Abwanderung ins Ausland vom Finanzamt finanzieren lassen, während bei Otto Normalverbraucher jeder nur mögliche Cent herausgequetscht wurde.

Kein wirklicher Kritiker des neoliberalen Mainstream kommt in den wichtigen Medien zu Wort. Die neoliberale Propaganda kann fast ungestört für Lohnsenkung, Sozialabbau und das Tarifsystem aushebeln. Arbeitnehmerrechte stehen überall zur Disposition.
Die Lohnnebenkosten müssen sinken, so das immer wiederholte Credo der Neoliberalisten. Geflissentlich wird aber von diesen Krakeelern verschwiegen, daß beim sinken der Lohnnebenkosten die Auswirkungen für Rentner, Kranke oder Arbeitslose gravierend sind. Denn in Wirklichkeit werden die Sozialleistungen gesenkt und das bedeutet eine indirekte Lohnsenkung, denn nichts anderes sind sinkende Renten, höhere Krankheitsbeiträge und weniger Arbeitslosengeld.

Der neoliberale bundesdeutsche Staat hat eine beispielslose Ausplünderungspolitik der arbeitenden Bevölkerung betrieben. Die herrschenden Neoliberalisten bedienen nur noch die Interessen Kapitalisten. Die kapitalistische Lobby regiert und nicht das Volk. Auf diese Scheindemokratie kann man gut und gerne verzichten.

Warum ist aber so wenig Knete für die sozialen Sicherungssysteme da?

Tatsache ist, durch die zunehmende Prekarisierung in der Arbeitswelt, fließen immer weniger Gelder in die sozialen Sicherungssysteme. Leih- und Zeitarbeit zerbröseln das Tarifsystem und durch die Billiglöhne fließt immer weniger Geld in die sozialen Sicherungssysteme. Hinzu kommen Mini- und 1-Euro-Jobs, der Rückgang von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, sowie stagnierende Löhne. Wegen leere Kassen müssen die Renten generell gesenkt werden. Derzeit erreichen gerade mal 35,2 % der Rentner die Altersgrenze von 65. Trotzdem wird das Rentenalter von Spezialdemokrat Münte auf 67 erhöht. Selbst für anstrengende, berufliche Tätigkeiten soll es keine Ausnahmen geben. Viel brutaler kann man neoliberale Politik nicht mehr machen. Wann hört der fortgesetzte Betrug an Arbeitnehmer endlich auf?

Nur eine außerparlamentarische Opposition ist noch in der Lage, echten Widerstand zu leisten. Parteien jeglicher Couleur neigen bei Machtausübung zur Korruption und werden opportunistisch. Die Grünen sind dazu beispielhaft.

Sollten bestimmte neoliberale Kräfte weiter Wind sehen, werden sie hoffentlich bald Sturm ernten! Der soziale Frieden darf nicht länger Bestandteil einer außerparlamentarischen Opposition sein!!!

Barny54
Barny54

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#5384
Re: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschicht vor 11 Jahren, 9 Monaten  
Barny54 schrieb:


Derzeit erreichen gerade mal 35,2 % der Rentner die Altersgrenze von 65. Trotzdem wird das Rentenalter von Spezialdemokrat Münte auf 67 erhöht. Selbst für anstrengende, berufliche Tätigkeiten soll es keine Ausnahmen geben.

Barny54


Sieh dir doch mal die Arbeitsplaetze derer an, welche am lautesten nach der Erhoehung des Rentenalters schreien.
Hier passt die Textzeile aus einem Song wie die Faust aufs Auge:

Sie diskutier'n beim 100.000-Mark Dinner wie man Hunger in der dritten Welt besiegt.


Gruss Richy

-----------------------------------------------------
Nehmen Se de Menschen, wie se sind. Andere jibt et nich.

Konrad Adenauer
Richy

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#6463
Re: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten! vor 11 Jahren, 7 Monaten  
Du sprichts mir voll aus der Seele, das muß mal gesagt werden!!!

Es wird Zeit das hier sowas passiert wie in Frankreich!!! Nur so können die GroßIndustriellen "Volksvertreter" gezeigt bekommen was Demokratie bedeutet: demo/kratie griechisch: demo-Volk kratie-Macht,Stärke, also nichts anderes als Volksmacht oder von Aristoteles abwertend im Sinne von „Herrschaft des Pöbels“ gebraucht.
Aber durch das Bundesweite Mediale Dünnschieß TV (kurz BMDT)wird die wobernde Masse schön ruhig gehalten und ihre 2 Jahre Kündigungsfrist wird ohne Probleme durch kommen.

Es wird Zeit eure Hintern auf die Strasse zu bewegen, zeigt ihnen wozu das Volk fähig ist!
Beukotiert die WM, blockiert die Strassen...denn die Welt schaut auf Deutschland und es die Gelegenheit zu zeigen das es so nicht weiter gehen kann!

MFG

P.S: Barny54, bist du in einer Partei?
Sepharim

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#6464
Re: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschichten! vor 11 Jahren, 7 Monaten Karma: 11
Hallo Leute,

ich bin voll und ganz Eurer Meinung und ließe mich ausdrücklich dem Tenor an, das es Zeit wird unsere Rechte und vor allem Demokratie einzufordern. Es ist wahr, die Welt schaut auf Deutschland. Ich komme gerade von einer längeren Reise zurück und die Erfahrung die ich im Ausland machen mußte ist die, das die Welt nicht nur auf Deutschland schaut, sondern über Deutschland lacht. Im Ausland sind wir ein Volk von "Schwarzsehern" und "Angsthasen" und die Menschen, diem uns so sehen haben Recht. Hier in Deutschland herscht nur Neid und Hass, auf das was der Mensch neben uns geschaffen hat. Hat der Nachbar sich ein neues Auto gekauft, muß unser gleich `ne Nummer größer sein. Hat der Mensch neben uns eine Möglichkeit gefunden etwas Geld für die Familie nebenbei zu verdienen gibt es gleich einen guten Nachbarn der Ihm anschwärzt.
Wie will man hier eine Eingkeit reinbekommen. Deutschland ist nicht Frankreich. Dort werden die großen Worte der Revolution "Brüderlichkeit", "Einigkeit", "Freiheit" nicht nur großgeschrieben, sondern heute noch gelebt!
Die großen Worte derb letzten deutschen Revolution 1989 "Wir sind ein Volk" sind längst zu Grabe getragen worden und in Vergessenheit geraten.
Wacht wieder auf, lernt Solidarität zu leben und kämpf mit uns, denn wir sind nicht nur ein Volk, wir sind DAS VOLK !!!
Falke
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
 
#6485
Re: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschicht vor 11 Jahren, 7 Monaten  
@Sephar
Ich bin in keiner Partei und werde auch in Zukunft parteilos bleiben. Revolutionen sind keine Parteisache und außerdem bin ich Antileninist! Autoritäre, zentralistische und hierarchische Strukturen lehne ich ab. Ich sympathisiere mit den Anarchosyndikalismus und Rätekommunismus. Halte aber eine praktische Umsetzung für utopisch. Die marxistische Kapitalismusanalyse halte ich auch heute noch für recht bedeutend. Abgesehen von der ungeheueren voranschreitenden Produktivkraftentwicklung und der geschickten kapitalistischen Krisenbewältigungsstrategie – der Kapitalismus hat sich viel flexibler auf Krisen reagiert als Marx sich vorstellen konnte - sollte man die marxistischen Erkenntnisse nicht dogmatisch anwenden. Eine echte Demokratisierung der Gesellschaft, vor allem der Wirtschaft halte ich für dringend geboten, nur es fehlt die Massenbasis. In der Tat heißt Demokratie Volksherrschaft. Die parlamentarische und oftmals durch und durch korrupte Stellvertreterdemokratie kann man getrost in den Eimer treten, denn in Wirklichkeit wird die Realpolitik hauptsächlich von kapitalhörigen Lobbyverbänden gemacht. Von den kampflahmen Gewerkschaftsbonzen kann man keine ernsthafte Gegenwehr erwarten.
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Ergänzend zu meinen obigen Statement und den Statements meiner Vorgänger möchte ich noch einige Aspekte hinzufügen.

Schröder, dieser Kanzler der Bosse hat stets eine knallharte Kapitalinteressenpolitik verfolgt. Gazprom ist nur ein weiteres Beispiel für Amtsmißbrauch und Korruption! Schröder hat in seiner siebenjährigen Amtszeit mehr Angriffe auf Arbeiter und sozial Schwache durchgeführt – man denke nur an Agenda 2010 und den Hartzgesetzen - als irgendeine andere Regierung zuvor, und war den Unternehmerverbänden und Konzernvorständen stets zu Diensten. Schröder hat aus der SPD eine kapitalhörige erzreaktionäre Partei gemacht. Müntefering und Steinbrück sind weiter auf Schröderkurs. Steinbrück wollte vor nicht allzu langer Zeit sogar die Autobahnen an private Aasgeier verhökern. Der Privatisierungswahn macht selbst vor Knästen nicht halt. Die SPD sollte in ihrem Parteiprogramm das Wort „SOZIAL“ gänzlich streichen.

Nicht nur Schröder tritt seit dem Abgang aus der Politik immer unverblümter als Kapitallobbyist auf. Auch der frühere SPD-„Superminister Clement“ hat jetzt diverse Beraterverträge und fährt auf einer ähnlichen Schiene.

Die arbeitende Bevölkerung muß sich von diesem stinkenden Leichnam SPD schnellstens lösen, ansonsten stehen die restlichen sozialen Errungenschaften auf dem Spiel. CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne sind aber auch allesamt auf neoliberalen Einheitskurs. Diese Parteien sind dabei die sozialen Errungenschaften, die frühere Generationen hart erkämpft haben, niederzureißen.

Der Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in Deutschland geht allmählich vor die Hunde. Durch die angebotorientierte neoliberale Wirtschaftspolitik, verschlechtern sich zusehends die Bedingungen der meisten Lohnabhängigen, Rentner, Arbeitslose und Kranke. Fast jede bundesdeutsche Reform hat eine Verschlechterung bewirkt. Die meisten Arbeitslosen leiden unter Perspektivlosigkeit und nicht wenige Arbeitslose erkranken psychisch.

Die breite Masse muß möglichst bald die miesen bundesdeutschen Verhältnisse zum Tanzen bringen, ansonsten droht uns weiteres Ungemach. Frankreich sollte uns da als Vorbild dienen!

Die realen Auswirkungen der neoliberalen Ausplünderungspolitik der Marktradikalen!
1) Renten-, Kranken- und Arbeitsversicherungen pleite
2) Dank Eichels grandioser Steuerreform Kommunen, Länder und Bund pleite,
3) Statt offizielle Arbeitslose sind es 9 Mio.
4) 3 bis 4 Mio. Haushalte vor der Privatinsolvenz
5) 1,5 bis 2 Mio. Kinder in der Sozialhilfe
6) Schon 10 Mio. Niedriglohnverdiener (Working poor)
10) Zunahme der unsicheren (prekarisierten) Arbeitsverhältnisse
11) Zunehmende Obdachlosigkeit und vermehrte Unsicherheit wg. H-IV
12) Zunehmende Verarmung und Verelendung der Unterschicht
13) Zunehmende Altersdiskriminierung älterer Erwerbslose
14) Zunehmende Verschlechterung der Infrastruktur
15) Zunehmende steuerliche Umverteilung von unten nach oben!


Zum letzten (15) Punkt:
Konkret, der Spitzensteuersatz betrug 1998 noch 53%. Er ist aufgrund der Steuerreform eines Herrn Eichel nunmehr auf 42% gesunken. Gleichzeitig verzichtete man auf die Veräußerungsgewinne der Kapitalgesellschaften und senkte obendrein auch noch die Körperschaftssteuer mehrfach. Außerdem sind die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert worden. Weil der Staat dem Vermögenden Steuergeschenke in Milliardenhöhe macht und die steuerliche Belastung für Unternehmenssteuern kontinuierlich runter fährt, holt er sich das Geld über die Lohnsteuer wieder. Diese rot-grüne und jetzt schwarz-rote Politik kann man nur noch als eine brutale Umverteilungspolitik von unten nach oben bezeichnen.

Die Fakten sind klar, breite Teile der deutschen Bevölkerung stürzen ab!

Miegel, Sinn, Rogowski, Hundt, Kannegießer usw. diese Dauerpropagandisten für Kapitalinteressen haben in den Medien die Meinungsführerschaft. Alles was diese neoliberalen Kettenhunde von geben ist stets maximale Profitmaximierung (Shareholder Value). Die Kapitalinteressen dominieren und stehen im Vordergrund, der arbeitende Mensch hat sich unterzuordnen. Willige politische Erfüllungsgehilfen finden sich in allen etablierten Parteien. Schröder und Clement sind zwar nicht mehr im Amt, aber die neoliberale und zutiefst asoziale Politik – man denke an Agenda 2010 und der Hartz-Gesetzgebung - wird von der SPD und CDU/CSU nahtlos und ohne Rücksicht auf Verluste weiter betrieben. Zum Beispiel bedient nun Merkel und Müntefering die Interessen der Marktradikalen, die ja bekanntlich den sozialen Frieden auf den Müll werfen möchten. Durch Deregulierung und Flexibilisierung werden die Arbeitnehmerrechte kontinuierlich abgebaut. Parallel dazu gibt eine es starke Verlagerung von festen Arbeitsplätze in prekäre und schlecht bezahlt Jobs. Die CDU/CSU & SPD- Koalition möchten das Kündigungsschutzgesetz quasi aufheben. Es soll eine zweijährige Probezeit für alle Neueinstellungen eingeführt werden. Schon jetzt ist es möglich, Zeitverträge mit zweijähriger Gültigkeit zu schließen. Kranke zahlen immer mehr Beiträge dazu, sei es Praxisgebühr, Krankenhausgeld oder Medikamentenzuzahlung. Staatliche Ausraubung ist es aber, wenn ein 54jähriger, der mehr als 35 Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, und arbeitslos wird, dann hat dieser bedauernswerte Mensch ca. 50.000 € eingezahlt, bekommt aber nur noch ca. 10.000 € vom Staat zurück. 40.000 sind folglich vom Staat geklaut worden!

Sofortige und bedingungslose Zurücknahme der gesamten Hartz-Gesetzgebung!!!
Die gesamten Hartz-Gesetze sind ohne Wenn und Aber sofort zurückzunehmen!!! Politik wird nicht im Interesse des Volkes gemacht, sondern im Gegenteil, gegen das eigene Volk. Auf diese Pseudodemokratie kann ich gut und gerne verzichten!!! Warum werden diese Vetternwirtschaftler und Volksverächter (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne) immer und immer wieder gewählt?

Mahatma Gandhi: Die größtmöglichste Form von Gewalt ist die Armut.

Gegen die fortlaufenden Angriffe des Kapitals muß endlich eine außerparlamentarische Gegenbewegung (APO) auf rätedemokratische Basis entstehen. Mit Worten allein ist es nicht mehr getan!!!

Barny54
Barny54

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#6570
Re: Die neoliberale Ausplünderung der Unterschicht vor 11 Jahren, 7 Monaten  
Warum unternehmen wir nicht endlich was?

Wir sind doch Zahlenmäßig sehr gut aufgestellt!

Was passiert wenn sich alle Arbeitslosen endlich einmal geschloßen nach Berlin aufmachen?

Wer sollte uns aufhalten?

Der Staat?

Es wird langsam Zeit das wir Zurück schlagen!

Hier geht es um unser aller zukunft!

Ich verdamme alle die jenigen die mich Armut,schmutz und Leid sehen wollen!
Müßen uns erst die Franzosen zeigen wie man für sein Recht kämpft?

Barny54 hat das Problem ganz deutlichen angesprochen!
Wenn wir uns jetzt organisieren können "WIR" unser schicksal selbst in die Hand nehmen.

Wie lange sollen wir eigendlich noch die Prügelknaben der Regierung spielen?
Oder der Wirtschaft?

Ihr kennt doch alle Claus Hipp!

BERLIN – Der bekannte Babynahrungshersteller Claus Hipp provoziert: Ab einem gewissen Alter soll Schluss sein mit medizinischer Versorgung. Was halten Sie davon?
Gesellschaften in westeuropäischen Ländern leiden an Geburtenmangel und Vergreisung der Gesellschaft. Da ist Zündstoff drin. Dazu der deutsche Unternehmer Claus Hipp auf deutschen News-Sites: In 15 bis 20 Jahren müsse jeder Arbeitnehmer einen Menschen miternähren, der nicht mehr arbeite.

Hipp, durch seine Babyfood-Produkte bestens bekannt, weiter: «Da sehe ich das Problem, dass eine Revolution der Jugend kommen wird, die sagt: So können wir nicht mehr weitermachen, so wollen wir nicht mehr weitermachen.»

Und dann stellte der bekennende Katholik und fünffache Vater eine äusserst provokative These in den Raum: Man müsse darüber nachdenken, ab welchem Alter die medizinische Versorgung nicht mehr zu leisten sein: «Wann man die Menschen lieber sterben lässt, weil sie die Wirtschaft belasten.»

Nach dieser Aussage hagelte es Kritik auf den 67-jährigen Hipp hernieder. Der Tenor: Es dürfe ganz grundsätzlich keine Altersgrenze für Gesundheitsleistungen geben!

Doch Hipp bekam auch Unterstützung. Und zwar vom renommierten Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel: «Die heute 30- bis 60-Jährigen haben den künftig Aktiven Lasten aufgebürdet, die sie selbst zu tragen nie bereit wären.» Im Rahmen der sozialen Sicherungssysteme müsse umgedacht werden – und zwar «radikal».


Hallo ?

Wo leben wir den eigendlich?

Sollen alte Menschen in unserm Sozialstaat eingeschläfert werden?

Was bilden sich diese Konzernbosse eigendlich ein?
Muß ich etwa heute Angst haben das man ihrgendwan in naher zukunft meinen Eltern die Ärtzliche Hilfe verweigert und das nur weil sie zu alt sind?

Ehrlich gesagt das lasse ich nicht zu!



Knight

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