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6-Wochen-Frist
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THEMA: 6-Wochen-Frist
#14295
6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: 0
Hi,ich habe eine kurze Frage:

Ich beziehe derzeit Alg I. Meine Frage betrifft die
6-Wochen-Frist-Arbeitsunfähigkeit. Lässt eine Unterbrechung die 6-Wochen-Frist erneut beginnen
oder werden die Krankentage über den Leistungszeitraum zusammen
gezählt.Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus.
TMK1963
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#14296
Re: 6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: -6
Hmm ich denke wenn du 6 Wochen krank warst und dann quasi gesund bist bzw ein Wochenende zwischen dem letzten Krankheitstag und dem erneuten Besuch beim Arzt liegt und er dich neu krankschreibt wegen einer Krankheit die nicht ursächlich mit der anderen im Zusammenhang steht dann beginnt diese Frist von neuem aber wie gesagt das denke ich mir nur aufgrund deiner Aussage (kann auch sein ich hab da was falsch verstanden) andere hier im Forum können dir da sicherlich eher weiterhelfen.

Gruß

Tom
Tom
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#14304
Re: 6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: -16
Hall;) TMK,
wie Tom bereits erklärt hat, wenn du 6 Wochen krank warst und Dich dann wieder "arbeitsfähig" bei der ARGE meldest, danach aber erneut einen Krankenschein abgibst, beginnt die Berechnungszeit von vorne, d.h. Dir stehen dann erneut wieder 6 Wochen zu, in denen Du, Deine üblichen Leistungen Alg weiter erhältst.

Bei einer stationären Behandlung jedoch, ziehen Dir die ARGEn heutzutage wegen der kostenlosen Verköstigung gerne mal Geld ab, was aber nicht rechtens ist und widersprochen werden sollte.

Zitat Tom: "zwischen dem letzten Krankheitstag und dem erneuten Besuch beim Arzt liegt und er dich neu krankschreibt wegen einer Krankheit die nicht ursächlich mit der anderen im Zusammenhang steht dann beginnt diese Frist von neuem!"


Gesetzlich gilt eben nur das. Pausen werden nicht berücksichtigt und zählen als Arbeitsfähigkeit, sobald jemand erneut krank wird, geht das Ganze erneut los:
Gemäß § 25 Abs. 1 SGB II ist arbeitsunfähigen Beziehern des Arbeitslosengeld II bei bestehendem Grundanspruch auf Krankengeld die Leistung bis zur Dauer von sechs Wochen fortzuzahlen. Der im Rahmen des Kommunalen Optionsgesetzes angefügte Absatz 2 verpflichtete die Träger der Leistung nach dem SGB II überdies, nach Ablauf der sechs Wochen Fortzahlung die bisherige Leistung als Vorschuss auf das Krankengeld weiter zu gewähren. Diesen Krankengeldvorschuss haben die Krankenkassen in Anwendung von § 102 SGB X der Bundesagentur für Arbeit bzw. den Kommunen zu erstatten.

Gruß HB)rtzbeat und gute Besserung auch...

[i]P.S: Wäre gut, wenn Du uns Deine weiteren Erfahrungen mitteilst, dann können wir alle was lernen. Dank im Voraus![7i]
Hartzbeat
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#14306
Re: 6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: 0
Danke, euch beiden! Ich bin wegen der gleichen Krankheit erneut krankgeschrieben. Habe ich es richtig verstanden, dass ich jetzt nicht mehr meine üblichen Alg I-Leistungen bekomme. (Zur Info: Ich hatte im Mai für 3 Woche eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgegeben. Jetzt bin ich seit gestern für wieder für 4 Wochen krankgeschrieben.)

Übrigens, ich von der Krankenkasse ausgesteuert.

Vielen Dank vorab:(

Gruß
TMK1963
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#14315
Re: 6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: -16
Hall;) TMK,

Du fragst: "Habe ich es richtig verstanden, dass ich jetzt nicht mehr meine üblichen Alg I-Leistungen bekomme?"

Antwort: Eigentlich genau genommen heißen die lt. Gesetz sobald Du über 6 Wochen krank bist - anders, entsprechen aber dennoch Deine üblichen Alg-Leistungen in der Höhe des Geldes, das Du erhältst. Also wen juckt's wie die heißen, Hauptsache Deine Kohle stimmt!

Du schreibst: "(Zur Info: Ich hatte im Mai für 3 Woche eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgegeben. Jetzt bin ich seit gestern für wieder für 4 Wochen krankgeschrieben.)"

Antwort: Im Mai 3 Wochen krank, also arbeitsunfähig! Damit überschreitest Du nicht die 6-Wochen-Frist. Du hast im Mai also normales Alg erhalten während der 3 Wochen krank.
Seit gestern für 4 Wochen krank, damit überschreitest Du ebenfalls nicht die Grenze, denn die Zählzeit beginnt damit neu und von vorne. Die Krankheit im Mai wird nicht dazugerechnet!

Du schreibst: "Übrigens, ich von der Krankenkasse ausgesteuert."

Antwort: Was bedeutet diese Formulierung, kann mir darunter nichts vorstellen, zumal es für das oben Gesagte erst mal überhaupt keine Bedeutung hat, wie ich finde.


Gruß von
HB)rtzbeat
Hartzbeat
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#14319
Re: 6-Wochen-Frist vor 10 Jahren, 3 Monaten Karma: 0
Hallo Hatzbeat,
zunächst vielen Dank für Deine Antwort. Die Aussage: "Übrigen, ich bin von der Krankenkasse ausgesteuert" hatte ich nur zur Info erwähnt. Ich bin nämlich im Mai 2005 erkrankt, habe dann für 78 Wochen Krankengeld bezogen. Nach der Aussteuerung von der Krankenkasse, hatte ich mich beim Arbeitsamt gemeldet. Die Ärzte von Bundesagentur für Arbeit haben dann nach etwa 3 Monaten mich für arbeitsfähig erklärt, obwohl ich niemals zur Untersuchung war. Ich mußte sogar, ein Formular unterschreiben, dass ich dem Arbeitsmarkt für 6 Std. täglich uneingeschränkt zur Verfügung stehe. Es wurde mir nämlich gedroht, dass ich ansonsten keine Alg I - Leistungen erhalte.

Ich hatte die Aussteuerung extra erwähnt, weil es doch heißt, dass man nach der 6-Wochen-Frist Krankengeld beantragen muss.

Mir ist natürlich klar, dass die 4-Wochen nicht die 6-Wochen überschreiten. Da es sich aber bei mir immer um die selbe Krankheit handelt, hatte ich mein Bedenken, dass die Arbeitsunfähigkeitszeiten zusammen gezählt werden.

Gruß
TMK1963
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