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Hartz IV: Vermittlungsgutscheine für private Arbe
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THEMA: Hartz IV: Vermittlungsgutscheine für private Arbe
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Hartz IV: Vermittlungsgutscheine für private Arbe vor 10 Jahren, 3 Monaten  
Hartz IV: Vermittlungsgutscheine für private Arbeitsvermittler laufen weiter
Montag, 6. August 2007
ImageVerlängerung der privaten Arbeitsvermittlung bis 2010. Union und SPD wollen, dass der Wert bei der erfolgreichen Vermittlung von Hartz IV-Betroffenen und Behinderten erhöht wird. Das Instrument war eine Konsequenz aus dem Skandal um geschönte Vermittlungsstatistiken der Arbeitsämter.

Berlin (ddp/pr-sozial). Die Koalition will die private Arbeitsvermittlung für Arbeitslose länger mit Hilfe von Gutscheinen fördern als bislang geplant. Das Ende 2007 auslaufende Instrument soll um drei Jahre bis 2010 verlängert werden. Darauf einigten sich die Koalitionsfraktionen, wie deren arbeitsmarktpolitische Sprecher Ralf Brauksiepe (CDU) und Klaus Brandner (SPD) am Montag in Berlin mitteilten.

Mit dem Gutschein können Arbeitslose private Arbeitsvermittler ihrer Wahl einschalten. Nach der Koalitionseinigung sollen jene Arbeitnehmer den Gutschein nutzen können, die Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und nach zwei Monaten Arbeitslosigkeit noch nicht vermittelt sind. Bisher liegt die Mindestfrist bei sechs Wochen. Privater Arbeitsvermittler kann jeder werden. Dazu ist lediglich eine Anmeldung beim Gewerbeamt möglich. Erfahrungen oder Qualifikationen werden nicht verlangt.

Der Vermittlungsgutschein hat einen Wert von 2000 Euro. Die Vergütung für die privaten Vermittler werden in zwei Tranchen zu je 1000 Euro ausgezahlt. Nach dem Willen von Union und SPD soll die zweite Tranche auf bis zu 1500 Euro erhöht werden, wenn Hartz IV-Betroffene oder Behinderte erfolgreich vermittelt werden.

Die Vermittlungsgutscheine wurden im März 2002 eingeführt. Das Instrument war eine Konsequenz aus dem Skandal um geschönte Vermittlungsstatistiken der Arbeitsämter. Im vergangenen Jahr wurden über 63 000 ermittlungsgutscheine eingelöst. «Das sind neue Chancen für über 63 000 Menschen», betonten Brauksiepe und Brandner.

(quelle pro-sozial)
Franky

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